{"id":55000108,"date":"2003-06-01T00:00:00","date_gmt":"2020-05-06T15:17:26","guid":{"rendered":"http:\/\/access-im-unternehmen.aix-dev.de\/aiu\/?p=108"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"Ergonomie_mit_Access","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/access-im-unternehmen.de\/Ergonomie_mit_Access\/","title":{"rendered":"Ergonomie mit Access"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/8d7da3d78a8a46c8830374f40fbee8a7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<p><b>Karl Donaubauer, Wien<\/b><\/p>\n<p><b>Eine harmonische, intuitiv bedienbare Programmoberfl&auml;che entsteht nicht von selbst als Nebenprodukt beim Entwickeln einer Anwendung. Leider wird Access auch nie einen Ergonomie-Assistenten mitbringen. Vielmehr ist Oberfl&auml;chen-Design ein vielschichtiger Teil der Arbeit des Entwicklers und erfordert Hintergrundwissen und Zeit.<\/b><\/p>\n<p>Design findet immer statt, bei jeder Applikation. Es gibt nur gutes oder schlechtes, durchdachtes oder missachtetes, aber nie kein Design. Die &auml;sthetische Gestaltung der Oberfl&auml;che ist dabei nur ein Aspekt.<\/p>\n<p>Prim&auml;r geht es um die Strukturierung des Programmes, der Abl&auml;ufe, der Interaktion mit dem Benutzer. Einfach gesagt: Wie wird der Anwender durch das Programm gef&uuml;hrt<\/p>\n<p>Die Oberfl&auml;che ist der einzige Teil der Anwendung, mit dem der Normalanwender in Ber&uuml;hrung kommt. Ihn interessiert nicht, wie die Tabellenstruktur und der VBA-Code dahinter aussehen, sondern nur, dass er mit wenigen, leicht verst&auml;ndlichen Schritten zum Ziel kommt. Das ist auch schon die wichtigste Design-Vorgabe.<\/p>\n<h2>Gutes Design<\/h2>\n<p>Ein gutes Design bringt dem Anwender folgende Vorteile: <\/p>\n<li>leichtere Einarbeitung<\/li>\n<li>schnelleres, effizienteres Arbeiten<\/li>\n<li>&uuml;bertragbarkeit von Wissen (v. a. durch Standards)<\/li>\n<li>weniger Bedienungsfehler<\/li>\n<p>Gutes Design spart also effektiv Kosten beim Kunden und bringt gr&ouml;&szlig;ere Akzeptanz beim Benutzer. <\/p>\n<p>L&auml;ngerfristig &#8211; d. h. bei Vorliegen von Erfahrung, erprobten Konzepten und Vorlagen spart &uuml;berlegtes Design auch beim Entwickler Zeit und Kosten, weil nicht mehr m&uuml;hsam herumprobiert werden muss, um eine Aufgabenstellung designm&auml;&szlig;ig umzusetzen.<\/p>\n<h2>Schlechtes Design<\/h2>\n<p>Schlechtes Design kann Funktionalit&auml;t zudecken. Die tollste Funktion n&uuml;tzt nichts, wenn der Anwender sie nicht findet oder nicht (einfach, effizient) bedienen kann.<\/p>\n<p>F&uuml;r professionelle Entwickler ist schlechtes Design ein Wettbewerbsnachteil. So kann es passieren, dass ein potenzieller Kunde ein von der technischen Funktionalit&auml;t her weniger leistungsf&auml;higes Konkurrenzprodukt vorzieht, weil die Oberfl&auml;che &#8222;sch&ouml;ner&#8220; oder besser zu bedienen ist.<\/p>\n<p>Die h&auml;ufigsten Gr&uuml;nde f&uuml;r schlechtes Design sind:<\/p>\n<li>Fehlendes Bewusstsein (&#8222;Hauptsache, das Ding l&auml;uft&#8220;)<\/li>\n<li>Zeit- und Geldmangel (&#8222;Das zahlt mir ja keiner&#8220;)<\/li>\n<li>Fehlende Ausbildung und fehlende Leitf&auml;den (&#8222;Mache ich irgendwie kraft Erfahrung&#8220;)<\/li>\n<p>Das Wissen und die Richtlinien f&uuml;r die Gestaltung von Oberfl&auml;chen kommen aus verschiedenen Quellen.<\/p>\n<h2>Design-Grundregeln<\/h2>\n<p>Sie gelten f&uuml;r die Gestaltung s&auml;mtlicher Produkte. Die Grundlagen kommen z. B. aus dem Kunstbereich (Gestaltungsprinzipien aus Architektur, Malerei, Gebrauchsdesign etc.), aus der Gestaltpsychologie und den Kommunikationswissenschaften (v. a. Leseforschung).<\/p>\n<p>Die Bellini-Madonna in Bild 1 zeigt beispielsweise eine vor 500 Jahren nach Design-Regeln gestaltete Bildoberfl&auml;che.<\/p>\n<p>Mit ganz &auml;hnlichen Strukturlinien kann man heute noch ein Access-Formular gestalten.<\/p>\n<p><IMG height=\"360\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{5F94CD18-7759-48A1-AC4C-2425007CC91C}\/pic001.png\" width=\"278\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey\">Bild 1:  Bellini-Madonna, KHM Wien<\/span><\/b><\/p>\n<h2>Regeln f&uuml;r Software-Design<\/h2>\n<p>Regeln f&uuml;r das Design von Software sind in recht brauchbaren DIN-Normen festgehalten &#8211; v. a. in DIN EN ISO 9241 (Grunds&auml;tze der Dialoggestaltung Benutzeroberfl&auml;che, Zeichenanordnung, Farben, Men&uuml;s, Masken und Dialoge).<\/p>\n<p>Software-Konzerne haben eigene Usability-Experten und Labors, in denen auch Grundlagenforschung betrieben wird. Die Erkenntnisse flie&szlig;en allm&auml;hlich in die Literatur und in die Normen ein.<\/p>\n<p>Von Microsoft gab es bis Windows 95 und NT offizielle Richtlinien f&uuml;r Windows-konforme Anwendungen in Buchform. In den letzten Jahren hat MS das vernachl&auml;ssigt und bietet nur noch einige MSDN-Webseiten zu diesem Thema.<\/p>\n<p>Daf&uuml;r w&auml;chst die Menge an unabh&auml;ngiger Fachliteratur &uuml;ber Software-Design. In letzter Zeit sind endlich auch mehrere Titel auf Deutsch erh&auml;ltlich.<\/p>\n<h2>Individuelle Vorgaben<\/h2>\n<p>Die M&ouml;glichkeiten und Beschr&auml;nkungen der Entwicklungsumgebung bestimmen das Design mit. So fehlen Access manche Techniken und Steuerelemente, andererseits bietet es besondere Features wie mehrspaltige Kombinationsfelder und Unterformulare.<\/p>\n<p>Einfluss haben nat&uuml;rlich auch der konkrete Auftrag und Auftraggeber sowie der Typ der Anwendung. Eine Datenbankanwendung folgt etwas anderen Regeln als eine Spielsoftware oder eine Internetseite. Viele Richtlinien gelten aber durchaus f&uuml;r alle Software-Typen.<\/p>\n<h2>Gestaltungsaspekte<\/h2>\n<p>Ein &auml;sthetisch anspruchsvoller Designstil wertet jede Software auf. Er l&auml;sst sich aber nicht verordnen, ist etwas Individuelles und erfordert i. d. R. jahrelange Schulung.<\/p>\n<p>Einfacher vermittelbar sind ergonomische Grundregeln, die jeder Entwickler in seinen Anwendungen ber&uuml;cksichtigen kann, auch wenn er kein gelernter Designer ist:<\/p>\n<li>Konzept und Gliederung<\/li>\n<li>Direktheit<\/li>\n<li>lernende Funktionen<\/li>\n<li>Anwender verstehen\/be(ob)achten<\/li>\n<li>Konsistenz<\/li>\n<h2>Konzept und Gliederung<\/h2>\n<p>Eine tragende Struktur und Linien, denen der Anwender folgen kann, sind ebenso wichtig wie Klarheit, Deutlichkeit und einfache Lesbarkeit. Das gilt f&uuml;r die Anwendung als Ganzes und f&uuml;r jedes einzelne Fenster, bis zum letzten Schriftzug.<\/p>\n<p>Eine nach Richtlinien gestaltete, harmonisch wirkende Oberfl&auml;che erleichtert die Orientierung und stresst den Anwender weniger als eine nach Zufallsprinzip entstandene Oberfl&auml;che.<\/p>\n<p>Bei manchen Typen von Applikationen wie Spielen ist Innovation und &#8222;Thrill&#8220; gefragt. Bei Datenbanken ist jedoch Zur&uuml;ckhaltung geboten. Im Zweifelsfall gilt es, Ergonomie vor modische Belange zu stellen. So ist z. B. der aktuelle, flache Webstil bei Schaltfl&auml;chen nicht sehr intuitiv und sollte in Datenbanken nur bedacht eingesetzt werden.<\/p>\n<h2>Navigation und Hierarchie<\/h2>\n<p>In westlichen L&auml;ndern lesen wir Schriftst&uuml;cke und Bildschirmseiten von links nach rechts und von oben nach unten. Das Element, mit dem der Benutzer zuerst interagiert, sollte daher oben links angebracht sein. Das gilt f&uuml;r Fenster wie f&uuml;r Steuerelemente.<\/p>\n<p>Durch das Design muss sofort klar sei, welche Elemente der Bildschirmseite wichtig und welche weniger wichtig sind. Die Hervorhebung von Elementen kann auf verschiedene Arten erfolgen:<\/p>\n<li>durch die Position, also eine exponierte Lage auf einer der Blickachsen<\/li>\n<li>durch eine besondere Formatierung<\/li>\n<li>durch die Proportionen<\/li>\n<li>durch das Setzen des Fokus<\/li>\n<h2>Ausrichtung und Beziehungen<\/h2>\n<p>Elemente sollten aneinander und an Rastern bzw. Linien (horizontal, vertikal und diagonal) ausgerichtet sein. Beziehungen zwischen den Elementen m&uuml;ssen auf den ersten Blick klar erkennbar sein &#8211; durch r&auml;umliche N&auml;he, &auml;hnliche Gestaltung, umrahmende Rechtecke etc.<\/p>\n<p>Verwandte Komponenten wie z. B. Schaltfl&auml;chen wie OK und Abbrechen oder Seitenansicht und Drucken geh&ouml;ren in Gruppen zusammengefasst. Die wichtigste Schaltfl&auml;che sollte als erste in einer Reihe von Schaltfl&auml;chen stehen. Besondere Anordnungen gibt es bei nat&uuml;rlichen Beziehungen, also solchen, die sich aus anderen Bereichen des Lebens ableiten lassen. Himmelsrichtungen wird man beispielsweise kompassartig angeordnet darstellen (siehe Bild 2).<\/p>\n<p><IMG height=\"159\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{5F94CD18-7759-48A1-AC4C-2425007CC91C}\/pic002.png\" width=\"168\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey\">Bild 2:  Schaltfl&auml;chen f&uuml;r die Auswahl von Himmelsrichtungen<\/span><\/b><\/p>\n<h2>Abst&auml;nde und Gr&ouml;&szlig;enharmonisieren<\/h2>\n<p>Abst&auml;nde der Elemente zueinander, zu Fensterr&auml;ndern, zu Applikationsr&auml;ndern sollten harmonisiert werden: Gleichm&auml;&szlig;igkeit bzw. Proportionalit&auml;t in H&ouml;he und Breite aller Elemente.<\/p>\n<p>Es gibt in der Literatur exakte Richtlinien und Bema&szlig;ungsregeln daf&uuml;r. Wichtiger als deren genaue Einhaltung ist aber Konsistenz innerhalb des Fensters und in der gesamten Anwendung.<\/p>\n<h2>Schrift, Farbe, 3D<\/h2>\n<p>Ergonomische Anwendungen kommen mit wenigen Schriftarten und -formatierungen aus. Verwenden Sie keine oder sehr wenige exotische Fonts.<\/p>\n<p>Serifenlose Schriften wie z. B. Arial oder MS Sans Serif sind am Bildschirm besser lesbar. Es gelten fast alle klassischen Prinzipien aus dem Druckbereich.<\/p>\n<p>Farben sollten zur Hervorhebung oder Kennzeichnung sparsam verwendet werden &#8211; z. B. zur Betonung von Beziehungen zwischen Elementen durch gleiche Farben.<\/p>\n<p><!--30percent--><\/p>\n<p>Emotionale Aspekte von Farben wie beispielsweise warm oder k&uuml;hl sind ebenfalls zu beachten.<\/p>\n<p>9 % aller m&auml;nnlichen Erwachsenen haben Probleme bei der Farbwahrnehmung (&#8222;Farbenblindheit&#8220;).<\/p>\n<p>Deshalb darf Farbe nicht als einziges oder prim&auml;res Mittel der Information verwendet werden. &auml;hnliches gilt f&uuml;r T&ouml;ne in Bezug auf H&ouml;rgesch&auml;digte.<\/p>\n<p>Dreidimensionale Elemente lassen eine unruhige Wirkung entstehen und erschweren wegen des st&auml;ndigen Auf und Ab das Ausmachen einzelner Elemente.<\/p>\n<h2>Direktheit<\/h2>\n<p>Funktionen sollen ohne Umwege und &uuml;ber schnelle und einfache Navigation erkennbar und erreichbar sein. Optimal, aber nicht immer machbar ist die unmittelbare Anzeige der Geschehnisse bzw. die so genannte Direkte Manipulation.<\/p>\n<p>Die folgenden Beispiele verdeutlichen den Begriff Direktheit im vorliegenden Zusammenhang:<\/p>\n<li>Verwendung von Elementen, die bei Bedienung unmittelbare vorhersehbare Auswirkungen zeigen (z. B. bei Schaltfl&auml;chen: kli-cken\/dr&uuml;cken &#8211; vertiefen &#8211; Vorgang startet)<\/li>\n<li>Drag &#038; Drop mit markierten Elementen<\/li>\n<li>Anpassung des Mauszeigers (&#8222;+&#8220; bei Kopierstatus, Pfeile bei Gr&ouml;&szlig;en- oder Positions&auml;nderungen)<\/li>\n<li>Vermeidung von Men&uuml;s, die immer wieder durchlaufen werden m&uuml;ssten; besser die Befehle &uuml;ber Symbole oder Buttons direkt anzeigen <\/li>\n<li>Feedback liefern, R&uuml;ckmeldung m&ouml;glichst nahe an der Aktion (Fortschrittsbalken, Sanduhr etc.)<\/li>\n<li>alle unn&ouml;tigen Arbeitsschritte vermeiden, z. B. Fokus beim &ouml;ffnen eines Formulars automatisch auf wichtige und passende Steuerelemente setzen<\/li>\n<p>Manche dieser Methoden, wie Drag &#038; Drop oder wirklich flexibles Anpassen des Mauszeigers sind bei Access nur durch API-Programmierung m&ouml;glich.<\/p>\n<p>Man kann aber auch mit einfachen Access-Mitteln direkte Manipulation ann&auml;hernd darstellen, z. B. durch die &uuml;bergabe\/Auswahl von Werten zwischen zwei Listenfeldern per Pfeil-Schaltfl&auml;chen.<\/p>\n<p>Der Tabellen-Assistent von Access ist ein Beispiel f&uuml;r solche Listenfelder, jedoch in vieler Hinsicht kein gutes Vorbild.<\/p>\n<p>Der Dialog enth&auml;lt zuviel Text und Elemente auf engem Raum, mehrere Steuerelemente und Linien sind nicht aneinander ausgerichtet und die Abst&auml;nde der Steuerelemente zueinander und zu den Fensterr&auml;ndern stimmen nicht. Es gibt aber auch richtige Ans&auml;tze:<\/p>\n<li>Die Entwicklung der Steuerelemente geht von links nach rechts und es gibt &#8211; durch die Pfeil-Schaltfl&auml;chen zwischen den beiden rechten Listenfeldern &#8211; ann&auml;hernd Direkte Manipulation.<\/li>\n<li>Die inhaltlich zusammengeh&ouml;renden Schaltfl&auml;chen f&uuml;r Zur&uuml;ck und Weiter stehen unmittelbar nebeneinander. Die Schaltfl&auml;che Zur&uuml;ck ist deaktiviert, weil die entsprechende Funktion auf der ersten Seite nicht anw&auml;hlbar ist (siehe Bild 3).<\/li>\n<p><IMG height=\"321\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{5F94CD18-7759-48A1-AC4C-2425007CC91C}\/pic003.png\" width=\"485\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey\">Bild 3:  Schaltfl&auml;chen zwischen zwei Listenfeldern als Beispiel f&uuml;r direkte Manipulation<\/span><\/b><\/p>\n<h2>Fehlertoleranz<\/h2>\n<p>Unerwartete Aktionen und Fehleingaben sind nicht komplett zu verhindern. Anwender sind in dieser Hinsicht &uuml;beraus kreativ. Vieles l&auml;sst sich durch gutes Design aber vermeiden oder mildern:<\/p>\n<li>R&uuml;ckg&auml;ngig- und Abbrechen-Funktionen anbieten.<\/li>\n<li>Pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen zur Fehlervermeidung setzen: z. B. erspart das Ausblenden aktuell nicht sinnvoller Steuerelemente Fehler(meldungen), R&uuml;ckfragen vor L&ouml;schoperationen oder gro&szlig;en &auml;nderungen verhindern eventuelle Mehrarbeit durch Wiederherstellen unbeabsichtigt verloren gegangener Daten.<\/li>\n<li>Einschr&auml;nkende Steuerelemente wie Listenfelder oder Optionsgruppen beugen Eingabefehlern unmittelbar vor.<\/li>\n<li>Eingabevalidierung: Eine rechtzeitige Pr&uuml;fung direkt nach der Eingabe in das betreffende Feld und die Ausgabe von verst&auml;ndlichen und l&ouml;sungsorientierten Meldungen bei Eingabefehlern vermeiden das Aufkommen von Unzufriedenheit beim Benutzer.<\/li>\n<h2>Lernende Funktionen<\/h2>\n<p>Bei Datenbanken m&uuml;ssen immer wieder die gleichen Vorg&auml;nge ausgef&uuml;hrt und &auml;hnliche Daten eingegeben werden.<\/p>\n<p>Dabei helfen lernende Funktionen wie z. B. die folgenden:<\/p>\n<li>neue Stammdaten, die beim n&auml;chsten Mal angeboten werden (PLZ, Anreden etc., die bei erneuter Eingabe bereits im Kombinationsfeld ausw&auml;hlbar sind)<\/li>\n<li>h&auml;ufig genutzte Inhalte vorschlagen (Standardwert)<\/li>\n<li>letzte Einstellungen merken und anbieten (zuletzt bearbeiteter Datensatz etc.)<\/li>\n<li>Voreinstellungen erm&ouml;glichen, die den Regelfall beschleunigen &#8211; wie in MS Office &uuml;ber das Men&uuml; Extras\/Optionen oder in den h&auml;ufigen &#8222;Dialog k&uuml;nftig nicht mehr anzeigen&#8220;-Kontrollk&auml;stchen.<\/li>\n<h2>Anwenderverstehen undbe(ob)achten<\/h2>\n<p>Der Entwickler sollte die Anwendung nicht f&uuml;r sich, sondern m&ouml;glichst f&uuml;r konkrete Benutzer schreiben.<\/p>\n<p>Die folgenden Fragen k&ouml;nnen bei der Anpassung helfen:<\/p>\n<li>Wird die Software auf erfahrene Enthusiasten oder auf &auml;ngstliche Anf&auml;nger treffen<\/li>\n<li>Haben die Anwender die n&ouml;tige Feinmotorik f&uuml;r verschachtelte Men&uuml;s, kleine Elemente oder Doppelklicks<\/li>\n<li>Kennen die Anwender Windows-Techniken wie Tastenk&uuml;rzel, Markierungsvarianten, Kontextmen&uuml;s<\/li>\n<p>Bei einem gemischten Publikum lohnt es sich, Wege sowohl f&uuml;r Anf&auml;nger (durch Men&uuml;s und Symbole) als auch f&uuml;r Poweruser zu schaffen (z. B. durch Tastenkombinationen). <\/p>\n<p><IMG height=\"375\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{5F94CD18-7759-48A1-AC4C-2425007CC91C}\/pic004.png\" width=\"500\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey\">Bild 4:  Der Textimport von Access<\/span><\/b><\/p>\n<p>Sehen Sie sich Ihre Anwender an und setzen Sie in Ihrer Anwendung nicht zuviel voraus.<\/p>\n<p>Geben Sie den Anwendern Gelegenheit f&uuml;r Anmerkungen, Verbesserungsvorschl&auml;ge, Fehlerbeschreibungen etc.<\/p>\n<p>Stellen Sie dazu z. B. Feedback-Formulare oder -berichte oder evtl. eine entsprechende E-Mail-M&ouml;glichkeit bereit.<\/p>\n<h2>Konsistenz<\/h2>\n<p>F&uuml;r alle Designprinzipien und -ma&szlig;nahmen, ja sogar f&uuml;r die Eigenheiten des einzelnen Entwicklers gilt, dass sie m&ouml;glichst konsequent durchzuhalten sind.<\/p>\n<p>Nichts ist m&uuml;hsamer und fehlertr&auml;chtiger, als wenn der Anwender &auml;hnliche Vorg&auml;nge auf verschiedene Art durchf&uuml;hren muss oder Symbole in einer Anwendung unterschiedliche Funktionen ausl&ouml;sen.<\/p>\n<p>Konsistenz beschr&auml;nkt sich dabei nicht auf die Anwendung f&uuml;r sich. Sie bedeutet auch, die zahlreichen Windows-Konventionen einzuhalten.<\/p>\n<p>In den folgenden Abschnitten finden Sie einige Vorschl&auml;ge, wie Sie ein ergonomisches Design f&uuml;r die Benutzeroberfl&auml;che einer Access-Datenbankanwendung erreichen k&ouml;nnen. Dabei werden die folgenden Bestandteile der Benutzeroberfl&auml;che ber&uuml;cksichtigt:<\/p>\n<li>Formulare\/Fenster<\/li>\n<li>Meldungsfenster<\/li>\n<li>Register<\/li>\n<li>Kombinations- und Listenfelder<\/li>\n<li>Men&uuml;s<\/li>\n<h2>Formulare\/Fenster<\/h2>\n<p>Formulare als besondere Auspr&auml;gung eines Windows-Fensters bieten als wichtigste Schnittstelle zum Anwender nat&uuml;rlich eine Menge M&ouml;glichkeiten, die Verwendung einer Software zur Qual zu machen, wie Bild 4 zeigt.<\/p>\n<p>Der in dieser Abbildung dargestellte Textimport &ouml;ffnet zu viele Fenster, versteckt wichtige Informationen hinter Schaltfl&auml;chen wie Weitere und die Ausrichtung und die Abst&auml;nde der Steuerelemente stimmen nicht.<\/p>\n<li>Anzahl der ge&ouml;ffneten Formulare zwecks &uuml;bersichtlichkeit begrenzen. Nicht mehr als zwei bis drei Ebenen &uuml;bereinander verwenden.<\/li>\n<li>Wird ein (besonders Dialog- oder Meldungs-) Fenster aus einem anderen aufgerufen, sollte klar sein, aus welchem Fenster gestartet wurde. Entweder sollte das aufrufende Fenster ge&ouml;ffnet bleiben oder in der Titelleiste des aufgerufenen Fensters Bezug darauf genommen werden.<\/li>\n<li>Zu viele Funktionen in einem Formular schaden der &uuml;bersicht und die Aufteilung der Funktionen auf mehrere Dialoge oder Registerseiten f&uuml;hrt m&ouml;glicherweise zu einer zu gro&szlig;en Anzahl parallel ge&ouml;ffneter Fenster. <\/li>\n<li>Vermeiden Sie &uuml;bergro&szlig;e Leerr&auml;ume innerhalb von Fenstern. Setzen Sie ein angemessenes Ma&szlig; an wohlproportionierten Leerr&auml;umen ein, um Steuerelemente gezielt r&auml;umlich voneinander zu trennen.<\/li>\n<li>Die Position von Kindfenstern im Access-Hauptfenster sollte immer bewusst gew&auml;hlt sein, z. B. durch Zentrierung.<\/li>\n<li>Unterschiedliche F&auml;rbung des jeweiligen Fensterhintergrundes ist bei Windows nicht n&ouml;tig. Diese Eigenart mancher Entwickler ist vermutlich ein Relikt aus DOS-Zeiten. Fenster k&ouml;nnen durch ihre Rahmen klar voneinander abgegrenzt werden.<\/li>\n<li>Die Bedienung des Fensters sollte im Normalfall den Windows-Konventionen folgen, die der Anwender gewohnt ist, z. B. bezogen auf Titelleiste, Schlie&szlig;en, Verschieben usw.<\/li>\n<li>Steuerelemente sollten so angeordnet sein, dass sich der Benutzer in einer logischen Folge durch das Fenster bewegen kann, ohne weiter dar&uuml;ber nachdenken oder den Fokus suchen zu m&uuml;ssen.<\/li>\n<h2>Meldungsfenster<\/h2>\n<li>Texte konkretisieren, z. B. statt &#8222;Kunde l&ouml;schen&#8220;, &#8222;Datei schlie&szlig;en&#8220; den Namen des betroffenen Kunden oder der Datei nennen.<\/li>\n<li>wichtige Teile z. B. durch Zeilenumbruch hervorheben und sparsam mit fetten, kursiven oder verschiedenen Fonts umgehen.<\/li>\n<li>Die am h&auml;ufigsten zu w&auml;hlende Schaltfl&auml;che als Standard vorbelegen. Ausnahme: bei kritischen\/folgenreichen Buttons ist der mit den wenigsten Auswirkungen vorzubelegen.<\/li>\n<h2>Register<\/h2>\n<p>Das Register-Steuerelement ist ein Container-Steuerelement und folgt daher &auml;hnlichen Prinzipien wie ein Formular.<\/p>\n<p>Es gibt allerdings einige besondere Eigenschaften und Elemente, deren ergonomische Optimierung mit folgenden Vorschl&auml;gen realisiert werden kann:<\/p>\n<li>Position der Elemente auf den Registerseiten vereinheitlichen: Vor allem muss die Position des linken, oberen Elementes auf allen Registerseiten gleich sein, um den Wechsel zwischen den Seiten m&ouml;glichst ruhig zu gestalten.<\/li>\n<li>F&uuml;r alle Registerseiten g&uuml;ltige Elemente nur einmal au&szlig;erhalb des Registers platzieren (z. B. Schlie&szlig;en- und Vorw&auml;rts-\/R&uuml;ckw&auml;rts-Schaltfl&auml;chen).<\/li>\n<li>M&ouml;glichst keine weiteren Dialoge von Registerseiten aus &ouml;ffnen, sondern besser weitere Registerseiten anlegen, die notfalls ausgeblendet werden k&ouml;nnen.<\/li>\n<h2>Kombinations- und Listenfelder<\/h2>\n<p>Bei diesen beiden Steuerelementen wird oft exemplarisch deutlich, dass Geschwindigkeit ein wichtiges Element beim anwenderfreundlichen Design ist.<\/p>\n<p>Kombinations- und Listenfelder k&ouml;nnen gro&szlig;e Datenmengen beinhalten, sie werden aber immer schon beim Laden eines Formulares mit allen Daten gef&uuml;llt.<\/p>\n<p>Die Anzahl der Eintr&auml;ge sollte h&ouml;chstens ein paar Hundert betragen. Sonst kann es zu l&auml;hmenden Ladezeiten kommen &#8211; besonders im Netzwerk bei verkn&uuml;pften Tabellen.<\/p>\n<p>Bei langen Listen kann man durch vorgeschaltete Steuerelemente (nach Anfangsbuchstaben, Abteilung, Datum etc.) vorfiltern. Das erh&ouml;ht den Bedienkomfort auch dadurch, dass der Anwender nicht m&uuml;hsam durch die langen Listen scrollen muss, um den gesuchten Eintrag zu finden.<\/p>\n<h2>Men&uuml;s<\/h2>\n<p>Zur Gruppe der Men&uuml;s z&auml;hlen Men&uuml;leisten, Symbolleisten, Kontextmen&uuml;s, Statusleiste und Taskleiste. Men&uuml;s haben als wesentlichen Vorteil den geringer Platzbedarf, als Nachteil die motorisch relativ m&uuml;hsame und aufw&auml;ndige Bedienung. Dem sollte man bei ihrer Erstellung Rechnung tragen:<\/p>\n<li>nicht zu viele Men&uuml;s und Men&uuml;eintr&auml;ge, Richtwert ist sieben plus\/minus zwei Eintr&auml;ge. Bei zu vielen (besonders bei thematisch zusammengeh&ouml;rigen) Eintr&auml;gen setzen Sie besser Dialogfenster oder Register ein. Schaltfl&auml;chen bieten als Alternative eine bessere Pr&auml;senz, ben&ouml;tigen aber st&auml;ndig Platz.<\/li>\n<li>Verschachteln Sie Untermen&uuml;s nicht zu tief, sonst sind die Eintr&auml;ge schwer auffindbar und Anwender bekommen Probleme mit den Anforderungen an die Feinmotorik. Das f&uuml;hrt zu hohen Zugriffszeiten (siehe Bild 5).<\/li>\n<li>Gruppierungen (mit Trennlinie) f&uuml;r inhaltlich verwandte Men&uuml;punkte verwenden.<\/li>\n<li>Reihenfolge der Men&uuml;punkte (von links nach rechts, oben nach unten) richtet sich nach Wichtigkeit, inhaltlichen Kriterien, H&auml;ufigkeit der Verwendung.<\/li>\n<li>Beschriftung m&ouml;glichst nur mit einem Wort, verst&auml;ndlich und eindeutig formulieren. Diffuse Bezeichnungen wie &#8222;Sonstiges&#8220;, &#8222;Extras&#8220; nur, wenn es sein muss. Microsoft ist da kein Vorbild. Anfangsbuchstabe gro&szlig;, keine Abk&uuml;rzungen.<\/li>\n<li>Achten Sie auf Windows-Standards (z. B. weisen drei Punkte nach der Bezeichnung auf ein Dialogfenster hin) und verwenden Sie f&uuml;r Hotkeys bevorzugt die Anfangsbuchstaben.<\/li>\n<li>Verwenden Sie keine Geheimfunktionen und -tasten, die etwa eine zus&auml;tzlich gedr&uuml;ckte Shift- oder Strg-Taste verlangen.<\/li>\n<li>Blenden Sie aktuell nicht sinnvolle Eintr&auml;ge ab, aber nicht aus, denn sonst ver&auml;ndert sich die Position der nachfolgenden Eintr&auml;ge. Die Auswahl wird vom Anwender nicht blo&szlig; nach Inhalt vorgenommen, sondern auch nach r&auml;umlichem Ged&auml;chtnis. Die &#8222;adaptiven&#8220; Men&uuml;s ab Office 2000 widersprechen diesem Prinzip und sind entsprechend unbeliebt.<\/li>\n<li>Kontextmen&uuml;s haben als Vorteile &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; den Kontext und die r&auml;umliche N&auml;he zum Objekt. Sie haben aber den gro&szlig;en Nachteil, dass die rechte Maustaste nicht intuitiv ist. Sie ist f&uuml;r viele Anwender ein unbekanntes Wesen und motorisch schwierig zu handhaben. Setzen Sie Kontextmen&uuml;s  daher eher f&uuml;r versierte Anwender ein und dokumentieren Sie ihr Vorhandensein gut und wiederholt.<\/li>\n<li>Symbolleisten (und generell Schaltfl&auml;chen mit Bildern) brauchen sprechende und pr&auml;gnante Symbole. Tooltipps k&ouml;nnen helfen, aber nicht die Aussagekraft einer aus dem Leben gegriffenen, bildlichen Metapher ersetzen.<\/li>\n<p><IMG height=\"375\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{5F94CD18-7759-48A1-AC4C-2425007CC91C}\/pic005.png\" width=\"500\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey\">Bild 5:  Men&uuml; mit tiefer Verschachtelung<\/span><\/b><\/p>\n<li>Die Statusleiste ist theoretisch gut f&uuml;r Meldungen, Hilfen usw. einsetzbar. Sie wird in der Praxis von den Anwendern aber kaum beachtet.<\/li>\n<p><IMG height=\"82\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{5F94CD18-7759-48A1-AC4C-2425007CC91C}\/pic006.png\" width=\"273\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey\">Bild 6:  Beispiele f&uuml;r sprechende Symbole<\/span><\/b><\/p>\n<p>F&uuml;r kleine Firmen oder einzelne Entwickler ist die Durchf&uuml;hrung aufw&auml;ndiger Ergonomie-Tests selten m&ouml;glich.<\/p>\n<p>Der Entwickler ist immer befangen und oft in einer Laborsituation.<\/p>\n<p>Dennoch kann er selbst die Anwendung auf die Einhaltung einiger hier aufgef&uuml;hrter Regeln pr&uuml;fen und auf die schnelle Durchf&uuml;hrbarkeit von Aufgaben.<\/p>\n<p>Als Leitfrage gilt dabei: Wie viele Mausklicks sind notwendig, wie viele Fenster m&uuml;ssen ge&ouml;ffnet und geschlossen werden, um das Ziel zu erreichen<\/p>\n<p>Besser als der Selbsttest ist nat&uuml;rlich, einem anderen (echten) Benutzer bei kleinen &uuml;bungsaufgaben oder im Idealfall bei der praktischen Arbeit &uuml;ber die Schulter zu schauen und sich Notizen zu machen. Wichtig ist die Beantwortung der folgenden Fragen:<\/p>\n<li>Findet der Anwender die richtigen Men&uuml;punkte<\/li>\n<li>Welche (Um-)Wege geht er, um eine Aufgabe zu erledigen<\/li>\n<p>Der vorliegende Beitrag enth&auml;lt sicher nur einige, wenn auch wichtige, ausgew&auml;hlte Aspekte zum Thema Ergonomie von Benutzeroberfl&auml;chen.<\/p>\n<p>Fassen Sie ihn als Anregung auf und vertiefen Sie Ihre hier gewonnenen Erkenntnisse durch geeignete Fachliteratur.<\/p>\n<p>Besonders zu empfehlen ist die zu diesem Thema erh&auml;ltliche DIN-Norm 9241 (s. Abschnitt 2.2).<\/p>\n<p>Durch mehr Kenntnisse in diesem Bereich erweitern Sie Ihre F&auml;higkeiten als Entwickler und die Qualit&auml;t und Benutzerfreundlichkeit Ihrer Anwendungen wird sich erh&ouml;hen.<\/p>\n<p>Am meisten profitieren davon nat&uuml;rlich die Anwender.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine harmonische, intuitiv bedienbare Programmoberfl&auml;che entsteht nicht von selbst als Nebenprodukt beim Entwickeln einer Anwendung. Leider wird Access auch nie einen Ergonomie-Assistenten mitbrin-gen. 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