{"id":55000279,"date":"2005-06-01T00:00:00","date_gmt":"2023-11-04T20:26:03","guid":{"rendered":"http:\/\/access-im-unternehmen.aix-dev.de\/aiu\/?p=279"},"modified":"2024-02-19T08:21:36","modified_gmt":"2024-02-19T08:21:36","slug":"belegverwaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/access-im-unternehmen.de\/belegverwaltung\/","title":{"rendered":"Belegverwaltung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/a6b88d7ddeaf42d9ab095b3a5d0b3bc3\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<p><b>Christoph Spielmann, D&uuml;sseldorf<\/b><\/p>\n<p><b>Fast jede monet&auml;re Transaktion zieht heutzutage ein entsprechendes St&uuml;ck Papier nach sich, sei es beim Kauf einer Digitalkamera oder beim Mittagessen bei Ihrem Lieblingsitaliener. Die hier vorgestellte Musterl&ouml;sung stellt Ihnen eine M&ouml;glichkeit zur Verf&uuml;gung, diese Belege zu verwalten und schnell wieder aufzufinden &#8211; falls beispielsweise die Digitalkamera einmal einen Defekt aufweist und Sie die Garantie in Anspruch nehmen m&ouml;chten.<\/b><\/p>\n<h3>Hinweis<\/h3>\n<p>Die Musterl&ouml;sung zu diesem Beitrag hei&szlig;t Belegverwaltung00.mdb und funktioniert mit Access 2000 und h&ouml;her. Sie finden die Datenbank und die ben&ouml;tigte Schriftart Barcode.ttf auf der Heft-CD oder im Internet unter http:\/\/www.access-im-unternehmen.de (Shortlink 279). <\/p>\n<p>Die hier vorgestellte L&ouml;sung verfolgt das Prinzip &#8222;Chaos mit Ordnung&#8220;. Jedes Dokument erh&auml;lt eine eindeutige Nummer und wird danach auf einen Stapel gelegt. Die einzelnen Dokumente sind innerhalb des Stapels also in der Reihe des Eingangs abgelegt. Um nun schnell ein bestimmtes Dokument auffinden zu k&ouml;nnen, werden die einzelnen Dokumente mit einer Datenbank verwaltet, deren Aufbau Sie in diesem Artikel kennen lernen werden.<\/p>\n<p>Die Datenstruktur der vorgestellten L&ouml;sung besteht aus den vier Tabellen tblBelege, tblKategorien, tblAdressen und tblSeiten. Die Tabelle tblBelege speichert die einzelnen Dokumente. Sie enth&auml;lt die Felder aus Tab. 1.<\/p>\n<p>Falls Sie Besitzer eines Scanners sind, k&ouml;nnen Sie das komplette Dokument als Anlage in dem Feld Anlage als OLE-Objekt hinterlegen.<\/p>\n<table border=1>\n<tr>\n<td>\n<p><b>Feldname<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p><b>Beschreibung<\/b><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>BelegNr<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>AutoWert-Prim&auml;rschl&uuml;ssel<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>AdresseNr<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Long Integer-Fremdschl&uuml;ssel zur Tabelle tblAdressen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>KategorieNr<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Long Integer-Fremdschl&uuml;ssel zur Tabelle tblAdressen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Anlagedatum<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Datum, an dem der Datensatz angelegt wurde<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Belegdatum<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Datum des Belegs (zum Beispiel das Rechnungsdatum)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Kurzbezeichnung<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Kurze Beschreibung zum Beleg (etwa &#8222;Digitalkamera&#8220;)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Beschreibung<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Ausf&uuml;hrliche Beschreibung, falls erforderlich<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Seitenanzahl<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Anzahl der Seiten<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>IstSteuerrelevant<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Information dar&uuml;ber, ob der Beleg steuerlich geltend gemacht werden soll\/muss<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Anlage<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Dokument als OLE-Objekt<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>Endbetrag<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Endbetrag des Belegs<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p>MwStSatz<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p>Zugrunde liegender Mehrwertsteuersatz<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><b>Tab. 1: Felder der Tabelle tblBelege<\/b><\/p>\n<p>Um auch den Empf&auml;nger und den Absender eines Belegs hinterlegen zu k&ouml;nnen und nicht jedes Mal die Adresse erfassen zu m&uuml;ssen, stellt die Tabelle tblAdressen die Informationen &uuml;ber Name, Stra&szlig;e, PLZ, Ort und Telefon zur Verf&uuml;gung. Um auch den Empf&auml;nger und den Absender eines Belegs hinterlegen zu k&ouml;nnen und nicht jedes Mal die Adresse erfassen zu m&uuml;ssen, stellt die Tabelle tblAdressen die Informationen &uuml;ber Name, Stra&szlig;e, PLZ, Ort und Telefon zur Verf&uuml;gung.<\/p>\n<p>Ordnung in die einzelnen Dokumente bringt die Tabelle tblKategorien, die lediglich die zwei Felder KategorieNr und Kategorie enth&auml;lt. Durch die Verkn&uuml;pfung zur Tabelle tblBelege kann jedes Dokument auf einen virtuellen Stapel wie beispielsweise &#8222;Handy-Abrechnung&#8220;, &#8222;Bewirtung&#8220; oder &#8222;Kreditkartenabrechnung&#8220; gelegt werden. Die Verkn&uuml;pfung der Tabellen entnehmen Sie Abb. 1.<\/p>\n<p><IMG height=\"291\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic001.png\" width=\"432\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 1: Das ER-Diagramm<\/b><\/p>\n<p>Um die sp&auml;tere Erstellung von Formularen zu vereinfachen, sind die beiden Felder AdresseNr und KategorieNr der Tabelle tblBelege als Nachschlagefelder definiert. Hierzu gehen Sie wie folgt vor:<\/p>\n<li>&ouml;ffnen Sie die Tabelle tblBelege in der Entwurfsansicht und positionieren Sie die Einf&uuml;gemarke auf das Feld AdresseNr.<\/li>\n<li>Wechseln Sie unterhalb der Tabelle zum Register Nachschlagen.<\/li>\n<li>W&auml;hlen Sie unter Steuerelement anzeigen die Einstellung Kombinationsfeld aus.<\/li>\n<li>Geben Sie unter Datensatzherkunft die folgende Abfrage an: SELECT Name, AdresseNr FROM tblAdressen ORDER BY Name;<\/li>\n<li>&auml;ndern Sie die Eigenschaften Gebundene Spalte und Spaltenanzahl auf den Wert 2.<\/li>\n<li>Geben Sie als Spaltenbreite den Wert 5cm;0cm ein. (<\/li>\n<p>Auf die gleiche Weise definieren Sie f&uuml;r das Feld KategorieNr ein Nachschlagefeld. Verwenden Sie in diesem Fall jedoch die folgende Abfrage:<\/p>\n<pre>SELECT Kategorie, KategorieNr FROM tblKategorien ORDER BY Kategorie;<\/pre>\n<p>Speichern Sie anschlie&szlig;end die fertige Tabelle.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Bestandteil der hier vorgestellten L&ouml;sung ist, dass alle Dokumente mit einer eindeutigen Nummer versehen werden. Um die Nummer nicht von Hand auf das Dokument schreiben zu m&uuml;ssen, soll diese Aufgabe von Ihrem Drucker erledigt werden. Hierzu werden die Belege einfach in den Papiereinzug gelegt und der Drucker versieht diese mit der Nummer.<\/p>\n<p>Damit die Nummer immer sichtbar ist, wird sie in jeder Ecke und zudem noch invertiert ausgegeben. Zus&auml;tzlich zu der Nummer soll ein Barcode mit ausgegeben werden. Falls Sie also einen Barcode-Scanner haben sollten, k&ouml;nnen Sie einzelne Dokumente sehr schnell durch einfaches Scannen des Barcodes zuordnen.<\/p>\n<p>Den Ausdruck der Nummer und des Barcodes erledigt ein Berichts namens rptIndex. Der Bericht enth&auml;lt im Seitenkopf und im Seitenfu&szlig; jeweils links und rechts zwei Text-Steuerelemente zur Ausgabe der Nummer und des Barcodes (s. Abb. 2).<\/p>\n<p>Falls Sie einen mehrseitigen Beleg haben, sollte die Nummer auf jeder Seite ausgegeben werden und idealerweise noch mit einer fortlaufenden Seitennummer versehen werden. Um diese zu realisieren, ist der Bericht an die Tabelle tblSeiten gekn&uuml;pft. Diese Tabelle enth&auml;lt nur eine einzelne Spalte namens SeiteNr. Damit f&uuml;r jeden Datensatz in der Tabelle tblSeiten eine Berichtsseite gedruckt wird, ist die Eigenschaft Neue Seite des Detailbereichs auf Vor Bereich eingestellt. Um nun eine bestimmte Anzahl Seiten zu drucken, muss die Tabelle tblSeiten zun&auml;chst mit der erforderlichen Anzahl Datens&auml;tze gef&uuml;llt werden. Dies erledigt die VBA-Prozedur SeitenErstellen (s. Quellcode 1).<\/p>\n<p><IMG height=\"224\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic002.png\" width=\"500\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 2: Der Bericht rptIndex in der Entwurfsansicht.<\/b><\/p>\n<p>Die Prozedur erwartet als Parameter die Anzahl der gew&uuml;nschten Seiten. Sie pr&uuml;ft zun&auml;chst, ob die Tabelle bereits mindestens die angegebene Anzahl an Datens&auml;tzen enth&auml;lt. Sollte dies nicht der Fall sein, f&uuml;gt sie die fehlenden Seiten hinzu. Der Bericht wird sp&auml;ter mit einem Filterkriterium wie beispielsweise <\/p>\n<pre>SeiteNr &lt;= 10\nSub SeitenErstellen(Anzahl As Integer)\n    Dim i As Integer\n    Dim MyRecordset As New ADODB.Recordset\n    Dim AnzahlExistierendeSeiten As Long\n    AnzahlExistierendeSeiten = DCount(\"SeiteNr\", _        \"tblSeiten\")\n    If AnzahlExistierendeSeiten &lt; Anzahl Then\n        With MyRecordset\n            .ActiveConnection = _                CurrentProject.Connection\n            .LockType = adLockOptimistic\n            .CursorLocation = adUseClient\n            .Source = \"tblSeiten\"\n            .Open\n            For i = 1 To _                Anzahl - AnzahlExistierendeSeiten\n                .AddNew\n                !SeiteNr = AnzahlExistierendeSeiten + i\n                .Update\n            Next i\n        End With\n    End If\nEnd Sub<\/pre>\n<p><b>Quellcode 1<\/b><\/p>\n<p>ge&ouml;ffnet. Hierdurch stellt es kein Problem dar, wenn die Tabelle mehr Datens&auml;tze enth&auml;lt, als f&uuml;r den Ausdruck erforderlich sind. Sie finden die fertige Prozedur im Modul modTools der Beispieldatenbank zu diesem Artikel. Wie bereits erw&auml;hnt, erfolgt der Ausdruck der Nummer und des Barcodes in allen vier Ecken jeder Seite. Um dies zu erreichen, platzieren Sie jeweils im Seitenkopf und im Seitenfu&szlig; insgesamt acht Textfelder. Vier davon sind f&uuml;r die Nummer, die anderen vier f&uuml;r die Barcodes reserviert.<\/p>\n<p>Damit die korrekte Nummer ausgegeben werden kann, muss der Bericht an die Tabelle tblBelege gebunden sein. Zus&auml;tzlich ist aber auch eine Bindung an die Tabelle tblSeiten erforderlich, um den Ausdruck mehrerer Seiten zu erm&ouml;glichen.<\/p>\n<p>Um dieses Problem zu l&ouml;sen, f&uuml;gen Sie der Datenquelle des Berichts einfach beide Tabellen hinzu, ohne diese zu verkn&uuml;pfen (s. Abb. 3).<\/p>\n<p><IMG height=\"458\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic003.png\" width=\"409\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 3: Die Datenquelle des Berichts besteht aus zwei nicht verkn&uuml;pften Tabellen.<\/b><\/p>\n<p>Durch die fehlende Verkn&uuml;pfung bildet Access einen &#8222;Cross-Join&#8220;. Dies bedeutet, dass zu jedem Datensatz aus der Tabelle tblSeiten alle Datens&auml;tze aus der Tabelle tblBelege ausgegeben werden. Wenn jede Tabelle beispielsweise zehn Datens&auml;tze enth&auml;lt, w&uuml;rde das Abfrageergebnis aus insgesamt 100 Datens&auml;tzen bestehen.<\/p>\n<p>Als Ergebnis der Abfrage reichen die beiden Felder SeiteNr und BelegNr aus. Beim &ouml;ffnen des Berichts muss nun lediglich noch die BelegNr entsprechend gefiltert werden.<\/p>\n<h2>Ausgabe der Nummer<\/h2>\n<p>Da zus&auml;tzlich zur Beleg-Nummer auch die Seitennummer ausgegeben werden soll, bietet sich die Definition eines Formats an. In dieser L&ouml;sung ist die Entscheidung auf das Format<\/p>\n<pre>00000-0000<\/pre>\n<p>gefallen, wobei der erste Teil vor dem Bindestrich die Belegnummer und der zweite Teil die Seitennummer darstellt. Die Formatierung &uuml;bernimmt die VBA-Prozedur GetPageID, die Sie ebenfalls im Modul modTools der Beispieldatenbank finden:<\/p>\n<pre>Public Function GetPageID(BelegNr As _    Variant, SeiteNr As Variant) _    As String\n    GetPageID = Format(BelegNr, _    \"00000\") + \"-\" + Format(SeiteNr, _    \"0000\")\nEnd Function<\/pre>\n<p>Die Prozedur erwartet als Parameter die Belegnummer und die aktuelle Seitennummer. Daraus bildet sie dann das vorgestellte Format.<\/p>\n<p>Zum Einsatz kommt die Prozedur in den vier Text-Steuerelementen, die zur Anzeige der Nummer reserviert sind. Hierzu tragen Sie den folgenden Ausdruck in die Steuerelementinhalt-Eigenschaft des Textfeldes ein:<\/p>\n<pre>=GetPageID([BelegNr];[SeiteNr])<\/pre>\n<p>Zus&auml;tzlich sollten Sie das Textfeld noch mit einer wei&szlig;en Schriftfarbe und einem schwarzen Hintergrund formatieren. Durch diese invertierte Darstellung kann der Text sp&auml;ter besser entziffert werden (s. Abb. 4).<\/p>\n<p><IMG height=\"195\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic004.png\" width=\"500\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 4: Invertierte Formatierung des Textfeldes<\/b><\/p>\n<p><IMG height=\"267\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic005.png\" width=\"500\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 5: Das Barcode-Textfeld<\/b><\/p>\n<p>Das Eintragen des Ausdrucks und die Formatierung wiederholen Sie f&uuml;r alle vier Textfelder.<\/p>\n<h2>Ausgabe des Barcodes<\/h2>\n<p>Die Ausgabe des Barcodes erfolgt direkt unterhalb der Belegnummer in einem weiteren Textfeld. Zur Darstellung des Barcodes kommt ein spezieller Font namens Barcode Universal zum Einsatz. Sie finden diesen Font auf der CD. Zur Installation des Fonts gehen Sie wie folgt vor:<\/p>\n<li>&ouml;ffnen Sie die Systemsteuerung von Windows.<\/li>\n<li>&ouml;ffnen Sie von hier aus den Ordner Schriftarten.<\/li>\n<li>Ziehen Sie die Datei Barcode.tft von der CD in den Ordner Schriftarten. (<\/li>\n<p>Der Font enth&auml;lt lediglich drei Zeichen: Einen langen Strich, einen kurzen Strich sowie einen wei&szlig;en Strich als Leerzeichen. Die drei Zeichen werden durch die Ziffern 0, 1 und 2 repr&auml;sentiert.<\/p>\n<p>Durch entsprechende Kombination dieser drei Zeichen lassen sich fast alle eindimensionalen Barcodes wie etwa Code39 oder EAN darstellen.<\/p>\n<p>Da die Seitennummer in unserem Fall einen Bindestrich &#8211; also ein Sonderzeichen &#8211; enth&auml;lt, f&auml;llt die Wahl auf den Code39.<\/p>\n<p>Um den Barcode innerhalb des Textfeldes darzustellen, w&auml;hlen Sie &uuml;ber die Schriftart-Eigenschaft des Textfeldes den Font Barcode Universal aus. Als Steuerelementinhalt-Eigenschaft geben Sie den folgenden Ausdruck ein (s. Abb. 5):<\/p>\n<pre>=Barcode_Code39(GetPageID([BelegNr];[SeiteNr]))<\/pre>\n<p>Die Ihnen bereits bekannte Funktion GetPageID erzeugt die fertig formatierte Seitennummer und gibt diese anschlie&szlig;end an die Funktion Barcode_Code39. Diese erzeugt daraus eine Folge von Nullen und Einsen, die bei Formatierung mit dem Font Barcode Universal einen Barcode ergeben.<\/p>\n<p>Sie finden die Prozedur im Modul Code39 der Beispieldatenbank.<\/p>\n<p><IMG height=\"346\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic006.png\" width=\"500\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 6: Ein fertiger Barcode<\/b><\/p>\n<p>Damit der Barcode nicht zu klein dargestellt wird, erh&ouml;hen Sie die Schriftgr&ouml;&szlig;e abschlie&szlig;end mit Hilfe der Schriftgrad-Eigenschaft auf einen Wert von 35 (s. Abb. 6). Alle Einstellungen nehmen Sie wieder viermal vor.<\/p>\n<p>Um nun einen Beleg mit der Seitenindizierung zu versehen, m&uuml;ssen folgende Schritte durchgef&uuml;hrt werden:<\/p>\n<p>Anlegen eines neuen Datensatzes in der Tabelle tblBelege<\/p>\n<p><IMG height=\"445\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic007.png\" width=\"496\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 7: Das Formular frmNeuerBeleg<\/b><\/p>\n<p><IMG height=\"682\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic008.png\" width=\"496\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 8: Der Bericht in der Seitenvorschau<\/b><\/p>\n<p>Anlegen der erforderlichen Datensatzanzahl in der Tabelle tblSeiten<\/p>\n<p>&ouml;ffnen des Berichts rptIndex zum Ausdruck der Beleg- und Seitennummern<\/p>\n<p>Diese Aufgaben werden von dem Formular frmNeuerBeleg &uuml;bernommen (s. Abb. 7). Das Formular basiert auf der Tabelle tblBelge. Damit nur die Erfassung neuer Datens&auml;tze m&ouml;glich ist, ist die Eigenschaft Daten eingeben auf Ja eingestellt.<\/p>\n<p>Die OK-Schaltfl&auml;che l&ouml;st die Ereignisprozedur aus Quellcode 2 aus.<\/p>\n<p>Zun&auml;chst wird die Anzahl der eingegebenen Seiten ermittelt und in der Variablen Anzahl zwischengespeichert. Anschlie&szlig;end wird der Datensatz gespeichert und die Tabelle tblSeiten mit der erforderlichen Anzahl an Datens&auml;tzen aufgef&uuml;llt.<\/p>\n<p>Die letzte Anweisung &ouml;ffnet schlie&szlig;lich den Bericht in der Seitenvorschau. Mit einem Filter wird hierbei sowohl die Belegnummer als auch die Seitenanzahl eingeschr&auml;nkt.<\/p>\n<p>Nachdem der Bericht in der Seitenvorschau (s. Abb. 8) angezeigt wird, kann der Benutzer den Beleg in den Drucker einlegen und den Ausdruck starten.<\/p>\n<p>Um ein Dokument schnell wieder auffinden zu k&ouml;nnen, ist ein entsprechendes Suchformular erforderlich.<\/p>\n<p>Dieses tr&auml;gt den Namen frmBelegsuche (s. Abb. 9).<\/p>\n<pre>Private Sub btnOK_Click()\n    On Error Resume Next\n    Dim Anzahl As Integer\n    Anzahl = CInt(Me!Seitenanzahl)\n    DoCmd.RunCommand acCmdSaveRecord\n    SeitenErstellen (Anzahl)\n    DoCmd.OpenReport \"rptIndex\", acViewPreview, , \"SeiteNr&lt;=\" & CStr(Anzahl) _        & \" AND DokumentNr=\" + CStr(Me!DokumentNr)\nEnd Sub<\/pre>\n<p><b>Quellcode 2<\/b><\/p>\n<p><IMG height=\"312\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic009.png\" width=\"500\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 9: Das Formular zur Suche nach Belegen<\/b><\/p>\n<p>Das Formular besteht aus einem Haupt- und einem Unterformular. Im Hauptformular k&ouml;nnen &uuml;ber vier Felder Suchkriterien eingegeben werden. Nach einem Klick auch Suchen wird das Ergebnis im Unterformular angezeigt.<\/p>\n<p>Die vier Felder zur Eingabe der Suchkriterien tragen die Namen txtSuchBelegNr, cmbSuchAdresseNr, cmbSuchKategorieNr und txtSuchKurzbezeichnung. Die beiden Kombinationsfelder zur Auswahl der Kategorie und der Adresse sind zur Anzeige der Daten aus der jeweiligen Tabelle konfiguriert. <\/p>\n<p>Die Einstellungen entsprechen denen, die Sie bereits bei der Konfiguration der Nachschlagefelder zu Beginn dieses Artikels kennen gelernt haben.<\/p>\n<p>Die Schaltfl&auml;che Suchen ist mit der folgenden Ereignisprozedur aus Quellcode 3 verkn&uuml;pft. Im ersten Schritt wird die eingegebene Belegnummer ermittelt und in der Variablen BelegNr zwischengespeichert. Die Funktion GetBelegNr (s. Quellcode 4) lernen Sie gleich noch kennen.<\/p>\n<pre>Private Sub btnSuchen_Click()\n    Dim BelegNr As Long\n    BelegNr = GetBelegNr(Me.txtSuchBelegNr)\n    Dim SQL As String\n    SQL = \"SELECT * FROM tblBelege WHERE 1=1\"\n    If BelegNr &lt;&gt; 0 Then SQL = SQL & \" AND BelegNr=\" & BelegNr\n    If Not IsNull(Me.cmbSuchAdresseNr) Then _        SQL = SQL & \" AND AdresseNr=\" & Me.cmbSuchAdresseNr\n    If Not IsNull(Me.cmbSuchKategorieNr) Then _        SQL = SQL & \" AND KategorieNr=\" & Me.cmbSuchKategorieNr\n    If Not IsNull(Me.txtSuchKurzbezeichnung) Then _        SQL = SQL & \" AND Kurzbezeichnung LIKE ''*\" & Me.txtSuchKurzbezeichnung & \"*''\"\n    SQL = SQL & \" ORDER BY Belegdatum\"\n    Me.Sub.Form.RecordSource = SQL\n    Me.Sub.Form.Requery\nEnd Sub<\/pre>\n<p><b>Quellcode 3<\/b><\/p>\n<pre>Public Function GetBelegNr(Eingabe As Variant) As Long\n    On Error GoTo Fehler\n    If IsNull(Eingabe) Then\n        GetBelegNr = 0\n    Else\n        Dim pos As Integer\n        pos = InStr(1, Eingabe, \"-\")\n        If pos = 0 Then\n            GetBelegNr = CInt(Eingabe)\n        Else\n            GetBelegNr = CInt(Left(Eingabe, pos - 1))\n        End If\n    End If\n    Exit Function\nFehler:\n        GetBelegNr = 0\n        Exit Function\nEnd Function<\/pre>\n<p><b>Quellcode 4<\/b><\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end wird eine SQL-Abfrage zusammengestellt. Hierbei wird pro Kriterium gepr&uuml;ft, ob ein Wert vorhanden ist. Sollte dies der Fall sein, wird der entsprechende Filter-Ausdruck mittels AND-Schl&uuml;sselwort hinzugef&uuml;gt. Abschlie&szlig;end erfolgt noch eine Sortierung nach dem Belegdatum.<\/p>\n<p>Die fertige SQL-Anweisung wird schlie&szlig;lich dem Unterformular als Datensatzherkunft &uuml;bergeben.<\/p>\n<p>Falls Ihnen ein Barcode-Leseger&auml;t zur Verf&uuml;gung steht und Sie den Barcode eines Belegs scannen, wird dieser inklusive Seitennummer eingelesen.<\/p>\n<p>Die Funktion GetBelegNr trennt die beiden Teile voneinander, sodass eine Suche nach der Belegnummer erfolgen kann. Sie hat den Aufbau aus Quellcode 4.<\/p>\n<p><IMG height=\"211\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/{F7F7C01C-FDF3-4F5C-BA63-A841608A61E8}\/pic010.png\" width=\"500\" border=\"0\"><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Abb. 10: Das Formular frmBelege<\/b><\/p>\n<p>Zuerst wird gepr&uuml;ft, ob &uuml;berhaupt eine Eingabe vom Benutzer gemacht wurde; wenn nicht, gibt die Funktion den Wert 0 zur&uuml;ck und beendet die Abarbeitung.<\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end ermittelt die InStr-Funktion die Position des Bindestrichs. Falls die Positionsermittlung erfolgreich ist, wird der erste Teil abgeschnitten und als Funktionsergebnis zur&uuml;ckgegeben. Wenn kein Bindestrich vorhanden ist, wird die komplette Eingabe in eine Zahl umgewandelt und zur&uuml;ckgegeben. Zu guter Letzt sorgt noch eine Fehlerbehandlungsroutine daf&uuml;r, dass bei unsinnigen Eingaben wie zum Beispiel Texten der Wert 0 zur&uuml;ckgegeben wird.<\/p>\n<h2>Detailansicht von Dokumenten<\/h2>\n<p>In der Ergebnisliste werden nicht alle Informationen zu den einzelnen Dokumenten dargestellt. Um alle Details zu einem bestimmten Dokument anzuzeigen, steht das Formular frmBelege zur Verf&uuml;gung. Hierbei handelt es sich um ein einfaches Formular, das mit dem Formular-Assistenten erstellt wurde (s. Abb. 10).<\/p>\n<p>Das &ouml;ffnen des Formulars erfolgt von dem Formular frmBelegsuche-Sub aus, das als Unterformular in dem Suchformular platziert ist. Die Beim Doppelklicken-Ereigniseigenschaft ist hierbei mit der folgenden VBA-Prozedur verkn&uuml;pft: <\/p>\n<pre>Private Sub BelegNr_DblClick(Cancel _    As Integer)\n    DoCmd.OpenForm \"frmBelege\", _    acNormal, , \"BelegNr=\" _    & CStr(Me!BelegNr)\nEnd Sub<\/pre>\n<p>Die Prozedur &ouml;ffnet das Formular frmBelege und filtert hierbei den gew&uuml;nschten Datensatz heraus.<\/p>\n<p>Die hier vorgestellte L&ouml;sung kann noch weiter optimiert werden, indem beispielsweise ein Scanner eingesetzt wird, der automatisch PDF-Dateien erzeugt und diese auch gleich per OCR in Text umwandelt. Idealerweise wird hierbei auch die Indexnummer in Text umgewandelt, sodass Sie diese beispielsweise im Rahmen der Volltextsuche verwenden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Wenn Ihnen der Aufdruck der Nummern mit Hilfe des Druckers zu umst&auml;ndlich ist, k&ouml;nnen Sie alternativ auch einen Paginierstempel einsetzen. Dieser hat ein Z&auml;hlwerk, womit bei jedem Stempelvorgang weitergez&auml;hlt wird. <\/p>\n<h2>Downloads zu diesem Beitrag<\/h2>\n<p>Enthaltene Beispieldateien:<\/p>\n<p>Belegverwaltung00.mdb<\/p>\n<p>BARCODE.TTF<\/p>\n<p><a href=\"..\/fileadmin\/beispiele\/B6C99AB2-CE9E-44A9-81FD-09CEF182D7AC\/aiu_279.zip\">Download<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast jede monet&auml;re Transaktion zieht heutzutage ein entsprechendes St&uuml;ck Papier nach sich, sei es beim Kauf einer Digitalkamera oder beim Mittagessen bei Ihrem Lieblingsitaliener. 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