{"id":55000412,"date":"2006-12-01T00:00:00","date_gmt":"2020-05-15T16:19:45","guid":{"rendered":"http:\/\/access-im-unternehmen.aix-dev.de\/aiu\/?p=412"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"Drag_and_Drop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/access-im-unternehmen.de\/Drag_and_Drop\/","title":{"rendered":"Drag and Drop"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/2ea5775cd8a6492aacb895862b9447cb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\">    <\/p>\n<div class=\"story\">\n<p><b>Das Ziehen und Fallenlassen oder Drag and Drop von Objekten mit der Maus innerhalb von Office-Programmen ist ein wichtiges Merkmal der Benutzeroberfl&auml;chen. Objekte werden damit verschoben, kopiert, ausgeschnitten oder in Verkn&uuml;pfungen umgewandelt. Unter Word etwa kann markierter Text mit der Maus an andere Stellen verschoben werden. Unter Access hingegen sind die m&ouml;glichen Drag-and-Drop-Operationen nicht so offensichtlich und leider in der Hilfe auch kaum erl&auml;utert. In diesem Beitrag zeigt Access im Unternehmen, wie Sie sich die Arbeit bei der Entwicklung mit einigen solchen Drag-and-Drop-Aktionen erleichtern k&ouml;nnen.<\/b><\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"story\">\n<p class=\"zwischen-berschrift-oberer-spaltenrand\">Was ist Drag and Drop<\/p>\n<p>Der Vorgang ist immer der gleiche: Objekte wie Listeneintrag, ein Textteil, eine Zelle oder ein Steuerelement werden mit der Maus markiert und anschlie&szlig;end bei gedr&uuml;ckter linker Maustaste auf ein Ziel gezogen, wobei der Mauszeiger sein Aussehen in eine der in Tab. 1 beschriebenen Symbole &auml;ndert. <\/p>\n<p>Sie k&ouml;nnen in vielen F&auml;llen auch mehrere markierte Objekte gleichzeitig ziehen. Falls der Zielbereich das Droppen erlaubt, &auml;ndert der Cursor sein Aussehen nicht. Anderenfalls verwandelt sich der Mauszeiger in eine Art &#8222;Gesperrt&#8220;-Symbol.<\/p>\n<p>Ob ein Objekt kopiert, verschoben oder verkn&uuml;pft werden soll, l&auml;sst sich au&szlig;erdem mit der Tastatur steuern. Bei gedr&uuml;ckter STRG-Taste wird das Objekt kopiert, bei der Umschalttaste verschoben und bei beiden zusammen eine Verkn&uuml;pfung erzeugt. In einigen F&auml;llen erlaubt der Zielbereich nur bestimmte Operationen &#8211; also etwa das Kopieren, Verschieben oder Verkn&uuml;pfen.<\/p>\n<p>Eine Drag-Operation l&auml;sst sich &uuml;brigens mit der ESC-Taste abbrechen.<\/p>\n<h2>Hallo, wer da<\/h2>\n<p>Woher wei&szlig; nun aber ein Programm, welches Objekt &uuml;ber seine Oberfl&auml;che gezogen wird Dies funktioniert &uuml;ber einen speziellen Mechanismus der Zwischenablage: Zu Beginn des Ziehens eines Objekts &uuml;bergibt die Ausgangsanwendung eine objektabh&auml;ngige ID an die Zwischenablage.<\/p>\n<p>Beim Ziehen auf den Zielbereich teilt Windows der passenden Anwendung die gespeicherte ID mit. Die Zielanwendung entscheidet dann, welche Operationen sie zul&auml;sst.<\/p>\n<p>Dabei sendet sie ein entsprechendes Feedback an Windows, das sich in einer &auml;nderung des Mauszeigers auswirkt. Akzeptiert die Anwendung den Drop-Vorgang, &uuml;bergibt die Zwischenablage die Daten des Objekts zur Weiterverarbeitung an die Zielanwendung.<\/p>\n<p>Die folgenden Abschnitte liefern eine &uuml;bersicht der unter Access m&ouml;glichen Operationen.<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<td  colspan=\"2\">\n<p class=\"tabellenkopf\">Tabelle 1: Drag-and-Drop-Symbole<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"tabellenkopf\">Symbol<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p class=\"tabellenkopf\">Beschreibung<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"abbildungflie-text\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2006_06\/DragAndDrop-web-images\/drag_copy_opt.jpeg\" alt=\"drag_copy.tif\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"abbildungflie-text\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2006_06\/DragAndDrop-web-images\/drag_link_opt.jpeg\" alt=\"drag_link.tif\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"abbildungflie-text\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2006_06\/DragAndDrop-web-images\/drop_forbidden_opt.jpeg\" alt=\"drop_forbidden.tif\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"abbildungflie-text\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2006_06\/DragAndDrop-web-images\/drag_copy_text_opt.jpeg\" alt=\"drag_copy_text.tif\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"abbildungflie-text\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2006_06\/DragAndDrop-web-images\/drag_link_text_opt.jpeg\" alt=\"drag_link_text.tif\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"abbildungflie-text\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2006_06\/DragAndDrop-web-images\/drop_forbidden_text_opt.jpeg\" alt=\"drop_forbidden_text.tif\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Objekte des Datenbankfensters<\/h2>\n<p>Alle Objekte, die im Datenbankfenster von Access aufgelistet sind, lassen sich mit der Maus verschieben. Die Ziele (&#8222;drop targets&#8220;) sind recht vielf&auml;ltig. Je nach Objekt gibt es jedoch Unterschiede.<\/p>\n<p>Alle Objekte (Tabellen, Abfragen, Formulare und so weiter) k&ouml;nnen auf den Explorer oder auf den Desktop gezogen werden. Angezeigt wird dabei ausschlie&szlig;lich der Verkn&uuml;pfungs-Cursor. Beim Fallenlassen entsteht eine Verkn&uuml;pfung mit der Bezeichnung &#8222;Verkn&uuml;pfung mit [Objektname] in [Datenbankname]&#8220;. Als Icon hat sie das Symbol des Objekts im Datenbankfenster. Ein Doppelklick auf diese Verkn&uuml;pfung &ouml;ffnet daraufhin das Objekt der entsprechenden Datenbank in Access.<\/p>\n<p><!--30percent--><\/p>\n<p>Beispiel: Sie ziehen die Tabelle <b>tblKunden <\/b>der Datenbank <b>KundenDB.mdb <\/b>auf den Desktop. Die Verkn&uuml;pfung hei&szlig;t dann <b>Verkn&uuml;pfung zu tblKunden in KundenDB<\/b>, zeigt das Tabellensymbol an und &ouml;ffnet per Doppelklick die Datenbank mit der passenden Tabelle in Access.<\/p>\n<p>Das Ziehen eines Datenbankobjekts in den grauen Arbeitsbereich (MDI-Bereich) von Access &ouml;ffnet das Objekt.<\/p>\n<p>Wenn Sie ein Objekt auf einen Gruppenordner des Navigationsbereichs des Datenbankfensters ziehen, legt Access darin eine Verkn&uuml;pfung zu diesem Objekt an. Falls sie Objektgruppen noch nicht verwendet haben sollten: Das ist eine Reihe von Ordnern, die Sie links im Datenbankfenster im &#8222;Outlookbar&#8220; unter dem Reiter <b>Gruppen <\/b>anlegen k&ouml;nnen. Standardm&auml;&szlig;ig enth&auml;lt die Liste nur den Eintrag <br \/><b>Favoriten<\/b>. Einen anderen Gruppenordner k&ouml;nnen Sie &uuml;ber das Kontextmen&uuml; erstellen. Solche Gruppen eignen sich in umfangreicheren Projekten etwa dazu, Objekte mit zusammengeh&ouml;riger Funktionalit&auml;t &uuml;bersichtlich darzustellen. Sie k&ouml;nnen beispielsweise alle Tabellen, Abfragen, Formulare und Berichte, die mit Kunden zu tun haben, in einer neuen Gruppe &#8222;Kunden&#8220; zusammenfassen. Die Eintr&auml;ge in den eingebauten Ordnern wie Tabellen, Abfragen etc. bleiben nat&uuml;rlich erhalten.<\/p>\n<p>Auch auf Men&uuml;- und Symbolleisten lassen sich Datenbankobjekte ziehen. Dies erzeugt einen neuen Men&uuml;eintrag mit einer Verkn&uuml;pfung zum Objekt und zum passenden Symbol. Ein Klick auf den Eintrag &ouml;ffnet das Objekt. Ausnahme: Module lassen sich nicht in Men&uuml;leisten ziehen.<\/p>\n<p>Auf diese Weise f&uuml;llen Sie auf einfache Weise benutzerdefinierte Symbolleisten. Zu &ouml;ffnende Formulare etwa werden einfach in eine neue Leiste gezogen; die neuen Buttons k&ouml;nnen anschlie&szlig;end weiterbearbeitet werden. Das geht schneller, als wenn Sie die Men&uuml;elemente &uuml;ber den <b>Anpassen<\/b>-Dialog manuell erstellen.<\/p>\n<h2>Von Datenbank zu Datenbank<\/h2>\n<p>Eine weitere Arbeitserleichterung bringt das Kopieren von Objekten zwischen zwei Datenbanken. Dazu ziehen Sie einfach ein Objekt aus dem Datenbankfenster der ersten Datenbank in das der zweiten Datenbank. Access aktiviert sogar automatisch die richtige Seite des Datenbankfensters.Dieser Vorgang ist eine sehr fixe Alternative zum Export oder Import eines Objekts &uuml;ber die Assistenten des Dateimen&uuml;s.<\/p>\n<p>&uuml;brigens wird das Objekt bei gleichzeitig gedr&uuml;ckter Umschalttaste nicht kopiert, sondern verschoben &#8211; es ist also danach nicht mehr in der Quelldatenbank enthalten!<\/p>\n<h2>Tabellen und Abfragen draggen<\/h2>\n<p>Die folgenden Vorgehensweisen in Zusammenhang mit Tabellen gelten komplett auch f&uuml;r den Umgang mit Abfragen &#8211; soweit diese aktualisierbar sind.<\/p>\n<h2>Tabelle nach Word &#8230;<\/h2>\n<p>&ouml;ffnen Sie Microsoft Word und ziehen Sie eine Tabelle oder Abfrage aus dem Datenbankfenster auf ein ge&ouml;ffnetes Dokument. Das Ergebnis ist die Darstellung der Daten in einer wohl formatierten Tabelle. Einfacher geht&#8217;s nicht! Das funktioniert auch korrekt mit einer Kreuztabellenabfrage.<\/p>\n<h2>&#8230; und nach Excel<\/h2>\n<p>In gleicher Weise k&ouml;nnen Sie mit Microsoft Excel verfahren. Wenn ein Arbeitsblatt ge&ouml;ffnet ist, dann kann als Drag-Ziel eine Zelle anvisiert werden, die dann die linke obere Ecke der eingef&uuml;gten Daten bildet. <\/p>\n<p>Die anderen Office-Programme erlauben zwar Drag-and-Drop-Operationen aus Access heraus, dies f&uuml;hrt aber nicht zu sinnvollen Ergebnissen. So kann ein Tabellenobjekt zwar in eine Powerpoint-Pr&auml;sentation (Entwurf) gezogen werden, es wird dort aber nur als Inhalt von Textfeldern akzeptiert. Heraus kommt keineswegs eine ansprechende Tabelle, sondern ein CSV-artiger Text mit Trennzeichen.<\/p>\n<p>Outlook nimmt ebenfalls in diversen Ordnern und im E-Mail-Entwurf Tabellenobjekte aus Access an. Ein Doppelklick auf den entstehenden Eintrag oder Anhang f&uuml;hrt aber lediglich zur Meldung, dass der Inhalt des Objekts wegen &#8222;potenzieller Gef&auml;hrdung&#8220; nicht ge&ouml;ffnet werden kann.<\/p>\n<p>Auch andere Programme akzeptieren Tabellen- und Abfrageobjekte, sofern sie OLE-f&auml;hige Textfelder enthalten. Hier werden dann, wie auch bei Powerpoint, die Daten als Flie&szlig;text eingef&uuml;gt, was ohne Nachbearbeitung eine wenig brauchbare Ansicht ergibt.<\/p>\n<h2>Innerhalb von Access<\/h2>\n<p>Beim Erstellen von Abfragen erleichtert Drag and Drop Ihnen die Arbeit insofern, als dass Sie Tabellen und Abfragen direkt aus dem Datenbankfenster in den Abfrageentwurf ziehen k&ouml;nnen. Komplizierter wird es, wenn Sie eine Tabelle oder Abfrage selbst wieder auf eine ge&ouml;ffnete Tabelle oder ein ge&ouml;ffnetes Formular ziehen. Dann versucht Access n&auml;mlich so intelligent wie m&ouml;glich die Quelldaten an die Datens&auml;tze der Zieltabelle anzuf&uuml;gen. Einfach ist das, wenn Quelltabelle und Zieltabelle im Aufbau &uuml;bereinstimmen, sie also die gleiche Zahl von Feldern mit identischen Datentypen in der gleichen Reihenfolge aufweisen. Die Daten der Quelltabelle oder -abfrage werden dann in die Zieltabelle gef&uuml;llt.<\/p>\n<p>Das funktioniert auch &uuml;ber unterschiedliche Datenbanken hinweg: Ist in der ersten Datenbank eine Tabelle ge&ouml;ffnet, dann k&ouml;nnen Sie ihr per Drag and Drop Datens&auml;tze aus einer gleichartigen Tabelle aus der zweiten Datenbank hinzuf&uuml;gen.<\/p>\n<p>Was aber, wenn die Zahl der Felder beider Tabellen nicht &uuml;bereinstimmt, sie in anderer Reihenfolge vorkommen oder andere Datentypen haben Zun&auml;chst schaut Access hier, ob die Feldbezeichnungen &uuml;bereinstimmen. Falls ja, werden die Datens&auml;tze in den &uuml;bereinstimmenden Feldern angeh&auml;ngt. Falls nein, versucht es, die Daten in der Reihenfolge der Felder einzuf&uuml;gen, was jedoch nur gut funktioniert, wenn die Datentypen identisch sind. Autowert-Felder in der Zieltabelle werden dabei &uuml;brigens ignoriert. Nicht &uuml;bernommene Daten schreibt Access in eine neue Tabelle namens &#8222;Einf&uuml;gefehler&#8220;.<\/p>\n<h2>Objekte in Tabellen droppen<\/h2>\n<p>Eine ge&ouml;ffnete Tabelle akzeptiert in den Spalten dreier Feldtypen ein Drag-Objekt: Text, Memo und OLE-Objekt.<\/p>\n<p>Sie k&ouml;nnen etwa Text in einem Word-Dokument markieren und anschlie&szlig;end in ein Text- oder Memofeld einer Tabelle ziehen. Aber Vorsicht: Der markierte Text wird dabei nicht nur kopiert, sondern ausgeschnitten, falls Sie nicht gleichzeitig die STRG-Taste gedr&uuml;ckt halten!<\/p>\n<p>Wenn Sie denselben markierten Text hingegen in ein Feld des Typs OLE-Objekt ziehen, erzeugt dies im Datensatz ein neues (!) Word-Dokument mit dem markierten Text. Ein Doppelklick auf dieses OLE-Feld &ouml;ffnet diesen Text in Word.<\/p>\n<p>Halten Sie w&auml;hrend dieser Drag-and-Drop-Operation gleichzeitig die Umschalt- und STRG-Taste gedr&uuml;ckt, entsteht im OLE-Feld keine Einbettung, sondern eine Verkn&uuml;pfung zum Word-Dokument. Ein Doppelklick auf das OLE-Feld &ouml;ffnet dann das Ursprungsdokument und markiert dabei direkt den zuvor markierten Text. Sollte das Dokument inzwischen nicht mehr existieren, erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.<\/p>\n<p>Etwas anders verh&auml;lt es sich mit Zellbereichen, die aus Excel in ein OLE-Feld einer Tabelle gezogen werden. Auch hier wird ein neues Excel-Arbeitsblatt im Feld angelegt. Es enth&auml;lt aber nicht nur den markierten Zellbereich, sondern eine Kopie des kompletten Arbeitsblattes. Eine Verkn&uuml;pfung zur Ursprungsmappe ist hier nicht m&ouml;glich.<\/p>\n<p>Dateien k&ouml;nnen Sie aus dem Explorer ebenfalls in ein OLE-Feld einer ge&ouml;ffneten Tabelle ziehen. Bei nicht OLE-f&auml;higen Objekten zeigt das Feld dann den Eintrag &#8222;Paket&#8220;, sonst den Namen des OLE-Servers an. F&uuml;r Word etwa w&auml;re das die Be-zeichnung &#8222;Microsoft Word Dokument&#8220;. Ein Doppelklick auf den Feldinhalt &ouml;ffnet dann die mit der Dateiendung verkn&uuml;pfte Anwendung, falls es sich um ein Paket handelt, oder den zust&auml;ndigen OLE-Server (also ein ActiveX-Programm wie Word), soweit dieser auf dem System installiert ist.<\/p>\n<h2>Formulare und Berichte<\/h2>\n<p>Etwas beschr&auml;nkter sind die Drag-and-Drop-M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Formulare und Berichte. Wenn Sie aus dem Datenbankfenster ein Formular in den ge&ouml;ffneten Entwurf eines anderen Formulars ziehen, legen Sie damit automatisch ein Unterformular mit dem passenden Formular als Herkunftsobjekt an. Sie k&ouml;nnen Formulare auch als Unterformular in einem Bericht positionieren. F&uuml;r Berichte gilt analog: Ein auf den Berichtsentwurf gezogener anderer Bericht legt einen Unterbericht in diesem an.<\/p>\n<p>Bliebe noch das Drag and Drop von Dateien auf Formular- oder Berichtsentw&uuml;rfe. Eine Datei etwa aus dem Explorer wird dabei in ein ungebundenes Objektfeld eingebettet.<\/p>\n<h2>Draggen im VBA-Editor<\/h2>\n<p>Auch der VBA-Editor erlaubt einige hilfreiche Drag-and-Drop-Operationen. Das gilt nicht nur f&uuml;r VBA-Projekte unter Access, sondern f&uuml;r alle Office-VBA-Programme.<\/p>\n<p>Markieren Sie ein Modul im Projekt-Explorer und ziehen Sie es auf einen Ordner des Windows-Explorers oder auf den Desktop, legt Windows eine .bas- oder .cls-Datei an. Schneller k&ouml;nnen Sie Standard- oder Klassenmodule und Userforms nicht exportieren &#8211; das gilt allerdings nicht f&uuml;r die Module von Formularen und Berichten. <\/p>\n<p>N&uuml;tzlich ist das etwa zum Anlegen von Modul- und Funktionsbibliotheken in Dateiform, auf die sp&auml;ter f&uuml;r andere Projekte zugegriffen werden kann. Denn auch der umgekehrte Vorgang wird unterst&uuml;tzt: Ziehen Sie eine .bas- oder .cls-Datei aus dem Explorer auf den Projekt-Explorer von VBA, wird das Modul importiert. Das funktioniert im &uuml;brigen auch mit sonstigen Textdokumenten. <\/p>\n<p>Statt Module &uuml;ber den Umweg der physischen Speicherung in Dateien zwischen zwei VBA-Projekten auszutauschen, kann man sie auch gleich direkt transferieren. Ziehen Sie ein Modul aus dem Projekt-Explorer in den Projekt-Explorer eines anderen ge&ouml;ffneten. Dabei wird es kopiert. Standardmodule, die man immer wieder in Datenbanken braucht, lassen sich so schnell in ein neues Datenbankprojekt &uuml;bertragen. Man k&ouml;nnte damit auch eine Datenbank als Modulbibliothek f&uuml;r h&auml;ufig ben&ouml;tigte Funktionen anlegen.<\/p>\n<p>Um VBA-Code aus dem Code- oder dem Direktfenster in Anwendungen wie Word oder Texteditoren zu ziehen, muss in den Optionen des VBA-Editors (<b>Extras\/Optionen<\/b>) die Option <b>Drag\/Drop-Textverarbeitung<\/b> aktiviert sein. Beachten Sie, dass Sie zum Kopieren des Textes die STRG-Taste gedr&uuml;ckt halten m&uuml;ssen, anderenfalls wird der markierte Ausschnitt aus dem Quelldokument entfernt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ziehen und Fallenlassen oder Drag and Drop von Objekten mit der Maus innerhalb von Office-Programmen ist ein wichtiges Merkmal der Benutzeroberfl&auml;chen. Objekte werden damit verschoben, kopiert, ausgeschnitten oder in Verkn&uuml;pfungen umgewandelt. 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