{"id":55000957,"date":"2014-12-01T00:00:00","date_gmt":"2020-05-22T21:13:15","guid":{"rendered":"http:\/\/access-im-unternehmen.aix-dev.de\/aiu\/?p=957"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"Schriften_in_Formularen_und_Berichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/access-im-unternehmen.de\/Schriften_in_Formularen_und_Berichten\/","title":{"rendered":"Schriften in Formularen und Berichten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/0937f54fc78c469986d116b4cb803b9d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<p><b>Unter Textverarbeitungssystemen sind Erw&auml;gungen zu den verwendeten Schriften selbstverst&auml;ndlich. Hier bestimmen neben der Lesbarkeit auch Gesamtlayout und Schriftbild den Einsatz verschiedener Schriftarten. Welche &uuml;berlegungen f&uuml;r die Anforderungen an Schriften unter Access-Formularen und -Berichten anzustellen sind, soll in diesem Beitrag diskutiert werden.<\/b><\/p>\n<p><b>Beispieldatenbank<\/b><\/p>\n<p>Die Beispiele dieses Artikels finden Sie in der Datenbank <b>1409_Fonts.mdb<\/b>.<\/p>\n<p><b>Was unterscheidet Schriften<\/b><\/p>\n<p>Holen wir uns zun&auml;chst ins Bewusstsein, durch welche Parameter eine Schrift im Groben charakterisiert ist.<\/p>\n<p>Technisch gesehen gibt es einmal die Raster-Fonts und dann die Vektor-Fonts. Raster-Fonts sind Schriftdateien, in denen die einzelnen Zeichen als Bitmaps gespeichert sind, wobei meist f&uuml;r verschiedene Gr&ouml;&szlig;en auch verschiedene Bitmaps eingebettet sind. Die grafische Skalierbarkeit dieser Fonts ist daher eingeschr&auml;nkt und das Schriftbild bescheiden. Zum Einsatz kommen diese Fonts nur noch selten.<\/p>\n<p>In Vektor-Fonts wird jedes Zeichen durch einen Satz von Liniensegmenten definiert, deren St&uuml;tzpunkte jeweils die H&uuml;lle ergeben, innerhalb derer ausgef&uuml;llt wird. Sie lassen sich beliebig verlustlos skalieren. Die beiden Hauptvertreter sind <b>TrueType <\/b>(<b>.ttf<\/b>) und <b>OpenType<\/b>-Schriften (<b>.otf<\/b>).<\/p>\n<p>Stilistisch gesehen gibt es unterschiedliche Kategorien. Die eine ist die Zeichenbreite. Im Allgemeinen hat jedes Zeichen eine eigene Breite &#8211; ein <b>i<\/b> ist nun mal schmaler als ein <b>W<\/b>. Schriften, die dem gerecht werden, sind Proportionalschriften.<\/p>\n<p>F&uuml;r spezielle Zwecke jedoch werden auch nichtproportionale Schriften ben&ouml;tigt, bei denen jedes Zeichen dieselbe Breite aufweist, erkennbar oft schon am Namen der Schrift, der h&auml;ufig ein <b>Mono<\/b> enth&auml;lt, abgeleitet von <b>Mono Space<\/b>.<\/p>\n<p>Rein optisch ist das weniger sch&ouml;n, aber immer dann sinnvoll, wenn untereinanderstehende Zeilen Bezug zueinander haben. Etwa in Rechnungen, wo Zahlen untereinander addiert werden. Oder auch der &uuml;bersichtlichkeit halber in Programmcode, wie in den Code-Modulen von VBA. An dieser Stelle, da es zum Thema passt, ein kleiner Einschub:<\/p>\n<p>Die Schriftart des VBA-Editors k&ouml;nnen Sie in dessen Optionen-Dialog einstellen &#8211; s. Bild 1. Testen Sie einmal, wie der Programmcode je nach eingestellter Schriftart wirkt und welche Varianten die Lesbarkeit f&ouml;rdern. Es stellt sich heraus, dass jenen mit fester Zeichenbreite meist der Vorzug zu geben ist. Es ist common sense f&uuml;r Code-Editoren, solche Schriftarten mit <b>fixed pitch <\/b>zu verwenden. Tats&auml;chlich ist das Kombinationsfeld f&uuml;r die Schriftarten im Optionen-Dialog auch gefiltert; nicht alle installierten Schriftarten erscheinen dort.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2014_06\/pic_957_001.png\" alt=\"Auswahl der Schriftart f&uuml;r den VBA-Code im Optionen-Dialog\" width=\"500\" height=\"395,3229\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 1: Auswahl der Schriftart f&uuml;r den VBA-Code im Optionen-Dialog<\/span><\/b><\/p>\n<p>Allerdings erschlie&szlig;t sich uns nicht, nach welchen Kriterien die Schriften hier gefiltert sind. Es sind keineswegs nur nichtproportionale Schriften aufgef&uuml;hrt. Zu allem &uuml;berfluss st&uuml;rzt VBA, und damit Access, &uuml;brigens auch noch bei der Auswahl einiger Schriftarten ab &#8211; ein Bug, der schon seit Urzeiten von VBA mitgeschleppt wird. Sollte dies passiert sein, so bleibt Ihnen nur die Korrektur &uuml;ber die Registry, weil VBA jedes Mal erneut abst&uuml;rzt, sobald es ge&ouml;ffnet wird. An den Optionen-Dialog kommen Sie somit nicht mehr heran. &auml;ndern Sie dann in der Registry diesen Zweig<\/p>\n<pre>HKEY_CURRENT_USER\\Software\\Microsoft\\VBA\\7.0\\Common<\/pre>\n<p>und &uuml;berschreiben Sie den Wert f&uuml;r <b>FontFace<\/b> mit einer Schriftart wie <b>Courier New<\/b>.<\/p>\n<p>Zur&uuml;ck zu den Schriftartkategorien. Neben der Breite der Zeichen ist deren Gestalt relevant. So gibt es die zwei Haupttypen Serifen- und serifenlose Schriften. Serifen sind die F&uuml;&szlig;chen am Ende der Balken. Sie haben den Sinn, bei Textbl&ouml;cken optisch virtuelle Leitlinien f&uuml;r das Auge zu bilden und damit den Lesefluss zu verbessern.<\/p>\n<p>In Printmedien sind diese Schriften, deren Hauptvertreter die Times darstellt, nach wie vor weit verbreitet.<\/p>\n<p>Die F&uuml;&szlig;chen haben jedoch im Auslauf so kleine Abmessungen, dass sie auf Monitoren auch bei den heute g&auml;ngigen Aufl&ouml;sungen und Pixelgr&ouml;&szlig;en nicht hinreichend dargestellt werden k&ouml;nnen. Entweder werden sie krakelig oder durch das Antialiasing verwaschen, was st&ouml;rend wirkt. Aus diesem Grund werden hier f&uuml;r normalen Text eher serifenlose Schriften bevorzugt. Daher gilt dies auch f&uuml;r das vorliegende Dokument: <b>Access im Unternehmen<\/b> verwendet die serifenlose <b>Helvetica<\/b>, die unter anderem E-Books einfach lesbarer macht.<\/p>\n<p>Oder f&auml;nden Sie diese Zeilen hier etwa besser zu lesen, wenn die Schriftart <b>Times New Roman <\/b>angewandt w&uuml;rde<\/p>\n<p>Es bleibt festzuhalten, dass am Monitor die serifenlosen Schriften g&uuml;nstiger sind, weshalb Microsoft diese unter Access auch als Standard festgelegt hat. Einst war es <b>MS Sans Serif<\/b>, dann <b>Tahoma<\/b>, <b>Arial<\/b>, und seit Office 2007 sind <b>Calibri <\/b>und <b>Segoe UI <\/b>das Ma&szlig; der Dinge. <\/p>\n<p>Kaum der Erw&auml;hnung wert ist die Tatsache, dass auch Schriftarten wie <b>Handwriting<\/b>, barocke Stile oder andere verschn&ouml;rkelte Typen auf dem Monitor in einer n&uuml;chternen Umgebung wie Access nichts zu suchen haben. <\/p>\n<p>Mit dem Problem der ungen&uuml;genden Aufl&ouml;sung hat auch eine andere Kategorie zu k&auml;mpfen: die Lage der Schrift. In Printmedien werden bestimmte Ausdr&uuml;cke etwa dadurch hervorgehoben, dass sie kursiv gedruckt sind. Auf Monitoren f&uuml;hrt die Steillage von Balken jedoch zu Spr&uuml;ngen der Pixel, also einer Treppe statt einer Linie, weshalb Antialiasing notwendig wird.<\/p>\n<p>Dieses wiederum ist nur ein Notbehelf, weil die Schrift dann verwaschener wird, da die Interpolation zu Pixeln f&uuml;hrt, die grau statt schwarz sind. Je kleiner die Schrift, desto mehr tritt dieser Effekt in Erscheinung.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund verwendet auch <b>Access im Unternehmen<\/b> keine kursiven Zeichen, sondern nimmt zur Hervorhebung ausschlie&szlig;lich fett gedruckte Worte. Auch Sie sollten den Einsatz von kursiver Schrift unter Access genau abw&auml;gen. Brauchen Sie sie wirklich<\/p>\n<p>Soweit zu den Grundkategorien von Schriften. Bliebe noch das eigentliche Design. Die Kunst des Schriftendesigners ist darin begr&uuml;ndet, diverse Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Die Schrift soll konsistent wirken und den Eindruck einer gleichm&auml;&szlig;igen Helligkeitsverteilung &uuml;ber einem Textblock hervorrufen. Auch kleine Zeichen sollen deutlich und schnell erkennbar sein.<\/p>\n<p>Das Auge soll schnell entlang der Zeilen gef&uuml;hrt werden und beim Springen im Text Passagen wiederfinden. Hierf&uuml;r gibt es kein Erfolgsrezept, denn diese Erfordernisse sind je nach Textinhalt und Bestimmungszweck unterschiedlich zu gewichten.<\/p>\n<p>Es ist eben etwas Anderes, ob die Schrift f&uuml;r einen kurzen Text eines Bezeichnungsfelds herhalten soll, oder f&uuml;r einen Erl&auml;uterungsblock, f&uuml;r eine Tabelle, oder f&uuml;r den Ausdruck &uuml;ber einen Bericht. Bevor wir uns damit im Folgenden besch&auml;ftigen, kurz noch einige Definitionen zur Gestalt der Schriftzeichen. Betrachten Sie hierzu Bild 2.<\/p>\n<p class=\"image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2014_06\/pic_957_002.png\" alt=\"Einzelne Dimensionsteile einer Schriftart\" width=\"500\" height=\"110\"\/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 2: Einzelne Dimensionsteile einer Schriftart<\/span><\/b><\/p>\n<p>Der Abstand zwischen Klein- und Gro&szlig;buchstaben sind die Oberl&auml;ngen. Der gr&ouml;&szlig;te Kleinbuchstabe bildet die Mittell&auml;nge. Darunter finden sich f&uuml;r die Zeichen <b>g<\/b>, <b>j<\/b>, <b>y<\/b> und so weiter die Unterl&auml;ngen. Ganz unten schlie&szlig;t der sogenannte Durchschuss die Zeichen ab. Das ist im Prinzip der Abstand zwischen den Zeilen. Unter Word etwa spielt dieser in der Schriftdatei definierte Durchschuss keine so gro&szlig;e Rolle, weil Sie da den Zeilenabstand gesondert f&uuml;r Abs&auml;tze einstellen k&ouml;nnen, unter Access haben Sie darauf jedoch keinen Einfluss. Und hier liegt der Hund begraben! Leider sind 10 Punkt in der einen Schriftart nicht dasselbe wie in einer anderen.<\/p>\n<p>Zwar ist eigentlich genau definiert, was die Punktgr&ouml;&szlig;e einer Schrift ausmacht. Es ist die Summe von Ober-, Mittel- und Unterl&auml;nge ohne Durchschuss. Demnach m&uuml;sste jede Schriftart der Gr&ouml;&szlig;e 10 Punkt exakt die gleiche H&ouml;he haben.<\/p>\n<p>In der Realit&auml;t wird davon jedoch abgewichen und f&uuml;r die Punktgr&ouml;&szlig;e h&auml;ufig auch ein Teil des Durchschusses abgezwackt. In der Folge variiert die reelle H&ouml;he je nach Schriftart locker um den Faktor 3. Sie k&ouml;nnen sich also bei der Schrifth&ouml;he nicht allein auf die Punktgr&ouml;&szlig;e verlassen. <\/p>\n<p>Ein Punkt ist &uuml;brigens definiert durch das 72tel eines Inchs und ist damit etwa 0,35 mm gro&szlig;. Ein 10pt-Font m&uuml;sste also Zeichen von maximal 3,5 mm H&ouml;he darstellen. Geht man von den g&auml;ngigen Pixelabmessungen heutiger Monitore aus, muss demnach so ein Zeichen durch etwa 13-14 Pixel gerendert werden. Daran wird deutlich, dass f&uuml;r Serifen nicht ausreichend Spielraum besteht.<\/p>\n<p><b>Schriften in Access-Berichten<\/b><\/p>\n<p>Es h&auml;ngt vom Zweck eines Access-Berichts ab, welche Schriften hier zum Einsatz kommen k&ouml;nnen. Soll der Bericht nur am Bildschirm angezeigt werden, so gilt f&uuml;r die Schriftarten weitgehend das Gleiche, wie f&uuml;r Formulare. Serifenlose Schriften sind zu bevorzugen. Die Lesbarkeit steht an erster Stelle.<\/p>\n<p>Soll der Bericht auch, oder in erster Linie, gedruckt werden, so kommen auch Serifenschriften infrage. Dann k&ouml;nnen Sie dieselben &uuml;berlegungen anstellen, wie f&uuml;r ein Word-Dokument. <\/p>\n<p>Allerdings h&auml;ngt es ma&szlig;geblich vom Inhalt des Berichts ab, welche Schriftart zum Einsatz kommt. Geht es um eine Tabellendarstellung oder gegliederte Ausgabe von Daten, so ist ein gleichm&auml;&szlig;iges Schriftbild bei komprimierter Schriftgr&ouml;&szlig;e g&uuml;nstig, was gleichzeitig die Verwendung mehrerer Schriftarten im Dokument infrage stellt. Letzteres ist jedoch ohne Weiteres statthaft, wenn der Bericht der Ausgabe von Rechnungen dient, wobei man sich gemeinhin an die Vorlagen anlehnt, die auch unter Word f&uuml;r ein Gesch&auml;ftsschreiben verwendet werden. <\/p>\n<p><!--30percent--><\/p>\n<p><b>Schriften in Formularen<\/b><\/p>\n<p>F&uuml;r den Einsatz von Schriftarten in Formularen gelten andere Erfordernisse. Zu unterscheiden w&auml;re dabei zun&auml;chst zwischen normaler Formularansicht und Datenblattansicht. <\/p>\n<p><b>Schriften f&uuml;r die Datenblattansicht<\/b><\/p>\n<p>&auml;hnlich, wie unter Excel, stellt sich bei tabellarischem Layout meist die Frage, wie sich Scrollen m&ouml;glichst vermeiden l&auml;sst und viele Spalten oder Zeilen auf dem Monitor platziert werden k&ouml;nnen, ohne dass der Anwender zur Lupe greifen muss oder sich nach der Arbeit zur Teilnahme an einer R&uuml;ckenschule gen&ouml;tigt sieht. Also ist eine m&ouml;glichst kleine Schriftgr&ouml;&szlig;e im Verein mit optimaler Lesbarkeit gesucht. Da ein Datenblatt unter Access f&uuml;r alle Zellen nur eine Schrift vorsieht, braucht man sich um Konsistenz der Schrift bei verschiedenen Gr&ouml;&szlig;en und Wichtungen nicht zu k&uuml;mmern. Von Inhalt und Anzahl der Spalten h&auml;ngt es ab, ob eine geringe Zeilenh&ouml;he im Fokus steht oder eine Schriftart mit komprimierter Laufweite.<\/p>\n<p>Nehmen Sie etwa die Tabelle aus Bild 3 auf der folgenden Seite. Die horizontale Ausdehnung des Datenblatts ist gering, da es nur vier Spalten aufweist. Folglich liegt das Augenmerk weniger auf Schriftarten, die eine geringe Laufweite haben, also horizontal komprimiert sind, als vielmehr darauf, m&ouml;glichst viele Zeilen auf den Bildschirm zu bringen, um l&auml;stiges Scrollen zu vermeiden. Als Schriftarten kommen solche infrage, die eine geringe H&ouml;he, einen kleinen Durchschuss aufweisen und dennoch gut lesbar sind.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2014_06\/pic_957_003.png\" alt=\"Datenblattformular mit vertikaler Ausdehnung\" width=\"450\" height=\"726,4465\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 3: Datenblattformular mit vertikaler Ausdehnung<\/span><\/b><\/p>\n<p>Anders der Fall im Formular <b>frmFonts <\/b>der Beispieldatenbank (s. Bild 4). Das eingebettete Datenblatt hat dort zahlreiche Spalten und somit vertikale Ausdehnung. Das horizontale Scrollen wird zwar unvermeidlich, sollte aber minimiert werden. Also benutzen wir hier eine Schrift, die m&ouml;glichst klein ist, dennoch gut lesbar, aber deren H&ouml;he weniger relevant ist als die Laufweite. Horizontal sollten m&ouml;glichst viele Zeichen in die Spalten passen. Welche Schriftarten das sind, finden wir sp&auml;ter noch heraus, wenn es um die Routinen der Beispieldatenbank geht.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2014_06\/pic_957_004.png\" alt=\"Unterdatenblatt im Formular mit horizontaler Ausdehnung\" width=\"700\" height=\"219,863\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 4: Unterdatenblatt im Formular mit horizontaler Ausdehnung<\/span><\/b><\/p>\n<p><b>Schriften f&uuml;r Eingabeformulare<\/b><\/p>\n<p>Eingabemasken bestehen f&uuml;r gew&ouml;hnlich aus einem Mix von Bezeichnungsfeldern, Textfeldern und eventuell Listenfeldern. F&uuml;r jedes dieser Elemente gelten andere Anforderungen. W&auml;hrend man f&uuml;r Listenfelder dieselben &uuml;berlegungen wie f&uuml;r Datenbl&auml;tter anstellen kann, m&ouml;chte man Labels eher unscheinbar wirken lassen und wenig Platz f&uuml;r sie vergeuden.<\/p>\n<p>Auf den Eingabefeldern, also Textboxen und Comboboxen, liegt der Fokus. Sie sollen deutlich hervorstechen. Nat&uuml;rlich gibt es neben der Schriftart auch noch weitere Gestaltungsm&ouml;glichkeiten, wie Schriftfarben, Hintergrundfarben und Rahmen der Steuerelemente zur ansprechenden Formatierung. Dennoch m&ouml;chte man auch Textfelder so gestalten, dass m&ouml;glichst viel Text in deren Eingaberechteck unterzubringen ist. Also ist auch hier die Laufweite der Schrift von Belang.<\/p>\n<p>Grunds&auml;tzlich ist dabei anzuraten, nur eine Schriftart f&uuml;r das ganze Formular zu verwenden und auch die Schriftgr&ouml;&szlig;en nicht zu variieren. Ausnahmen w&auml;ren &uuml;berschriften und Fu&szlig;zeilen. Ansonsten k&ouml;nnen Hervorhebungen durch Fettdruck erfolgen. Das Ganze ist im Interesse eines ruhigen Gesamteindrucks der Benutzeroberfl&auml;che.<\/p>\n<p><b>Schriftgr&ouml;&szlig;e<\/b><\/p>\n<p>Die Schriftgr&ouml;&szlig;e ist wahrscheinlich ein Punkt, &uuml;ber den sich streiten l&auml;sst. &uuml;ber lange Zeit war von Microsoft aus 8pt-Schrift als Standard f&uuml;r Formulare voreingestellt. Ab Access 2007 war es pl&ouml;tzlich die 11-Punkt-Schrift.<\/p>\n<p>In Printmedien war lange Zeit 10,5 als Standard auszumachen. Inzwischen scheint die Lesbarkeit nicht mehr oberste Priorit&auml;t zu haben und man sieht sich, beeinflusst von vermeintlich () modernem Design, h&auml;ufig auch mal mit einer Schriftgr&ouml;&szlig;e von 7pt konfrontiert &#8211; die Lesebrille hat man ja ab dem 35ten Geburtstag schlie&szlig;lich immer im Gep&auml;ck&#8230;<\/p>\n<p>Tats&auml;chlich gibt es Ergonomierichtlinien, die etwa f&uuml;r Software-Ausschreibungen auf EU-Ebene gelten, die kleinere Schriftgr&ouml;&szlig;en als 9pt f&uuml;r die Benutzeroberfl&auml;che ausschlie&szlig;en. Das gilt dann auch f&uuml;r Datenblattansichten!<\/p>\n<p>Wir empfehlen Ihnen, sich an diesen Ma&szlig;stab zu halten. Andererseits scheinen die 11pt-Schriften von Access 2007 und neuer etwas &uuml;bertrieben. Sie werden der Realit&auml;t komplexer Formulare nicht gerecht. Zwar wird die arbeitende Belegschaft vor den Bildschirmen immer &auml;lter und die Sehkraft immer schlechter, aber solch gro&szlig;e Schriften ziehen nun mal ein Oberfl&auml;chenlayout nach sich, das die Produktivit&auml;t dann seinerseits einschr&auml;nkt.<\/p>\n<p><b>Schwarz auf Wei&szlig;<\/b><\/p>\n<p>Was f&uuml;r Printmedien gilt, sieht auf dem Bildschirm anders aus. Schwarz auf Wei&szlig; war lange selbstverst&auml;ndlich. Inzwischen stellt Microsoft f&uuml;r die Schriftfarben etwas anderes als Stilvorgabe ein, n&auml;mlich ein dunkles Grau. Und das mit gutem Grund. Wie bereits erw&auml;hnt kommt man f&uuml;r eine gute Schriftdarstellung um ein Antialiasing beim Rendern auf dem Bildschirm nicht herum. Bei schwarzer Schrift vor wei&szlig;em Hintergrund entstehen so viel Graut&ouml;ne, die die Zeichen etwas verschmieren lassen.<\/p>\n<p>Dieser Effekt wird geringer, wenn von vornherein statt Schwarz ein Grau verwendet wird. Allerdings leidet der Kontrast so auch, weswegen ein Farbwert von <b>&#038;H202020 <\/b>wohl ausreicht.<\/p>\n<p>Ist der Hintergrund selbst grau, dann kann selbstverst&auml;ndlich auch eine ganz schwarze Schrift eingesetzt werden &#8211; auf die Differenz kommt es an!<\/p>\n<p><b>Fonts im &uuml;berblick<\/b><\/p>\n<p>Nach den doch recht theoretischen Ausf&uuml;hrungen der letzten Abs&auml;tze soll anhand der Beispieldatenbank zum Beitrag Antwort auf diese Fragen gegeben werden:<\/p>\n<p>Welche Schriftarten sind geeignet Wie ermittle ich die Eigenschaften der Schriftarten Welche Schriften habe ich installiert Hat Microsoft Recht<\/p>\n<p><b>Font-Liste auslesen<\/b><\/p>\n<p>&ouml;ffnen Sie das VBA-Modul <b>mdlFontHeight <\/b>der Beispieldatenbank. Es enth&auml;lt eine Menge API-Aufrufe, auf deren Funktionsweise nicht im Detail eingegangen werden soll. Ziel ist es, die Fonts Ihres Systems aufzulisten und diese Liste in eine Tabelle <b>tblFontExtents <\/b>zu speichern. Neben den Namen der Schriften sollen auch einige Eigenschaften ausgelesen werden. Starten Sie die Prozedur <b>EnumFonts <\/b>durch einen Aufruf im VBA-Direktfenster. Der Ablauf ist im Prinzip folgender:<\/p>\n<p><b>EnumFontFamilies <\/b>ist die geeignete API-Funktion, die alle installierten Schriften durchl&auml;uft. Sie springt dabei f&uuml;r jede Schrift die Prozedur <b>EnumFontFamProc<\/b> an und &uuml;bergibt ihr deren Eigenschaften in API-Strukturen. In dieser werden die Werte &uuml;ber ein zuvor ge&ouml;ffnetes Recordset in die erw&auml;hnte Tabelle &uuml;bertragen. Das sind Angaben zu Name der Schrift, Gr&ouml;&szlig;e, Breite, H&ouml;he der Zeichen und einige mehr. Der Clou ist die Funktion zum Bestimmen der Ausdehnung eines Beispieltextes, die aus Access selbst stammt:<\/p>\n<pre>TestString \"Beispieltext: Demo-Datenbank f&uuml;r AiU, Ausgabe 6\/2014\"<\/pre>\n<p>Die versteckte Objektklasse <b>Wizhook <\/b>n&auml;mlich enth&auml;lt eine f&uuml;r diesen Zweck n&uuml;tzliche Funktion <b>TwipsFromFont<\/b>, der als Parameter neben der Schriftart nur der Teststring zu &uuml;bergeben ist. Heraus kommt die Breite des gerenderten Textes in der Ma&szlig;einheit <b>Twips<\/b>. Dieses Ergebnis wird ebenfalls in der Tabelle gespeichert, damit sp&auml;ter f&uuml;r verschiedene Schriftarten und -gr&ouml;&szlig;en Vergleiche angestellt werden k&ouml;nnen. F&uuml;r jede Schrift wird &uuml;brigens in einer Schleife dieser Wert erneut berechnet, indem als Gr&ouml;&szlig;e 7pt bis 16pt &uuml;bergeben wird. Pro Schriftart findet man also in der Tabelle letztlich 20 Datens&auml;tze: zehn Gr&ouml;&szlig;en und die jeweils in Normal- und Fettdruck.<\/p>\n<p>Deshalb braucht die Routine auch einige Zeit, wenn Sie zahlreiche Schriften auf Ihrem Rechner installiert haben.<\/p>\n<p><b>Font-Beispiele ausgeben<\/b><\/p>\n<p>Die Tabelle mit den Font-Eigenschaften ist schon mal ein nettes Resultat, aber noch besser w&auml;re eine grafische &uuml;bersicht &uuml;ber die Schriften.<\/p>\n<p>Dazu gibt es den Bericht <b>rptFonts<\/b>, der auf der Tabelle als Datensatzquelle basiert, dies jedoch &uuml;ber eine Abfrage, die nur die nicht fetten 10-Punkt-Schriften ausfiltert und sie aufsteigend nach Breite des ermittelten Textes sortiert. Das Ergebnis zeigt Bild 5. F&uuml;r jede Schriftart wird zeilenweise der Teststring ausgegeben und grau hinterlegt.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2014_06\/pic_957_005.png\" alt=\"Bericht zur Ausgabe aller 10-Punkt-Schriften (rptFonts)\" width=\"575\" height=\"851,381\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 5: Bericht zur Ausgabe aller 10-Punkt-Schriften (rptFonts)<\/span><\/b><\/p>\n<p>Der Entwurf des Berichts (s. Bild 6) f&auml;llt recht spartanisch aus. Es gibt ein Textfeld, welches an den Namen der Schriftart gebunden ist (<b>FName<\/b>) und sonst g&auml;hnende Leere.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2014_06\/pic_957_006.png\" alt=\"Entwurfsansicht des Berichts rptFonts\" width=\"575\" height=\"163,1605\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 6: Entwurfsansicht des Berichts rptFonts<\/span><\/b><\/p>\n<p>Tats&auml;chlich wird der Teststring erst zur Laufzeit gerendert. Im Unterschied zu Formularen kennen Access-Reports Zeichnungs- und Textausgabemethoden.<\/p>\n<p>Die Anweisung <b>Print <\/b>gibt einen Text an der zuvor festgelegten Stelle <b>CurrentX <\/b>aus, wobei als Schriftart die herangezogen wird, die f&uuml;r den gesamten Bericht gesetzt wurde. Die entsprechende Ereignisprozedur zeigt Listing 1.<\/p>\n<pre><span style=\"color:blue;\">Private Sub <\/span>Detailbereich_Format(Cancel<span style=\"color:blue;\"> As Integer<\/span>, FormatCount<span style=\"color:blue;\"> As Integer<\/span>)\r\n     <span style=\"color:blue;\">Dim <\/span>W<span style=\"color:blue;\"> As Long<\/span>, H<span style=\"color:blue;\"> As Long<\/span>\r\n     <span style=\"color:blue;\">With<\/span> Me\r\n         .FontBold = Me!FBold.Value\r\n         .Fontname = Me!FName.Value\r\n         .Fontsize = Me!FSize.Value\r\n         W = .TextWidth(TestString)\r\n         H = .TextHeight(TestString)\r\n         Me.Line (4000, 0)-(4000 + W, H), &HE0E0E0, BF\r\n         .CurrentX = 4000\r\n         .CurrentY = 0\r\n         .ForeColor = 0\r\n         .Print TestString\r\n     End <span style=\"color:blue;\">With<\/span>\r\n<span style=\"color:blue;\">End Sub<\/span><\/pre>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Listing 1: Code des Berichts zum Rendern der Schriftarten<\/span><\/b><\/p>\n<p>Das Ereignis <b>Beim Formatieren <\/b>wird immer ausgel&ouml;st, wenn Access einen Datensatz im Detailbereich rendern will. F&uuml;r jede Schriftart, die im Detailbereich durch das Textfeld <b>FName <\/b>als unterster Gruppierungsebene auftritt, wird die Event-Prozedur <b>_Format <\/b>angesprungen. Dort werden zun&auml;chst die Schriftparameter <b>FontBold<\/b>, <b>FontName <\/b>und <b>FontSize <\/b>des Berichts aus der Datensatzherkunft entnommen und anschlie&szlig;end der Teststring, der als Konstante im Modul <b>mdlFontHeight <\/b>festgelegt ist, &uuml;ber die <b>Print<\/b>-Anweisung gerendert, wobei erst noch die horizontale Ausgabekoordinate in <b>CurrentX <\/b>auf <b>4000 <\/b>Twips (ca. 7 cm) gesetzt wird.<\/p>\n<p>Dazwischen befindet sich noch ein Code-Schnipsel, welches den grauen Hintergrundrahmen rendert, wof&uuml;r die <b>Line<\/b>-Anweisung zum Einsatz kommt. Die Abmessungen dieses Hintergrundrechtecks werden &uuml;ber die <b>Report<\/b>-Methoden <b>TextWidth <\/b>und <b>TextHeight <\/b>ermittelt, &auml;hnlich wie bei der <b>Wizhook<\/b>-Methode <b>TwipsFromFont<\/b>, nur dass diese hier deutlich k&uuml;rzer ausfallen, da sie die Parameter f&uuml;r die Schriftart bereits aus dem Bericht selbst beziehen.<\/p>\n<p>Interessant ist, dass der Wert, der von diesen beiden Funktionen zur&uuml;ckgegeben wird, nicht immer mit dem &uuml;bereinstimmt, was die <b>Wizhook<\/b>-Funktion ermittelte. Beim ersten Aufruf des Berichts f&auml;llt n&auml;mlich auf, dass manche Zeilen in ihrer L&auml;nge nicht der Reihenfolge entsprechen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis weiter oben kam erst zustande &#8211; das wurde bisher unterschlagen -, nachdem eine Korrekturroutine &uuml;ber die Tabelle <b>tblFontExtents<\/b> laufen gelassen wurde. Daf&uuml;r ist der Bericht <b>rptTest <\/b>der Datenbank zust&auml;ndig, welcher im Prinzip so aufgebaut ist wie der Bericht <b>rptFonts<\/b>. Wenn Sie ihn &ouml;ffnen, sehen Sie nichts, da keine <b>Print<\/b>-Anweisung enthalten ist. Dennoch wird jede Schriftart on the fly gerendert, wenn Sie bei den Navigationsschaltfl&auml;chen den Button f&uuml;r <b>Letzte Seite <\/b>anklicken. Auch hier wird jeweils das Ereignis <b>Beim Formatieren <\/b>aufgerufen und in der Prozedur die Ausdehnung des Teststrings etwa per <b>TextWidth <\/b>ermittelt. Statt der <b>Print<\/b>-Anweisung steht danach aber eine Codezeile zur Korrektur der zugrunde liegenden Tabelle:<\/p>\n<pre>CurrentDb.Execute _\r\n     \"UPDATE tblFontExtents \" & _\r\n     \"<span style=\"color:blue;\">Set<\/span> Width2 = \" & W & _\r\n     \", Height2 = \" & H & _\r\n     \" WHERE ID = \" & Me!ID.Value<\/pre>\n<p>Erst nach dieser Korrektur stimmt die Pyramide im Bericht zur Schriftartenausgabe.<\/p>\n<p><b>Schriften aussieben<\/b><\/p>\n<p>Den Bericht kann man nun verwenden, um Schriftarten zu bestimmen, die besonders gut lesbar sind, aber trotzdem eine geringe Ausdehnung haben. Das ist indessen ein m&uuml;hseliges Unterfangen, wenn Sie Aberhunderte von Fonts installiert haben, die f&uuml;r die Verwendung unter Access v&ouml;llig sinnlos sind, wie Handschriftarten oder Symbolschriften. Darum gibt es in der Tabelle ein zus&auml;tzliches <b>Boolean<\/b>-Feld <b>Show<\/b>, welches standardm&auml;&szlig;ig auf <b>True <\/b>steht.<\/p>\n<p>Der Bericht filtert n&auml;mlich auch nach diesem Feld; Datens&auml;tze, die hier den Wert <b>False <\/b>enthalten, kommen nicht zur Ansicht. Wie aber entscheiden Sie, bei welchem Schriftdatensatz das H&auml;kchen entfernt werden sollte Der Name der Schrift reicht daf&uuml;r ja nicht aus.<\/p>\n<p>Daf&uuml;r wurde das Formular <b>frmFonts <\/b>erfunden, welches bereits weiter oben zu sehen war. Beim Klick auf einen Datensatz des Unterformulars wird das <b>Label<\/b>-Feld mit dem Beispieltext ganz unten auf die entsprechende Schriftart gesetzt.<\/p>\n<p>Filtern Sie das Unterdatenblatt zuvor am besten per Kontextmen&uuml; und lassen Sie etwa nur die Schriftgr&ouml;&szlig;e <b>12 <\/b>zu und die Einstellung Nicht-Fett. Beim Durchlaufen der Zeilen k&ouml;nnen Sie nun kontrollieren, welche Schriftart akzeptabel erscheint und deaktivieren f&uuml;r alle anderen das H&auml;kchen der Spalte <b>Show<\/b>. <\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end starten Sie noch die Abfrage <b>qryFillFonts<\/b>. Sie &uuml;bertr&auml;gt alle Datens&auml;tze mit aktiviertem <b>Show <\/b>in eine zweite Tabelle <b>tblFonts<\/b>, wobei lediglich der Name der Schriftart ber&uuml;cksichtigt wird und au&szlig;erdem Doppelungen herausgefiltert werden.<\/p>\n<p>Auch diese Tabelle enth&auml;lt ein <b>Boolean<\/b>-Feld namens <b>Favorite<\/b>, das zun&auml;chst auf <b>True <\/b>steht. Sie erhalten &uuml;ber dieses Feld eine zus&auml;tzliche Kontrollm&ouml;glichkeiten, um bestimmte Schriften aus dem Bericht zu eliminieren, wenn es zu viele sind.<\/p>\n<p>Der Bericht verwendet als Datensatzherkunft tats&auml;chlich eine Abfrage, wie sie in Bild 7 zu sehen ist. Als Bedingungen sind Schriftgr&ouml;&szlig;e 10, Fett = Falsch und Favorit = Ja gesetzt. Sortiert wird aufsteigend nach per Korrektur ermittelter Laufweite <b>Width2<\/b> des Teststrings.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2014_06\/pic_957_008.png\" alt=\"Datensatzherkunft des Berichts rptFonts\" width=\"650\" height=\"307,9408\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 7: Datensatzherkunft des Berichts rptFonts<\/span><\/b><\/p>\n<p>Damit sich die M&uuml;he gelohnt hat, inspizieren Sie den Bericht <b>rptFonts <\/b>nun abermals. Weiter oben hat das Aussieben bereits stattgefunden und nur Fonts, die ann&auml;hernd infrage kommen, sind aufgef&uuml;hrt. Schalten Sie in der Seitenansicht den Zoom auf 75% und kontrollieren Sie, welche Schriften nun noch lesbar abgebildet werden und gut aussehen.<\/p>\n<p>Interessant ist, dass die Schrift <b>Calibri <\/b>wirklich zu den Spitzenreitern z&auml;hlt. Sie hat keine Makel, was die Lesbarkeit angeht und die Laufweite ist deutlich geringer, als etwa bei <b>Arial<\/b>. Es gibt aber durchaus Konkurrenz: <b>Corbel<\/b>, <b>Tunga <\/b>und <b>Gill Sans <\/b>k&ouml;nnen offenbar mithalten. Bei n&auml;herer Betrachtung stellt man fest, dass der Schein tr&uuml;gt. Denn die Zeichenh&ouml;he von <b>Tunga <\/b>etwa ist deutlich kleiner, als die von <b>Calibri<\/b>. Man m&uuml;sste also etwa 11pt-<b>Tunga <\/b>mit 10pt-<b>Calibri <\/b>vergleichen.<\/p>\n<p>Genau daf&uuml;r gibt es das Formular <b>frmFontsBlock <\/b>in der Beispieldatenbank. Darin sind zwei Labels mit Beispieltext transparent exakt &uuml;bereinander gelegt, und f&uuml;r beide l&auml;sst sich die Schriftart und -gr&ouml;&szlig;e separat einstellen.<\/p>\n<p>Zur Unterscheidung ist die Schriftart des einen Labels auf Blau gesetzt. In Bild 8 ist f&uuml;r das zweite Label statt <b>Tunga <\/b>die Schrift <b>Blue Highway <\/b>ausgew&auml;hlt &#8211; sie stand in Bild 5 an oberster Stelle und hatte demnach die geringste Laufweite. Erst, nachdem <b>Calibri <\/b>auf <b>10pt <\/b>und <b>Blue Highway <\/b>auf <b>12pt <\/b>gesetzt werden, sind die Zeichenh&ouml;hen aber weitgehend identisch! Das &auml;ndert die Einsch&auml;tzung f&uuml;r <b>Blue Highway <\/b>nat&uuml;rlich. Zwar ist der blaue Text in der Ausdehnung nun immer noch geringf&uuml;gig k&uuml;rzer, doch bei Abw&auml;gungen zur Lesbarkeit w&uuml;rde <b>Calibri <\/b>eher der Vorzug gegeben werden.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2014_06\/pic_957_009.png\" alt=\"Zwei Schriften &uuml;bereinander gelegt (frmFontsBlock)\" width=\"400\" height=\"349,8694\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 8: Zwei Schriften &uuml;bereinander gelegt (frmFontsBlock)<\/span><\/b><\/p>\n<p>Testen Sie einfach verschiedene Fonts in diesem Formular. Sie werden dann etwa feststellen, dass <b>Segoe UI <\/b>zwar eine sehr gute Lesbarkeit aufweist, die Laufweite jedoch suboptimal ist. Dasselbe gilt f&uuml;r <b>Arial<\/b>. Und <b>Tunga <\/b>scheidet immer dann aus, wenn es auf mehr als eine Zeile angewandt wird: Der Durchschuss ist so riesig, dass der Beispieltext nicht einmal mehr in das Formular passt.<\/p>\n<p><b>Zusammenfassung<\/b><\/p>\n<p>Eine ergonomische Formulargestaltung kann Schriftarten nicht unber&uuml;cksichtigt lassen. Dieser Beitrag sollte ihre Aufmerksamkeit f&uuml;r die Beurteilung von geeigneten Schriften und die Umst&auml;nde sch&auml;rfen, die sie mit sich bringen.<\/p>\n<h3>Downloads zu diesem Beitrag<\/h3>\n<p>Enthaltene Beispieldateien:<\/p>\n<p>1409_Fonts.mdb<\/p>\n<p><a href=\"..\/fileadmin\/beispiele\/{E82AAF31-FE32-4332-BA3F-544F5EC811A9}\/aiu_957.zip\">Download<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter Textverarbeitungssystemen sind Erw&auml;gungen zu den verwendeten Schriften selbstverst&auml;ndlich. Hier bestimmen neben der Lesbarkeit auch Gesamtlayout und Schriftbild den Einsatz verschiedener Schriftarten. 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