{"id":55001256,"date":"2020-10-01T00:00:00","date_gmt":"2020-10-02T09:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/access-im-unternehmen.aix-dev.de\/aiu\/?p=1256"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-30T00:00:00","slug":"SQL_ServerSecurity__Teil_3_SQL_ServerAuthentifizierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/access-im-unternehmen.de\/SQL_ServerSecurity__Teil_3_SQL_ServerAuthentifizierung\/","title":{"rendered":"SQL Server-Security &#8211; Teil 3: SQL Server-Authentifizierung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/a2c73ead679f4bdf90f1a9a435795f3c\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<p><b>Bernd Jungbluth, Horn<\/b><\/p>\n<p><b>Der Zugriff von Access auf die Daten einer SQL Server-Datenbank erfolgt &uuml;ber eine Authentifizierung im SQL Server. Hierf&uuml;r wird gerne die SQL Server-Anmeldung sa verwendet, ist sie doch standardm&auml;&szlig;ig in jeder SQL Server-Installation vorhanden. So verlockend diese Anmeldung auch sein mag, f&uuml;r einen Zugriffsschutz ist sie nicht empfehlenswert. Der dritte Teil dieser Reihe zeigt Ihnen eine Alternative. <\/b><\/p>\n<p>Die Alternative ist recht einfach: Sie verwenden anstelle der Anmeldung <b>sa <\/b>eine eigene Anmeldung. Doch bevor Sie eine neue Anmeldung im SQL Server anlegen, sollten Sie sich zuerst um die Anmeldung <b>sa <\/b>k&uuml;mmern.<\/p>\n<p><b>Die Anmeldung sa<\/b><\/p>\n<p><b>sa <\/b>steht f&uuml;r <b>System Administration<\/b>. Mit der Anmeldung <b>sa <\/b>werden Sie zum Datenbank-Administrator Ihres SQL Servers. Sie d&uuml;rfen Datenbanken anlegen und l&ouml;schen, Rechte vergeben und entziehen, alle Daten lesen und &auml;ndern und vieles mehr. Kurz gesagt gibt es mit der Anmeldung <b>sa <\/b>f&uuml;r Sie keine Grenzen in Ihrem SQL Server. Das ist auch gut so. Wie sonst k&ouml;nnten Sie den Aufgaben eines Datenbank-Administrators nachkommen Als solcher sind Sie verantwortlich f&uuml;r die Verf&uuml;gbarkeit des SQL Servers und der dort enthaltenen Datenbanken. Dies ist nicht nur eine technische Anforderung, sie wird sogar in verschiedenen Gesetzen wie der DSGVO verlangt. Soweit der technische Aspekt. Es geht aber noch weiter. Als Datenbank-Administrator sind Sie schlicht und ergreifend verantwortlich f&uuml;r die Daten. Dies mag zwar nicht zur Definition eines Datenbank-Administrators geh&ouml;ren, aber mal Hand aufs Herz, bei wem steht der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer nach einem Datenverlust oder wenn die Daten durch einen Fremden verf&auml;lscht wurden Richtig, beim Datenbank-Administrator &#8211; und der ger&auml;t in solchen Situationen schnell in Erkl&auml;rungsnot.<\/p>\n<p>Sie sollten sich Ihrer Verantwortung als Datenbank-Administrator bewusst sein. Es geh&ouml;rt zu Ihren Aufgaben, die Daten vor unerlaubtem Zugriff und vor Verlust zu sch&uuml;tzen. Ob nun ein Fremder gewollt auf die Daten zugreifen oder ein Angestellter aufgrund zu hoher Rechte die Daten aus Versehen l&ouml;schen will: Sie m&uuml;ssen entsprechende Ma&szlig;nahmen treffen, um unerlaubte Zugriffe oder Datenverlust zu verhindern. <\/p>\n<p>Im SQL Server ist das erste Ziel solcher Ma&szlig;nahmen die Anmeldung <b>sa<\/b>. Geben Sie dieser Anmeldung ein komplexes Kennwort. Dabei gibt es eine einfache Regel zu beachten: Das Kennwort taugt nichts, wenn Sie oder einer Ihrer Kollegen es kennt. Am besten generieren Sie das Kennwort in einem Password-Safe und speichern es dort auch. Nur Sie und die anderen Datenbank-Administratoren haben einen Zugriff auf diesen Password-Safe.<\/p>\n<p>Die &Auml;nderung des Kennworts erfolgt im SQL Server Management Studio. In dessen Anmeldedialog w&auml;hlen Sie als Authentifizierung die SQL Server-Authentifizierung und geben als Anmeldenamen <b>sa <\/b>mitsamt dem zugeh&ouml;rigen Kennwort ein (siehe Bild 1). Nach einem Klick auf <b>Verbinden <\/b>haben Sie Zugriff auf den Objekt-Explorer.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.01.png\" alt=\"Authentifizierung am SQL Server mit sa\" width=\"424,7115\" height=\"280,4699\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 1: Authentifizierung am SQL Server mit sa<\/span><\/b><\/p>\n<p>Die folgenden Beispiele beziehen sich auf die fr&uuml;heren Beitr&auml;ge dieser Reihe. Im Fall der Anmeldung bedeutet dies, dass der &#8222;Gemischte Modus&#8220; verwendet wird und Sie sich sowohl mit Ihrer Windows-Authentifizierung als auch mit einer SQL Server-Authentifizierung zum SQL Server verbinden k&ouml;nnen. Sollte dies nicht der Fall sein, beachten Sie bitte die Installationsanleitung der Beispieldateien. <\/p>\n<p><b>Hinweis 1: Gemischter Modus &#8211; Windows- und SQL Server-Authentifizierung<\/b><\/p>\n<p>Im Objekt-Explorer navigieren Sie zum Ordner <b>Sicherheit <\/b>und erweitern den Unterordner Anmeldungen. Per Doppelklick auf den Eintrag <b>sa<\/b> &ouml;ffnen Sie den Dialog <b>Anmeldungseigenschaften<\/b> (siehe Bild 2). Hier geben Sie das neue Kennwort in den Eingabefeldern <b>Kennwort <\/b>und <b>Kennwort best&auml;tigen <\/b>ein. Die zus&auml;tzliche Eingabe des alten Kennworts ist f&uuml;r Sie als Datenbank-Administrator nicht erforderlich. Das alte Kennwort m&uuml;ssen Sie nur angeben, wenn Sie ohne administrative Rechte am SQL Server angemeldet sind und ihr eigenes Kennwort &auml;ndern m&ouml;chten beziehungsweise die Kennw&ouml;rter von anderen Anmeldungen, f&uuml;r die Sie die entsprechenden Freigaben besitzen.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.02.png\" alt=\"Eigenschaften der Anmeldung sa\" width=\"649,559\" height=\"351,672\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 2: Eigenschaften der Anmeldung sa<\/span><\/b><\/p>\n<p>Aktivieren Sie unbedingt die Option <b>Kennwortrichtlinie erzwingen<\/b>. Nur so ist sichergestellt, dass Ihr neues Kennwort den Windows-Kennwortrichtlinien entspricht. Die Windows-Kennwortrichtlinien verwalten Sie in den lokalen Gruppenrichtlinien (siehe Bild 3) oder aber Ihr IT-Systemadministrator legt diese global f&uuml;r alle Computer in Ihrem Unternehmen fest. Diese Option ist sehr hilfreich. Gerade im aktuellen Fall erinnert sie Sie daran, der Anmeldung <b>sa <\/b>ein komplexes Kennwort zu vergeben.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.03.png\" alt=\"Kennwortvorgaben per Gruppenrichtlinien\" width=\"649,559\" height=\"259,9846\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 3: Kennwortvorgaben per Gruppenrichtlinien<\/span><\/b><\/p>\n<p>Die Option <b>Ablauf des Kennworts erzwingen <\/b>orientiert sich ebenfalls an den Windows-Kennwortrichtlinien. Bei aktivierter Option m&uuml;ssen Sie das Kennwort in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden &auml;ndern. Der Abstand ergibt sich aus den Angaben zum Kennwortalter in den Windows-Kennwortrichtlinien. <\/p>\n<p>Ist es nicht &uuml;bertrieben, ein generiertes Kennwort, das zudem noch in einem Password-Safe verwahrt wird, regelm&auml;&szlig;ig zu &auml;ndern Nat&uuml;rlich nicht! Sollte wider Erwarten jemand Unbefugtes das Kennwort wissen, kann er es nur bis zur n&auml;chsten Neuvergabe nutzen. Danach muss er sich wieder die M&uuml;he machen, das Kennwort zu erraten oder es sich per Social Engineering zu erschleichen.<\/p>\n<p>Durch die Aktivierung der Option <b>Ablauf des Kennworts erzwingen <\/b>wird die Option <b>Benutzer muss das Kennwort bei der n&auml;chsten Anmeldung &auml;ndern <\/b>eingeblendet und aktiviert. Diese Option ist nur interessant, wenn das Kennwort beim ersten Anmeldevorgang durch den Anwender ge&auml;ndert werden soll. In diesem Fall sind Sie selbst der Anwender der Anmeldung und da Sie gerade ein neues Kennwort vergeben, m&uuml;ssen Sie es beim n&auml;chsten Anmeldevorgang nicht gleich wieder &auml;ndern. Aus diesem Grund k&ouml;nnen Sie das H&auml;kchen wieder entfernen.<\/p>\n<p>Die restlichen Optionen sind f&uuml;r die Neuvergabe des Kennworts nicht relevant. Speichern Sie die &Auml;nderung mit einem Klick auf <b>OK<\/b>. Das Kennwort der Anmeldung wurde erfolgreich ge&auml;ndert. Da Sie aktuell diese Anmeldung verwenden, sollten Sie die Verbindung trennen und neu erstellen. Dazu beenden Sie die Verbindung mit der Schaltfl&auml;che aus Bild 4.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.04.png\" alt=\"Trennen der Verbindung\" width=\"424,7115\" height=\"458,5724\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 4: Trennen der Verbindung<\/span><\/b><\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end starten Sie den Anmeldedialog direkt wieder mit der Schaltfl&auml;che aus Bild 5. Hier w&auml;hlen Sie erneut die SQL Server-Authentifizierung und geben <b>sa <\/b>als Anmeldenamen ein. In Ihrem Password-Safe kopieren Sie das Kennwort und f&uuml;gen es in das Feld <b>Kennwort <\/b>ein. Mit einem Klick auf <b>Verbinden <\/b>melden Sie sich erneut am SQL Server an.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.05.png\" alt=\"Herstellen der Verbindung\" width=\"299,7964\" height=\"123,2716\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 5: Herstellen der Verbindung<\/span><\/b><\/p>\n<p>Das war doch einfach. Anmeldedialog starten, <b>sa <\/b>eingeben, Kennwort kopieren und einf&uuml;gen. Gut, in Zukunft m&uuml;ssen Sie erst noch den Password-Safe &ouml;ffnen, dort das Kennwort eingeben und innerhalb des Safes den Eintrag <b>sa <\/b>finden. Ist allein der Gedanke daran nicht schon m&uuml;hsam Da gibt es eine gute Nachricht. Sie m&uuml;ssen nicht jedes Mal das Kennwort im Password-Safe suchen. Denn die Anmeldung <b>sa <\/b>ist ab jetzt f&uuml;r Sie und alle anderen Datenbank-Administratoren tabu. Nur in absoluten Ausnahme- und Notf&auml;llen d&uuml;rfen Sie es verwenden.<\/p>\n<p><b>Anmeldung f&uuml;r Datenbank-Administratoren<\/b><\/p>\n<p>Administrative T&auml;tigkeiten erledigen Sie mit Ihrem Windows-Benutzerkonto. Die erforderlichen Rechte dazu haben Sie sich vielleicht schon bei der Installation vom SQL Server gegeben. Dort konnten Sie bei der Serverkonfiguration die SQL Server-Administratoren festlegen. Mit einem Klick auf die Schaltfl&auml;che <b>Aktuellen Benutzer hinzuf&uuml;gen <\/b>wurden Sie zum Datenbank-Administrator des SQL Servers und &uuml;ber die Schaltfl&auml;che <b>Hinzuf&uuml;gen <\/b>waren Sie in der Lage, weitere Kollegen als Datenbank-Administratoren aufzunehmen (siehe Bild 6).<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.06.png\" alt=\"Definition eines Datenbank-Administrators bei der Installation\" width=\"700\" height=\"519,2758\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 6: Definition eines Datenbank-Administrators bei der Installation<\/span><\/b><\/p>\n<p>Wenn dem so ist, sehen Sie im Ordner <b>Anmeldungen <\/b>unter <b>Sicherheit <\/b>einen Eintrag mit Ihrem Windows-Benutzerkonto. Diese Anmeldung besitzt die gleichen Rechte wie die Anmeldung <b>sa<\/b>. Sie haben also keinerlei Nachteile, wenn Sie in Zukunft die Anmeldung zu Ihrem Windows-Benutzerkonto verwenden.<\/p>\n<p>Um wie beim letzten Teil dieser Reihe eine Verwirrung bez&uuml;glich der Begriffe <b>Anwender<\/b>, <b>Benutzer <\/b>und <b>Anmeldung <\/b>zu vermeiden, gelten ab hier die wie folgt definierten Begriffe:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Anmeldung<\/b>: Die Windows- oder SQL Server-Authentifizierung am SQL Server<\/li>\n<li><b>Benutzer<\/b>: Der Datenbankbenutzer einer SQL Server-Anmeldung<\/li>\n<li><b>Anwender<\/b>: Die Person am Rechner<\/li>\n<li><b>Benutzerkonto<\/b>: Das Benutzerkonto der Person am Rechner<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sollten Sie wider Erwarten keine Anmeldung mit Ihrem Benutzerkonto sehen, k&ouml;nnen Sie dieses jetzt anlegen.<\/p>\n<p>W&auml;hlen Sie hierzu im Kontextmen&uuml; des Eintrags <b>Anmeldungen <\/b>den Eintrag <b>Neue Anmeldung<\/b>.<\/p>\n<p>Im Dialog <b>Anmeldung &#8211; Neu <\/b>klicken Sie auf <b>Suchen<\/b>. Die Suche ist abh&auml;ngig vom Suchpfad, den Sie &uuml;ber die Schaltfl&auml;che <b>Pfade <\/b>festlegen (siehe Bild 7). Handelt es sich bei Ihrem Benutzerkonto um ein lokales Konto, stellen Sie den Suchpfad auf den Namen des Computers ein. Ist es ein Konto aus Ihrem Active Directory, w&auml;hlen Sie Ihre Dom&auml;ne als Suchpfad. <\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.07.png\" alt=\"Suche eines Windows-Benutzerkontos\" width=\"499,6607\" height=\"274,9225\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 7: Suche eines Windows-Benutzerkontos<\/span><\/b><\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end tragen Sie Ihren Benutzernamen ein und klicken auf <b>Namen &uuml;berpr&uuml;fen<\/b>. Bei einer korrekten Eingabe wird der Benutzername mit dem Namen des Computers oder der Dom&auml;ne erg&auml;nzt. Klicken Sie auf <b>OK <\/b>und wechseln Sie zur Seite <b>Serverrollen<\/b>. Hier markieren Sie den Eintrag <b>sysadmin <\/b>und best&auml;tigen die Auswahl mit <b>OK<\/b>.<\/p>\n<p>Nun existiert eine SQL Server-Anmeldung mit einem Verweis auf Ihr Benutzerkonto. Durch die Zuordnung zur Serverrolle <b>sysadmin <\/b>haben Sie mit dieser Anmeldung die gleichen Rechte wie die Anmeldung <b>sa<\/b>. Es spricht also nichts dagegen, ab jetzt diese Anmeldung zu verwenden. <\/p>\n<p>Die Verbindung zum SQL Server k&ouml;nnen Sie mit den Ihnen bereits bekannten Schaltfl&auml;chen trennen und wiederherstellen. Im Anmeldedialog w&auml;hlen Sie dann bei <b>Authentifizierung <\/b>die Windows-Authentifizierung und klicken auf <b>Verbinden<\/b>. Ein Kennwort m&uuml;ssen Sie dabei nicht eingeben. Die Authentifizierung am SQL Server erfolgt mit Ihrer aktuellen Anmeldung am Betriebssystem. M&ouml;glicherweise haben Sie bei der Installation nicht Ihr Benutzerkonto als Datenbank-Administrator angegeben, sondern ein anderes und allgemeineres wie zum Beispiel <b>SqlAdministrator<\/b>. Solche Benutzerkonten k&ouml;nnen Sie nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die Administration des SQL Servers verwenden. Jedoch ist das Anmelden mit einem anderen Benutzerkonto am SQL Server Management Studio nicht so einfach.<\/p>\n<p>Der Anmeldedialog bietet diese M&ouml;glichkeit schlicht und ergreifend nicht an. Es bleibt Ihnen nichts anderes &uuml;brig, als das gew&uuml;nschte Benutzerkonto bereits beim Start des SQL Server Management Studios zu verwenden. Dazu melden Sie sich entweder mit dem Benutzerkonto an Ihrem Computer an oder Sie starten das SQL Server Management Studio &uuml;ber die Option <b>Als anderer Benutzer ausf&uuml;hren<\/b>. Dies funktioniert am besten &uuml;ber die Verkn&uuml;pfung zum SQL Server Management Studio. Klicken Sie die Verkn&uuml;pfung bei gedr&uuml;ckter Umschalt-Taste mit der rechten Maustaste an und w&auml;hlen Sie dort den Eintrag <b>Als anderer Benutzer ausf&uuml;hren<\/b>. In dem folgenden Dialog geben Sie den Benutzernamen und das zugeh&ouml;rige Kennwort ein. <\/p>\n<p>Das SQL Server Management Studio stellt nun die Verbindung zum SQL Server mit den Rechten des angegebenen Benutzerkontos her. Diese M&ouml;glichkeit zeigt einmal mehr, warum Anwender mit hohen Rechten sehr vorsichtig mit Ihren Kennw&ouml;rtern umgehen sollten. Dies gilt ebenso f&uuml;r Kennw&ouml;rter von Sammelkonten wie <b>SqlAdministrator<\/b>.<\/p>\n<p>Grunds&auml;tzlich sollten Sie auf Sammelkonten wie <b>SqlAdministrator <\/b>verzichten. Wer ist nochmal verantwortlich f&uuml;r die Daten Richtig, die Datenbank-Administratoren. Arbeiten alle mit ein und demselben Benutzerkonto, l&auml;sst sich nicht nachvollziehen, wer welche administrativen T&auml;tigkeiten im SQL Server durchgef&uuml;hrt hat.<\/p>\n<p>Waren Sie es oder einer Ihrer Kollegen oder gar ein Unbekannter, der sich das Kennwort des Sammelkontos erschlichen hat<\/p>\n<p>Dies gilt insbesondere dann, wenn es sich bei dem Sammelkonto nicht um eine Windows-Authentifizierung, sondern um eine speziell daf&uuml;r erstellte SQL Server-Authentifizierung handelt. Wobei die Idee an sich schon unsinnig ist. Wo bitte liegt der Vorteil, anstelle der Anmeldung <b>sa <\/b>eine eigene SQL Server-Authentifizierung mit Administrationsrechten zu nutzen Eine solche Anmeldung bringt eher Nachteile mit sich, denn mit ihr gibt es eine weitere Anmeldung mit administrativen Rechten, um die Sie sich k&uuml;mmern m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Sammelkonten sind tabu! Wie sieht es mit Windows-Gruppen aus In Windows k&ouml;nnen Sie mehrere Benutzerkonten in Gruppen zusammenfassen. Da ist es doch naheliegend, die Benutzerkonten der Datenbank-Administratoren in eine Windows-Gruppe zu packen und im SQL Server f&uuml;r diese Windows-Gruppe eine Anmeldung mit administrativen Rechten anzulegen. Das ist tats&auml;chlich m&ouml;glich. SQL Server erlaubt Windows-Gruppen als Anmeldungen. Das Erstellen einer solchen Anmeldung ist identisch mit der eines Benutzerkontos, nur dass Sie anstelle des Benutzerkontos die Windows-Gruppe w&auml;hlen. <\/p>\n<p>Mit einer Anmeldung basierend auf einer Windows-Gruppe l&auml;sst sich keine Verbindung zum SQL Server herstellen. Eine solche Anmeldung definiert lediglich die Rechte f&uuml;r die Mitglieder der Windows-Gruppe. Auf diese Weise k&ouml;nnen sich die Mitglieder der Windows-Gruppe am SQL Server anmelden und dort mit den zugewiesenen Rechten agieren. Dabei arbeiten diese im SQL Server nicht unter dem Namen der Windows-Gruppe, sondern unter dem ihres eigenen Windows-Benutzerkontos.<\/p>\n<p>Das Konzept der Windows-Gruppen als Anmeldungen im SQL Server ist sehr effektiv und wird in einem gesonderten Beitrag ausf&uuml;hrlicher beschrieben. Bei Datenbank-Administratoren jedoch sind Windows-Gruppen nicht zu empfehlen.<\/p>\n<p>Die Pflege der Windows-Gruppen geh&ouml;rt zu den Aufgaben des IT-Systemadministrators. Er kann Mitglieder aus der Gruppe entfernen und neue aufnehmen. Zum Beispiel k&ouml;nnte er der Windows-Gruppe der Datenbank-Administratoren sein eigenes oder besser noch ein komplett neues Benutzerkonto hinzuf&uuml;gen. Wodurch er im SQL Server mit seinem eigenen oder dem speziell daf&uuml;r angelegen Benutzerkonto uneingeschr&auml;nkte Rechte h&auml;tte. Er w&auml;re somit in der Lage, alle Daten zu lesen und diese auch zu seinen Gunsten zu &auml;ndern. <\/p>\n<p>Wer ist nochmal verantwortlich f&uuml;r die Daten Sie als Datenbank-Administrator! Verwenden Sie als Anmeldung f&uuml;r die Datenbank-Administratoren eine Windows-Gruppe, geben Sie schlicht und ergreifend die Kontrolle ab. Sie haben keinen Einfluss darauf, wer wann und f&uuml;r wie lange Mitglied dieser Windows-Gruppe ist. F&uuml;r Anmeldungen mit administrativen Rechten sind Windows-Gruppen genauso tabu wie Sammelkonten.<\/p>\n<p>Es gibt eine einfache und klare Empfehlung f&uuml;r Anmeldungen mit administrativen Rechten: Jeder Datenbank-Administrator erh&auml;lt im SQL Server seine eigene Anmeldung. Diese Anmeldung verweist auf das pers&ouml;nliche Benutzerkonto des Datenbank-Administrators. Hei&szlig;en Ihre Datenbank-Administratoren <b>Hesselbach <\/b>und <b>Hoppenstett<\/b>, gibt es im SQL Server eine Anmeldung mit dem Verweis zum Benutzerkonto <b>Hesselbach <\/b>und eine weitere mit dem Verweis zum Benutzerkonto <b>Hoppenstett<\/b>.<\/p>\n<p>Diese Sorgfalt hat noch einen weiteren Vorteil. Erfolgt der Zugang &uuml;ber eine Windows-Gruppe, k&ouml;nnen sich die Datenbank-Administratoren recht einfach vom SQL Server aussperren. Ist ein Datenbank-Administrator &uuml;ber eine Windows-Gruppe mit dem SQL Server verbunden, kann er die Anmeldung zur Windows-Gruppe ohne weiteres l&ouml;schen. Worauf ihm beim n&auml;chsten Verbindungsversuch der Zugang verwehrt wird, denn ohne die Anmeldung der Windows-Gruppe fehlt ihm die Legitimation.<\/p>\n<p>Ist der Datenbank-Administrator &uuml;ber sein pers&ouml;nliches Benutzerkonto angemeldet, kann er weder seine Anmeldung noch die seiner ebenfalls angemeldeten Kollegen l&ouml;schen. Anmeldungen mit aktiven Verbindungen lassen sich nicht entfernen, Anmeldungen ohne aktuelle Verbindungen aber durchaus. Auf diese Weise w&auml;re es zwar denkbar, dass sich die Datenbank-Administratoren gegenseitig die Anmeldungen l&ouml;schen, wenn der jeweilige Kollege gerade nicht angemeldet ist. Es bleibt dabei aber immer eine Anmeldung mit administrativen Rechten &uuml;brig und &uuml;ber diese lassen sich die gel&ouml;schten Anmeldungen wieder neu erstellen.<\/p>\n<p>Der IT-Systemadministrator hingegen kann durchaus alle Datenbank-Administratoren vom SQL Server aussperren. Dazu braucht er nur versehentlich ihre Benutzerkonten im Active Directory zu l&ouml;schen. Das erneute Anlegen eines der Benutzerkonten w&auml;re keine L&ouml;sung, da hierbei eine neue Security Identifier, kurz <b>SID<\/b>, erstellt wird &#8211; und eine SQL Server-Anmeldung &uuml;ber die Windows-Authentifizierung basiert genau auf dieser <b>SID<\/b>. <\/p>\n<p>F&uuml;r den Fall, dass sich keiner der Datenbank-Administratoren mehr mit dem SQL Server verbinden kann, steht eine Art Ersatzschl&uuml;ssel zur Verf&uuml;gung: die Anmeldung <b>sa<\/b>. <\/p>\n<p>Das ist aber auch der einzige legitime Anwendungsfall f&uuml;r diese Anmeldung. Sollten sich tats&auml;chlich alle Datenbank-Administratoren vom SQL Server ausgesperrt haben, darf sich einer von ihnen mit der Anmeldung <b>sa <\/b>zum SQL Server verbinden und den Fehler beheben. Sobald die Datenbank-Administratoren wieder ihre eigenen Anmeldungen besitzen, erh&auml;lt die Anmeldung <b>sa <\/b>ein neues per Password-Safe generiertes Kennwort. Ab dann arbeiten alle Datenbank-Administratoren wieder mit ihren eigenen Anmeldungen.<\/p>\n<p>Eigentlich ist die Anmeldung <b>sa <\/b>nicht einmal f&uuml;r eine solche Ausnahmesituation erforderlich. Sogar f&uuml;r diesen unwahrscheinlichen Fall bietet SQL Server eine L&ouml;sung. In einer ruhigen Minute, wenn kein Anwender mehr am SQL Server angemeldet ist, schlie&szlig;en Sie Ihr SQL Server Management Studio. Anschlie&szlig;end &ouml;ffnen Sie den SQL Server-Konfigurations-Manager, navigieren zum Ordner <b>SQL Server-Dienste <\/b>und beenden dort den SQL Server-Dienst (siehe Bild 8). Falls Sie nicht mit der SQL Server Express Edition arbeiten, beenden Sie auch den Dienst vom SQL Server-Agent. Sie finden den SQL Server-Konfigurations-Manager in der Programmgruppe des SQL Servers.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.08.png\" alt=\"Der SQL Server-Dienst im SQL Server Konfigurations-Manager\" width=\"700\" height=\"241,9954\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 8: Der SQL Server-Dienst im SQL Server Konfigurations-Manager<\/span><\/b><\/p>\n<p>Nun &ouml;ffnen Sie per Doppelklick auf den SQL Server-Dienst dessen <b>Eigenschaften<\/b>-Dialog und wechseln zur Registerkarte <b>Startparameter<\/b>. Unter <b>Startparameter angeben <\/b>tragen Sie <b>-m <\/b>ein und klicken auf <b>Hinzuf&uuml;gen <\/b>(siehe Bild 9). Durch diesen Parameter startet der SQL Server-Dienst im Einzelbenutzermodus. Nach einem Klick auf <b>&Uuml;bernehmen <\/b>werden Sie darauf hingewiesen, dass die &Auml;nderung erst nach einem Neustart des Diensts wirksam wird.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.09.png\" alt=\"Die Startparameter des SQL Server-Diensts\" width=\"424,7115\" height=\"341,6159\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 9: Die Startparameter des SQL Server-Diensts<\/span><\/b><\/p>\n<p>Best&auml;tigen Sie die Meldung und schlie&szlig;en Sie den Dialog mit <b>OK<\/b>. Anschlie&szlig;end w&auml;hlen Sie im Kontextmen&uuml; des SQL Server-Diensts den Eintrag <b>Starten<\/b>. <\/p>\n<p>Nachdem der Dienst neu gestartet ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verkn&uuml;pfung zu Ihrem SQL Server Management Studio und w&auml;hlen <b>Als Administrator ausf&uuml;hren<\/b>. Im Anmeldedialog erstellen Sie die Verbindung zum SQL Server mit der Windows-Authentifizierung. &Uuml;ber diesen Umweg haben Sie nun administrative Rechte im SQL Server und k&ouml;nnen ungehindert die fehlenden Anmeldungen anlegen.<\/p>\n<p>Sind alle fehlenden Anmeldungen wiederhergestellt, m&uuml;ssen Sie den Einzelbenutzermodus wieder beenden. Dazu schlie&szlig;en Sie das SQL Server Management Studio und wechseln zum SQL Server Konfigurations-Manager. Dort entfernen Sie in den Eigenschaften des SQL Server-Diensts den Eintrag <b>-m<\/b> und starten den Dienst erneut. Denken Sie dabei auch an den Neustart des Diensts vom SQL Server-Agent.<\/p>\n<p><b>Der Ersatzschl&uuml;ssel<\/b><\/p>\n<p>Wenn selbst ein solch au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Fall ohne die Anmeldung <b>sa <\/b>gel&ouml;st werden kann, stellt sich die Frage, wof&uuml;r sie denn &uuml;berhaupt ben&ouml;tigt wird. Welchen Vorteil oder Nutzen bietet die Anmeldung <b>sa <\/b>einem Datenbank-Administrator<\/p>\n<p>Nicht wenige Datenbank-Administratoren f&uuml;hlen sich schlicht und ergreifend wohler, wenn ein Ersatzschl&uuml;ssel in Form der Anmeldung <b>sa <\/b>existiert. Im beschriebenen Fall ist die L&ouml;sung mit dem Ersatzschl&uuml;ssel auch weniger aufwendig. Anstatt erst alle Anwender aufzufordern, die Applikationen mit Zugriff zum SQL Server zu beenden, um dann den SQL Server im Einzelbenutzermodus starten zu k&ouml;nnen, melden Sie sich einfach per <b>sa <\/b>an und stellen die gel&ouml;schten Anmeldungen wieder her.  <\/p>\n<p>Auf der anderen Seite ist die Anmeldung <b>sa <\/b>eine nicht unwesentliche Sicherheitsl&uuml;cke. Diese Anmeldung existiert in jedem SQL Server. M&ouml;chte sich ein Fremder Zugang zum SQL Server verschaffen, muss er nicht erst m&uuml;hsam einen Anmeldenamen f&uuml;r seine Attacke ermitteln. Er kann sich darauf verlassen, dass es eine Anmeldung namens <b>sa <\/b>gibt. Das reduziert seinen Aufwand um die H&auml;lfte, weshalb er sich mit aller Energie direkt auf den zweiten Teil konzentrieren wird &#8211; das Kennwort.<\/p>\n<p>Zugunsten der Sicherheit sollten Sie auf den Ersatzschl&uuml;ssel verzichten und die Anmeldung <b>sa <\/b>deaktivieren. Dies ist &uuml;brigens die offizielle Empfehlung von Microsoft. Das Deaktivieren findet im <b>Eigenschaften<\/b>-Dialog der Anmeldung <b>sa <\/b>statt. Dort finden Sie in der Seite <b>Status <\/b>die Option <b>Deaktiviert <\/b>(siehe Bild 10). Eine bessere Alternative ist die Deaktivierung mittels der Systemprozedur <b>sp_SetAutoSAPasswordAndDisable<\/b>. Hier&uuml;ber erh&auml;lt die Anmeldung <b>sa <\/b>ein zuf&auml;llig generiertes Kennwort, bevor sie dann letztendlich deaktiviert wird. <\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.10.png\" alt=\"Deaktivieren der Anmeldung sa\" width=\"649,559\" height=\"588,3685\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 10: Deaktivieren der Anmeldung sa<\/span><\/b><\/p>\n<p>Der Unterschied beider Vorgehensweisen liegt in dem zuf&auml;llig erzeugten Kennwort. Bei einem einfachen Deaktivieren bleibt das urspr&uuml;ngliche Kennwort erhalten. Nach einem erneuten Aktivieren der Anmeldung <b>sa <\/b>k&ouml;nnen Sie direkt wieder mit dem bekannten Kennwort eine Verbindung zum SQL Server herstellen. Dies ist nach einem Deaktivieren &uuml;ber die Systemprozedur nicht so einfach m&ouml;glich. Das dabei vergebene Kennwort ist weder bekannt noch l&auml;sst es sich ermitteln. Beim Reaktivieren der Anmeldung <b>sa <\/b>m&uuml;ssen Sie dieser zuerst ein neues Kennwort vergeben. <\/p>\n<p><!--30percent--><\/p>\n<p>Weitere M&ouml;glichkeiten zum Verhindern des Zugriffs mit der Anmeldung <b>sa <\/b>gibt es nicht. Die Anmeldung l&auml;sst sich ebenso wenig l&ouml;schen, wie Sie ihr die administrativen Rechte entziehen k&ouml;nnen. <\/p>\n<p>Vielleicht haben Sie ein ungutes Gef&uuml;hl beim Deaktivieren der <b>sa<\/b>-Anmeldung oder wollen auch nicht so recht auf den Ersatzschl&uuml;ssel verzichten. F&uuml;r diesen Fall gibt es eine weitere Alternative. Geben Sie der Anmeldung <b>sa <\/b>doch einfach einen anderen Namen. Dazu markieren Sie die Anmeldung im Objekt-Explorer, w&auml;hlen im Kontextmen&uuml; <b>Umbenennen <\/b>(siehe Bild 11) und vergeben einen unscheinbaren Anmeldenamen. Wie w&auml;re es mit <b>LogReader<\/b><\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.11.png\" alt=\"Umbenennen der Anmeldung sa\" width=\"424,7115\" height=\"357,8371\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 11: Umbenennen der Anmeldung sa<\/span><\/b><\/p>\n<p>Die Anmeldung <b>sa <\/b>existiert zwar weiterhin mit den administrativen Rechten, jedoch nicht mehr unter dem bekannten Namen. Ein Verbindungsversuch mit <b>sa <\/b>liefert die Fehlermeldung aus Bild 12. Melden Sie sich hingegen mit der Anmeldung <b>LogReader <\/b>an, stehen Ihnen die administrativen Rechte zur Verf&uuml;gung.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.12.png\" alt=\"Fehlerhafter Anmeldeversuch mit der Fake-Anmeldung\" width=\"599,593\" height=\"154,0963\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 12: Fehlerhafter Anmeldeversuch mit der Fake-Anmeldung<\/span><\/b><\/p>\n<p>Durch die Umbenennung erh&ouml;ht sich der Aufwand f&uuml;r einen Angreifer. Er muss nun den herk&ouml;mmlichen Weg gehen und zun&auml;chst den Anmeldenamen ermitteln. Dabei wird er sich auf die Anmeldungen per SQL Server-Authentifizierung konzentrieren, denn bei einer dieser Anmeldungen muss es sich um die eigentliche Anmeldung sa handeln.<\/p>\n<p>Bei einem gezielten Angriff wird er fr&uuml;her oder sp&auml;ter die umbenannte Anmeldung erkennen und sich an das zugeh&ouml;rige Kennwort geben. Warum also all der Aufwand Geben Sie dem Angreifer doch was er m&ouml;chte! Legen Sie eine neue Anmeldung namens <b>sa <\/b>an.<\/p>\n<p>Dazu &ouml;ffnen Sie den Dialog <b>Anmeldung &#8211; Neu <\/b>&uuml;ber den Kontextmen&uuml;eintrag <b>Neue Anmeldung <\/b>des Ordners <b>Anmeldungen<\/b>. Im Eingabefeld <b>Anmeldung <\/b>tragen Sie den Namen <b>sa <\/b>ein und aktivieren anschlie&szlig;end die Option <b>SQL Server-Authentifizierung<\/b>. Jetzt vergeben Sie ein Kennwort, das den Kennwortrichtlinien entspricht und deaktivieren die Option <b>Ablauf des Kennworts erzwingen<\/b>. In diesem Fall ist die Neuvergabe des Kennworts nicht sinnvoll. Ist das Kennwort abgelaufen, darf der Anwender ein neues Kennwort vergeben. So einfach m&ouml;chten Sie es dem Angreifer nun auch wieder nicht machen. Mehr gibt es f&uuml;r diese Anmeldung nicht zu konfigurieren. Mit einem Klick auf <b>OK <\/b>legen Sie die Fake-Anmeldung <b>sa <\/b>an.<\/p>\n<p>Jetzt haben Sie einen zufriedenen Angreifer, denn f&uuml;r seinen unbefugten Zugriff steht ihm eine Anmeldung namens <b>sa <\/b>zur Verf&uuml;gung. Er macht sich also direkt daran, das Kennwort f&uuml;r diese Anmeldung in Erfahrung zu bringen. Sollte er es tats&auml;chlich schaffen, wird er entt&auml;uscht feststellen, dass er mit dieser Anmeldung keine administrativen Rechte hat. Nicht nur das, denn er hat so gut wie keine Rechte im SQL Server.<\/p>\n<p>Er darf sich lediglich zum SQL Server verbinden, Daten lesen oder gar &auml;ndern ist ihm nicht gestattet.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit haben Sie bereits bemerkt, dass es mehrere fehlerhafte Verbindungsversuche mit der Anmeldung <b>sa <\/b>gab. Schlie&szlig;lich werden diese erfolglosen Versuche standardm&auml;&szlig;ig in den SQL Server-Protokollen eingetragen. <\/p>\n<p>Die Konfiguration f&uuml;r diese Anmelde&uuml;berwachung finden Sie in den Eigenschaften der SQL Server-Instanz. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den ersten Eintrag im Objekt-Explorer und w&auml;hlen Sie im Kontextmen&uuml; den Eintrag <b>Eigenschaften <\/b>(siehe Bild 13). <\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.13.png\" alt=\"Der Weg zur Anmeldungs&uuml;berwachung im SQL Server\" width=\"549,6265\" height=\"494,8596\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 13: Der Weg zur Anmeldungs&uuml;berwachung im SQL Server<\/span><\/b><\/p>\n<p>Im Dialog <b>Servereigenschaften <\/b>wechseln Sie zur Seite <b>Sicherheit<\/b>. Dort sehen Sie in der Gruppe <b>Anmeldungs&uuml;berwachung <\/b>die Option <b>Nur fehlerhafte Anmeldungen <\/b>(siehe Bild 14). Sollte die Option wider Erwarten nicht ausgew&auml;hlt sein, aktivieren Sie diese und schlie&szlig;en Sie den Dialog mit einem Klick auf <b>OK<\/b>.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.14.png\" alt=\"Die Anmeldungs&uuml;berwachung im SQL Server\" width=\"499,6607\" height=\"374,7455\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 14: Die Anmeldungs&uuml;berwachung im SQL Server<\/span><\/b><\/p>\n<p>Jetzt schl&uuml;pfen Sie in die Rolle des Angreifers und testen den Anmeldevorgang mit <b>sa<\/b>. Dazu klicken Sie im Objekt-Explorer auf <b>Verbinden <\/b>und w&auml;hlen in der Auswahl den Eintrag <b>Datenbank-Engine<\/b>.<\/p>\n<p>Im folgenden Anmeldedialog legen Sie die SQL Server-Authentifizierung fest, verwenden den Anmeldenamen <b>sa <\/b>und geben eine willk&uuml;rliche Zeichenfolge als Kennwort ein. Nach einem Klick auf <b>Verbinden <\/b>erhalten Sie die bereits bekannte Meldung.<\/p>\n<p>Dieser erfolglose Verbindungsversuch wurde in den SQL Server-Protokollen notiert. Um den entsprechenden Eintrag zu sehen, schlie&szlig;en Sie den Anmeldedialog mit einem Klick auf <b>Abbrechen <\/b>und navigieren im Objekt-Explorer &uuml;ber <b>Verwaltung <\/b>zum Eintrag <b>SQL Server-Protokolle<\/b>. Dort &ouml;ffnen Sie das Protokoll mit der Bezeichnung <b>Aktuell <\/b>per Doppelklick. Der Protokolldatei-Viewer zeigt Ihnen unter anderem den Eintrag zum fehlerhaften Verbindungsversuch (siehe Bild 15). <\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.15.png\" alt=\"Der Protokolldatei-Viewer\" width=\"700\" height=\"238,1444\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 15: Der Protokolldatei-Viewer<\/span><\/b><\/p>\n<p>Die Eintr&auml;ge zu allen fehlgeschlagenen Verbindungsversuchen finden Sie am schnellsten &uuml;ber die Suche. Dazu aktivieren Sie die Suche &uuml;ber die gleichnamige Schaltfl&auml;che und geben den Suchbegriff <b>Login failed <\/b>ein. &Uuml;ber die Schaltfl&auml;che <b>Suche <\/b>springen Sie dann zu den einzelnen Eintr&auml;gen.<\/p>\n<p>Mit der Fake-Anmeldung <b>sa <\/b>sind Sie nicht nur in der Lage, einen Angriff zu erkennen. Sie k&ouml;nnen diesen auch beobachten. Erlauben Sie der Fake-Anmeldung, sich mit den einzelnen Datenbanken zu verbinden, hat der Angreifer zwar Zugriff zu den Datenbanken, dort aber keine weiteren Rechte.<\/p>\n<p>Sie jedoch sehen, ob er gezielt eine bestimmte Datenbank anvisiert oder ob er sich eher ziellos in allen Datenbanken umschaut.<\/p>\n<p>Je nach der Vorgehensweise des Angreifers lassen sich eventuell R&uuml;ckschl&uuml;sse auf sein Ziel und vielleicht sogar auf seinen Auftraggeber ziehen.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt runden Sie die Sache noch ab und verabschieden sich vom Ersatzschl&uuml;ssel. &Ouml;ffnen Sie &uuml;ber die Schaltfl&auml;che <b>Neue Abfrage <\/b>eine Registerkarte und geben Sie dort den folgenden Befehl ein:<\/p>\n<pre>EXEC sp_SetAutoSAPasswordAndDisable;<\/pre>\n<p>Mit einem Klick auf <b>Ausf&uuml;hren <\/b>erh&auml;lt die Anmeldung <b>LogReader <\/b>ein neues Kennwort und wird deaktiviert. Ihre Fake-Anmeldung <b>sa <\/b>bleibt von der Systemprozedur unber&uuml;hrt.<\/p>\n<p><b>Eine eigene Anmeldung <\/b><\/p>\n<p>Mit den beschriebenen Ma&szlig;nahmen haben Sie die <b>sa<\/b>-Anmeldung unter Kontrolle. Ein Missbrauch ist so gut wie ausgeschlossen. Ausgeschlossen ist dadurch leider auch die Beispielapplikation <b>WaWi<\/b>. Diese Access-Applikation stellt die Verbindung zum SQL Server &uuml;ber die ODBC-Verbindung <b>WaWi_SQL <\/b>her. Aktuell wird hierbei noch die Anmeldung <b>sa <\/b>verwendet. <\/p>\n<p>Das Anlegen der SQL Server-Datenbank, der Zugriff von der Beispielapplikation zum SQL Server und das Erstellen der ODBC-Verbindung wurde in Teil 2 der Beitragsreihe ausf&uuml;hrlich beschrieben. Sollte die Umgebung auf Ihrem Testsystem nicht (mehr) existieren, k&ouml;nnen Sie diese anhand der Installationsanleitung zu den Beispieldateien erstellen.<\/p>\n<p><b>Hinweis 2: Access, SQL Server und die ODBC-Verbindung<\/b><\/p>\n<p>Die Beispielapplikation <b>WaWi <\/b>l&auml;sst sich zwar ohne weiteres starten, jedoch wird jeder Datenzugriff mit einem Fehler quittiert (siehe Bild 16). Das war zu erwarten, schlie&szlig;lich sind die Tabellen noch mit dem alten Kennwort der <b>sa<\/b>-Anmeldung eingebunden. Zudem handelt es sich inzwischen bei der Anmeldung <b>sa <\/b>um eine Fake-Anmeldung. Selbst wenn das Kennwort stimmen w&uuml;rde, die Anmeldung h&auml;tte keine Rechte f&uuml;r den Zugriff zur Datenbank <b>WaWi_SQL<\/b>.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.16.png\" alt=\"Fehlerhafter Datenzugriff in Access\" width=\"599,593\" height=\"373,7188\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 16: Fehlerhafter Datenzugriff in Access<\/span><\/b><\/p>\n<p>Der Zugriff auf die Daten der SQL Server-Datenbank muss jetzt also &uuml;ber eine andere Anmeldung erfolgen. Eine Anmeldung, mit der die Access-Beispielapplikation <b>WaWi<\/b> &uuml;ber die ODBC-Datenquelle eine Verbindung zum SQL Server und dort zur Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>herstellt. Somit wird sie indirekt von allen Mitarbeitern verwendet, die mit der Applikation <b>WaWi <\/b>arbeiten. Aus diesem Grund soll die neue Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>hei&szlig;en, wobei <b>Ma <\/b>f&uuml;r Mitarbeiter steht.<\/p>\n<p>Die neue Anmeldung legen Sie im SQL Server Management Studio an. Dort navigieren Sie zum Ordner <b>Sicherheit <\/b>und w&auml;hlen im Kontextmen&uuml; des Ordners <b>Anmeldungen <\/b>den Eintrag <b>Neue Anmeldung<\/b> aus. Geben Sie der Anmeldung den Namen <b>WaWiMa <\/b>und aktivieren Sie die Option <b>SQL Server-Authentifizierung<\/b>.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte die neue Anmeldung auch eine Windows-Authentifizierung sein. Doch diese M&ouml;glichkeit ist Thema in einem sp&auml;teren Beitrag dieser Artikelreihe.<\/p>\n<p>Es folgt die Kennworteingabe. Diese sollte sich an den Kennwortrichtlinien orientieren, weshalb Sie die aktivierte Option <b>Kennwortrichtlinie erzwingen <\/b>beibehalten. Grunds&auml;tzlich k&ouml;nnen Sie an dieser Stelle wieder mit einem generierten Kennwort arbeiten. Sie verwenden das Kennwort sp&auml;ter lediglich in der ODBC-Verbindung und beim Einbinden der Tabellen. Weitere Eingaben im t&auml;glichen Betrieb sind nicht absehbar.<\/p>\n<p>Bei der Kennwortvergabe sollten Sie jedoch beachten, dass Sie das Kennwort w&auml;hrend der Entwicklung der Access\/SQL Server-Applikation &ouml;fter ben&ouml;tigen. Da kann ein generiertes Kennwort schnell l&auml;stig werden. Das gilt auch f&uuml;r m&ouml;gliche Supportf&auml;lle im sp&auml;teren Betrieb. Handelt es sich um ein generiertes Kennwort in einem Password-Safe, m&uuml;ssen die Supportmitarbeiter auch Zugriff zu diesem Safe haben. Je nach Password-Safe sehen die Mitarbeiter dann vielleicht auch Kennw&ouml;rter, die sie besser nicht sehen sollten. Nun k&ouml;nnen Sie von den Supportmitarbeitern durchaus erwarten, dass sie sich das Kennwort selbst notieren. Verwenden diese jedoch keinen eigenen Password-Safe, landet das generierte Kennwort fr&uuml;her oder sp&auml;ter in einer ungesch&uuml;tzten Datei oder auf einem Zettel. Generierte Kennw&ouml;rter kann sich halt niemand merken.<\/p>\n<p>Alternativ k&ouml;nnen Sie ein weniger sicheres, daf&uuml;r aber einfacheres Kennwort vergeben. Eine gute Variante sind die Anfangsbuchstaben und Satzzeichen eines Satzes. So erhalten Sie aus dem Satz &#8222;Der Support und die Entwicklung verwenden seit 2020 eine neue Anmeldung!&#8220; das Kennwort &#8222;DSudEvs2020enA!&#8220;. Die Mitarbeiter merken sich den Satz und leiten daraus das Kennwort ab. F&uuml;r einen Fremden jedoch ist der Satz und somit das Kennwort nur schwer zu erraten. Um die folgenden Schritte in diesem Beispiel nicht unn&ouml;tig zu komplizieren, geben Sie als Kennwort <b>SicherIn2020! <\/b>ein.<\/p>\n<p>Die Option <b>Ablauf des Kennworts erzwingen <\/b>ist f&uuml;r den geplanten Anwendungsfall strittig. Es ist grunds&auml;tzlich sinnvoll, Kennw&ouml;rter regelm&auml;&szlig;ig zu &auml;ndern. Kennt jemand Unbefugtes das Kennwort, so darf er sich nach einer Neuvergabe nochmal die M&uuml;he machen, dass Kennwort zu erraten. <\/p>\n<p>Diese Anmeldung jedoch soll in erster Linie in einem Access-Frontend und der zugeh&ouml;rigen ODBC-Verbindung verwendet werden. Eine Neuvergabe des Kennworts wird da recht schnell aufwendig. Immerhin m&uuml;ssen Sie dann zum einen im Access-Frontend die Tabellen neu einbinden und zum anderen das neue Kennwort in jeder bestehenden ODBC-Verbindung &auml;ndern. Je nach Anzahl der Clients ist das eine m&uuml;hselige Aufgabe. Zudem wissen Sie nicht, wann ein neues Kennwort erwartet wird. Ist das Kennwort abgelaufen, erh&auml;lt der Anwender eine Fehlermeldung oder die Aufforderung, dass Kennwort zu &auml;ndern.<\/p>\n<p>Selbst wenn er ein neues Kennwort eingeben kann, so d&uuml;rfte die &Auml;nderung mangels Rechte abgelehnt werden. Wie auch immer, bei einem abgelaufenen Kennwort kann sich mit der zugeh&ouml;rigen Anmeldung kein Anwender mehr am SQL Server anmelden.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite erh&ouml;hen Sie die Sicherheit, wenn Sie das Kennwort in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden &auml;ndern. Wie w&auml;re es mit einem Kompromiss Bei jeder neuen Version des Access-Frontends &auml;ndern Sie das Kennwort der Anmeldung. Wenn Sie ohnehin ein neues Access-Frontend auf den Clients verteilen m&uuml;ssen, k&ouml;nnen Sie dabei auch die Tabellen neu einbinden und die zugeh&ouml;rige ODBC-Verbindung anpassen.<\/p>\n<p>Zum Schluss deaktivieren Sie noch die Option <b>Benutzer muss das Kennwort bei der n&auml;chsten Anmeldung &auml;ndern<\/b>. Sie sind die einzige Person, die das Kennwort vergibt und in Zukunft &auml;ndert. Soweit so gut. F&uuml;rs Erste ist die Definition der Anmeldung abgeschlossen. Speichern Sie die Anmeldung mit einem Klick auf <b>OK<\/b>.<\/p>\n<p>Nun m&uuml;ssen Sie noch die ODBC-Verbindung <b>WaWi_SQL <\/b>an die neue Anmeldung anpassen. Dazu dr&uuml;cken Sie die Windows-Taste und geben den Suchbegriff <b>ODBC <\/b>ein. In dem Suchergebnis w&auml;hlen Sie den Eintrag <b>ODBC-Datenquellen (32-bit)<\/b>, sofern Sie mit der 32-Bit-Version von Access arbeiten. Verwenden Sie die 64-Bit-Version von Access, klicken Sie auf den Eintrag <b>ODBC-Datenquellen (64-bit)<\/b>.<\/p>\n<p>Die ODBC-Verbindung <b>WaWi_SQL <\/b>finden Sie in der Registerkarte <b>System-DSN<\/b>. Markieren Sie die ODBC-Verbindung und klicken Sie auf <b>Konfigurieren<\/b>. Im Assistenten wechseln Sie &uuml;ber die Schaltfl&auml;che <b>Weiter <\/b>zum zweiten Schritt. Hier tragen Sie den Namen der neuen Anmeldung und das Kennwort in den Eingabefeldern <b>Anmelde-ID <\/b>und <b>Kennwort <\/b>ein (siehe Bild 17).<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.17.png\" alt=\"Neukonfiguration der ODBC-Datenquelle\" width=\"599,593\" height=\"490,4796\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 17: Neukonfiguration der ODBC-Datenquelle<\/span><\/b><\/p>\n<p>Danach klicken Sie so oft auf <b>Weiter <\/b>bis Sie die Schaltfl&auml;che <b>Fertig stellen <\/b>sehen. Ein Klick auf diese Schaltfl&auml;che liefert Ihnen einen Dialog, &uuml;ber den Sie die Verbindung testen k&ouml;nnen. Das sollten Sie auch tun. Klicken Sie auf die Schaltfl&auml;che <b>Datenquelle testen<\/b>. Liefert der Test eine allgemeing&uuml;ltige Meldung wie Fehler bei der Anmeldung, haben Sie sich vielleicht beim Anmeldenamen oder beim Kennwort vertippt. <\/p>\n<p>Bevor Sie nun m&uuml;hsam mit der Schaltfl&auml;che <b>Zur&uuml;ck <\/b>zu den Eingabefeldern <b>Anmelde-ID <\/b>und <b>Kennwort <\/b>navigieren, sollten Sie sich die Fehlermeldung genau anschauen. Entspricht die Meldung der aus Bild 18, haben Sie alles richtig gemacht. Diese Fehlermeldung war zu erwarten.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.18.png\" alt=\"Fehlerhafter Verbindungstest\" width=\"424,7115\" height=\"450,3809\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 18: Fehlerhafter Verbindungstest<\/span><\/b><\/p>\n<p>Die Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>ist im SQL Server zwar vorhanden, sie besitzt dort jedoch nur wenig Rechte. Genau genommen hat sie f&uuml;r die Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>gar keine Rechte. <\/p>\n<p>F&uuml;r die Rechtevergabe wechseln Sie erneut zum SQL Server Management Studio und &ouml;ffnen dort den <b>Eigenschaften<\/b>-Dialog der Anmeldung <b>WaWiMa<\/b>. Hier gehen Sie zur Seite <b>Serverrollen <\/b>und aktivieren die Serverrolle <b>sysadmin<\/b>.<\/p>\n<p>Sie z&ouml;gern Sehr gut! Durch diese Auswahl erh&auml;lt die Anmeldung administrative Rechte im SQL Server. Sie ist dann der urspr&uuml;nglichen <b>sa<\/b>-Anmeldung sowie Ihrer Anmeldung als Datenbank-Administrator gleichgestellt. <\/p>\n<p>Obwohl die Auswirkungen der Serverrolle <b>sysadmin <\/b>recht bekannt sind, ist diese Art der Rechtevergabe nicht selten. Verbindungsprobleme werden in der Praxis oft mit der Zuordnung der Anmeldung zur Serverrolle sysadmin behoben. Es ist ja auch zu einfach. Ein H&auml;kchen und es gibt keinerlei Probleme mehr. Dabei wird jedoch &uuml;bersehen, welche M&ouml;glichkeiten den Anwendern mit dieser Rechtevergabe an die Hand gegeben wird.<\/p>\n<p>Sie d&uuml;rfen diese irrsinnige Rechtevergabe gerne testen. Speichern Sie die Anmeldung und wechseln Sie zur&uuml;ck zur ODBC-Datenquelle. Dort klicken Sie nochmal auf die Schaltfl&auml;che <b>Datenquelle testen<\/b>. Sollten Sie nun eine Meldung mit dem Hinweis <b>Kommunikationsverbindungsfehler <\/b>erhalten, m&uuml;ssen Sie den Dialog zun&auml;chst schlie&szlig;en. Danach &ouml;ffnen Sie die OBDC-Datenquelle wieder, wechseln mit <b>Weiter <\/b>zum zweiten Schritt des Assistenten und geben erneut das Kennwort ein. Anschlie&szlig;end gehen Sie &uuml;ber die Schaltfl&auml;che <b>Weiter <\/b>zum Ende des Assistenten und klicken dort auf <b>Fertig stellen<\/b>. Nun k&ouml;nnen Sie den Verbindungstest wiederholen.<\/p>\n<p>Der Test ist erfolgreich. Das war auch zu erwarten. Wen soll diese Anmeldung denn aufhalten Sie hat im SQL Server alle Rechte. Die Zuordnung der Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>zur Serverrolle <b>sysadmin <\/b>ist keine L&ouml;sung! Es gibt auch keinerlei Rechtfertigung f&uuml;r diese Freigabe. Neben der Serverrolle <b>sysadmin <\/b>bietet SQL Server noch weitere Serverrollen. Eine kurze &Uuml;bersicht sehen Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li><b>serveradmin<\/b>: &Auml;ndern von serverweiten Konfigurationen und Beenden des SQL Servers<\/li>\n<li><b>processadmin<\/b>: Beenden von aktiven Verbindungen zur SQL Server-Instanz<\/li>\n<li><b>setupadmin<\/b>: Erstellen von Verbindungsservern mit T-SQL<\/li>\n<li><b>bulkadmin<\/b>: Importieren von Massendaten aus externen Dateien<\/li>\n<li><b>diskadmin<\/b>: Verwalten von Sicherungsmedien f&uuml;r Datenbanksicherungen<\/li>\n<li><b>dbcreator<\/b>: Anlegen, &Auml;ndern, L&ouml;schen und Wiederherstellen von Datenbanken<\/li>\n<li><b>public<\/b>: Standardrolle f&uuml;r alle Anmeldungen mit Definition der minimalen Rechte<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Rechte dieser Serverrollen sind alle administrativer Art. Der Datenzugriff in einer Datenbank l&auml;sst sich mit keiner davon regulieren. Somit sind die Serverrollen f&uuml;r die Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>nicht zu gebrauchen. Mit dieser Anmeldung soll lediglich ein Zugriff auf die Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>m&ouml;glich sein. Nat&uuml;rlich muss sie sich dazu mit dem SQL Server verbinden d&uuml;rfen. Alle weiteren Rechte sind jedoch auf die Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>zu begrenzen. Dies erreichen Sie, indem Sie die Anmeldung der Datenbank zuordnen. Danach ist die Anmeldung in der Datenbank als Benutzer zu sehen. Das ist das Prinzip der mehrstufigen Sicherheitsarchitektur von SQL Server. Kurz gesagt besteht sie aus der Authentifizierung am SQL Server und der Autorisierung f&uuml;r die Datenbank.<\/p>\n<p>Die Authentifizierung erfolgt mit der Anmeldung, die Autorisierung durch den zugeh&ouml;rigen Benutzer in der Datenbank. Auf diese Weise k&ouml;nnen Sie eine Anmeldung mehreren Datenbanken zuordnen und diese dort mit unterschiedlichen Rechten ausstatten. Die Sicherheitsarchitektur wurde im Beitrag <b>SQL Server-Security &#8211; Teil 2: Zugriffsberechtigung <\/b>(<b>www.access-im-unterenehmen.de\/1246<\/b>) behandelt.<\/p>\n<p>Die Zuordnung der Anmeldung zur Datenbank l&auml;sst sich innerhalb der Datenbank oder bei der Anmeldung selbst vornehmen. Die einfachste und &uuml;bersichtlichste Methode bietet der <b>Eigenschaften<\/b>-Dialog der Anmeldung. Wechseln Sie also wieder zur&uuml;ck zum SQL Server Management Studio und &ouml;ffnen Sie dort per Doppelklick auf die Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>den <b>Eigenschaften<\/b>-Dialog.<\/p>\n<p>Als erstes entfernen Sie die Zuordnung zur Serverrolle <b>sysadmin <\/b>auf der Seite <b>Serverrollen<\/b>. Danach gehen Sie zur Seite <b>Benutzerzuordnung <\/b>und aktivieren im oberen Bereich die Datenbank <b>WaWi_SQL<\/b>. Durch die Auswahl wird neben dem Datenbanknamen nun der Name des Benutzers angezeigt. Unter diesem Namen steht die Anmeldung in der Datenbank als Benutzer zur Verf&uuml;gung. <\/p>\n<p>Mit welchem Rechten der Benutzer innerhalb der Datenbank agieren darf, legen Sie im unteren Bereich fest. Auf dieser Ebene erfolgt die Rechtevergabe &uuml;ber Datenbankrollen. SQL Server bietet hierzu verschiedene Systemdatenbankrollen an. F&uuml;r den Anfang w&auml;hlen Sie die Systemdatenbankrolle <b>db_owner <\/b>(siehe Bild 19).<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.19.png\" alt=\"Die Zuordnung der Anmeldung zur Datenbank\" width=\"649,559\" height=\"509,292\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 19: Die Zuordnung der Anmeldung zur Datenbank<\/span><\/b><\/p>\n<p>Ein Klick auf <b>OK <\/b>legt in der Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>den Benutzer <b>WaWiMa <\/b>f&uuml;r die gleichnamige Anmeldung an. Mit dieser Zuordnung haben Sie die Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>f&uuml;r den Zugang zur Datenbank autorisiert.<\/p>\n<p>Der Benutzer ist nun auch in der Datenbank zu sehen. Erweitern Sie den Ordner <b>Datenbanken<\/b>, anschlie&szlig;end den Ordner der Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>und dort den Ordner <b>Sicherheit<\/b>. Im Ordner <b>Benutzer <\/b>sehen Sie den Eintrag <b>WaWiMa <\/b>(siehe Bild 20). <\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.20.png\" alt=\"Benutzer in der Datenbank\" width=\"424,7115\" height=\"440,4417\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 20: Benutzer in der Datenbank<\/span><\/b><\/p>\n<p>Mit einem Doppelklick auf den Eintrag &ouml;ffnen Sie den <b>Eigenschaften<\/b>-Dialog des Benutzers. Die Seite <b>Allgemein <\/b>zeigt Ihnen den Namen des Benutzers und den der zugeh&ouml;rigen Anmeldung (siehe Bild 21).<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.21.png\" alt=\"Eigenschaften des Benutzers\" width=\"499,6607\" height=\"280,5787\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 21: Eigenschaften des Benutzers<\/span><\/b><\/p>\n<p>Auf der Seite <b>Mitgliedschaft <\/b>sehen Sie die eben vergebene Zuordnung zur Systemdatenbankrolle <b>db_owner <\/b>(siehe Bild 22).<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.22.png\" alt=\"Rechte des Benutzers\" width=\"424,7115\" height=\"342,5093\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 22: Rechte des Benutzers<\/span><\/b><\/p>\n<p>Durch diese Mitgliedschaft agiert der Benutzer in der Datenbank mit &auml;hnlichen Rechten wie der Datenbankbesitzer. Der Besitzer einer Datenbank ist der Anwender, der die Datenbank angelegt hat. An dieser Stelle d&uuml;rfen Sie <b>Anwender <\/b>nicht mit <b>Benutzer <\/b>und <b>Besitzer <\/b>nicht mit <b>Besitzer <\/b>verwechseln. <\/p>\n<p>Ein Beispiel soll dies verdeutlichen. Der Anwender <b>Meier <\/b>verbindet sich mit seinem SQL Server. Dabei verwendet er eine Anmeldung, die auf seinem Windows-Benutzerkonto <b>Dom&auml;neMeier <\/b>basiert. Dann legt er eine neue Datenbank an. In dieser Datenbank wird er als Datenbankbesitzer eingetragen und er erh&auml;lt dort auch einen Benutzer f&uuml;r seine Anmeldung. Der Benutzer hei&szlig;t jetzt allerdings nicht <b>Dom&auml;neMeier<\/b>, sondern schlicht <b>dbo<\/b>.<\/p>\n<p><b>dbo <\/b>steht f&uuml;r <b>database owner<\/b>. F&uuml;r den Besitzer einer Datenbank gibt es innerhalb der Datenbank keine Grenzen. Er kann unter anderem Objekte wie Tabellen und Sichten anlegen, &auml;ndern und l&ouml;schen, Rechte vergeben und alle Daten lesen und &auml;ndern. Der Name der Systemdatenbankrolle <b>db_owner <\/b>steht ebenfalls f&uuml;r Datenbankbesitzer.<\/p>\n<p>Dennoch sind die Mitglieder dieser Rolle keine Besitzer der Datenbank. Sie haben nicht einmal die gleichen Rechte wie der Datenbankbesitzer. Zwar umfassen diese Rechte auch administrative T&auml;tigkeiten, aber gerade bei den Lese- und Schreibzugriffen gibt es einen gravierenden Unterschied.<\/p>\n<p>Der Datenbankbesitzer wie auch die Datenbank-Administratoren k&ouml;nnen den Mitgliedern der Systemdatenbankrolle <b>db_owner <\/b>das Lese- und Schreibrecht in der Datenbank verweigern. Dies ist bei dem tats&auml;chlichen Datenbankbesitzer nicht m&ouml;glich. Sogar der Datenbank-Administrator kann ihm das Lesen und &Auml;ndern der Daten nicht verbieten.<\/p>\n<p>Neben dem Benutzernamen <b>dbo<\/b> als Bezeichnung f&uuml;r den Datenbankbesitzer und der Systemdatenbankrolle <b>db_owner <\/b>gibt es in der Datenbank noch das Schema <b>dbo<\/b>. Dieses Schema ist dem Benutzer <b>WaWiMa <\/b>als Standardschema zugewiesen. Da die Objekte der Datenbank ebenfalls dem Schema <b>dbo <\/b>zugeordnet sind, hat dies hier keine weitere Auswirkung. Was es mit den Schemata und insbesondere mit dem Schema <b>dbo <\/b>auf sich hat, lesen Sie in einer der n&auml;chsten Ausgaben.<\/p>\n<p>Jetzt aber beenden Sie den Eigenschaften-Dialog des Benutzers <b>WaWiMa <\/b>und kehren zur ODBC-Datenquelle zur&uuml;ck. Dort wiederholen Sie den Verbindungstest. Sie erhalten die Erfolgsmeldung aus Bild 23. Die &Auml;nderung der Anmeldung in der ODBC-Datenquelle ist hiermit abgeschlossen. <\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.23.png\" alt=\"Erfolgreicher Verbindungstest\" width=\"349,7625\" height=\"370,9019\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 23: Erfolgreicher Verbindungstest<\/span><\/b><\/p>\n<p><b>Die neue Anmeldung in Access<\/b><\/p>\n<p>In der Beispielapplikation sind die Tabellen der SQL Server-Datenbank bereits eingebunden. Um nicht bei jedem Start der Applikation das Kennwort der Anmeldung <b>sa <\/b>eingeben zu m&uuml;ssen, wurde beim Einbinden der Tabellen das Kennwort in Access gespeichert. In der aktuellen Version des Access-Frontends ist also noch das Kennwort der Anmeldung <b>sa <\/b>hinterlegt.<\/p>\n<p>Folglich m&uuml;ssen Sie die Tabellen erneut einbinden. &Ouml;ffnen Sie die Beispielapplikation <b>WaWi <\/b>und entfernen Sie dort als erstes alle eingebundenen Tabellen.<\/p>\n<p>Danach gehen Sie &uuml;ber <b>Externe Daten|Neue Datenquelle|Aus Datenbank|Aus SQL Server <\/b>zum Dialog <b>Externe Daten &#8211; ODBC-Datenbank<\/b>. Hier aktivieren Sie die zweite Option und klicken auf <b>OK<\/b>. Im folgenden Dialog w&auml;hlen Sie in der Registerkarte <b>Computerdatenquelle <\/b>die ODBC-Datenquelle <b>WaWi_SQL <\/b>per Doppelklick aus (siehe Bild 24). <\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.24.png\" alt=\"Die Auswahl der ODBC-Datenquelle\" width=\"424,7115\" height=\"376,9911\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 24: Die Auswahl der ODBC-Datenquelle<\/span><\/b><\/p>\n<p>Der n&auml;chste Dialog erwartet ein Kennwort von Ihnen. Geben Sie das Kennwort zur Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>ein und best&auml;tigen Sie es mit <b>OK<\/b>. Jetzt endlich d&uuml;rfen Sie die Tabellen der Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>ausw&auml;hlen. Markieren Sie alle Tabellen mit dem Schema <b>dbo <\/b>und aktivieren Sie die Option <b>Kennwort speichern<\/b>. Auf diese Weise wird das Kennwort der Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>in Access hinterlegt. Nach einem Klick auf <b>OK <\/b>beginnt das Einbinden der Tabellen. Dabei ist das Speichern des Kennworts pro Tabelle mit der Schaltfl&auml;che <b>Kennwort speichern <\/b>zu best&auml;tigen.<\/p>\n<p>Die vollst&auml;ndige Bezeichnung einer SQL Server-Tabelle besteht aus dem Namen des Schemas und dem der Tabelle. Die korrekte Bezeichnung der Tabelle <b>Ansprechpartner <\/b>lautet somit <b>dbo.Ansprechpartner<\/b>. Access unterst&uuml;tzt im Objektnamen jedoch keine Punkte, weshalb die SQL Server-Tabelle unter der Bezeichnung <b>dbo_Ansprechpartner <\/b>eingebunden wurde. Die Formulare der Beispielapplikation verwenden als Datenherkunft jedoch die Tabellen ohne dieses Pr&auml;fix. Es muss also entfernt werden. Dazu &ouml;ffnen Sie mit der Tastenkombination <b>Strg + G<\/b> das VBA-Direktfenster und f&uuml;hren dort die Funktion <b>fTabellenUmbenennen <\/b>aus.<\/p>\n<p>Starten Sie auch gleich noch die Funktion <b>fPassThroughVerbindungen<\/b>. Diese Funktion speichert die neue Anmeldung in den Verbindungszeichenfolgen der Pass Through-Abfragen. Sie finden beide Funktionen im Modul <b>Tabellen<\/b>. Jetzt m&uuml;ssen Sie noch den Datenzugriff per ADO anpassen. Dies erfolgt mit den Eintr&auml;gen der lokalen Tabelle <b>ADO<\/b>. Diese Tabelle ist als Systemtabelle definiert und somit schreibgesch&uuml;tzt. Mit der folgenden Funktion deaktivieren Sie den Schreibschutz:<\/p>\n<pre>fTabelleAlsSystemObjekt \"ADO\", <span style=\"color:blue;\">False<\/span> <\/pre>\n<p>Nachdem Sie die Funktion im VBA-Direktfenster ausgef&uuml;hrt haben, sehen Sie im Navigationsbereich die Tabelle <b>ADO<\/b>. &Ouml;ffnen Sie die Tabelle und passen Sie dort die Spalten <b>Benutzer <\/b>und <b>Kennwort <\/b>an die neue Anmeldung an (siehe Bild 25). Danach schlie&szlig;en Sie die Tabelle wieder und wechseln zur&uuml;ck zum VBA-Direktbereich. Mit der folgenden Anweisung definieren Sie die Tabelle <b>ADO <\/b>wieder zur Systemtabelle.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.25.png\" alt=\"Die Konfiguration f&uuml;r den Datenzugriff per ADO\" width=\"649,559\" height=\"318,3481\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 25: Die Konfiguration f&uuml;r den Datenzugriff per ADO<\/span><\/b><\/p>\n<pre>fTabelleAlsSystemObjekt \"ADO\", <span style=\"color:blue;\">True<\/span> <\/pre>\n<p>Mehr Details zum Einbinden der Tabellen per ODBC, dem Anpassen der Pass Through-Abfragen, der Notwendigkeit der Tabelle <b>ADO <\/b>und zu den hier verwendeten VBA-Funktionen lesen Sie in <b>SQL Server-Security &#8211; Teil 2: Zugriffsberechtigung <\/b>(<b>www.access-im-unterenehmen.de\/1246<\/b>).<\/p>\n<p><b>Hinweis 3: Das Einbinden der Tabellen, ADO und die VBA-Funktionen<\/b><\/p>\n<p>Es ist geschafft. &Ouml;ffnen Sie das Start-Formular und klicken Sie auf die Schaltfl&auml;che <b>Stellen<\/b>. Als Ergebnis sehen Sie die Daten der Tabelle <b>Stellen<\/b> aus der Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>Ihres SQL Servers (siehe Bild 26).<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.26.png\" alt=\"Erfolgreicher Datenzugriff in Access\" width=\"649,559\" height=\"289,9947\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 26: Erfolgreicher Datenzugriff in Access<\/span><\/b><\/p>\n<p>Sie als Anwender der Applikation <b>WaWi <\/b>arbeiten jetzt in der Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>mit den Rechten der Anmeldung <b>WaWiMa<\/b>. Diese hat durch die Zuordnung zum gleichnamigen Benutzer in der Datenbank und dessen Mitgliedschaft in der Systemdatenbankrolle <b>db_owner<\/b> dort aktuell alle Rechte. <\/p>\n<p>Trotz dieser hohen Rechte innerhalb der Datenbank haben Sie das Sicherheitsniveau des Datenzugriffs schon um einiges verbessert. Im Gegensatz zur bisher verwendeten Anmeldung <b>sa <\/b>sind die Rechte nun auf die Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>begrenzt. <\/p>\n<p><b>Der Fall Bienlein<\/b><\/p>\n<p>Frau Bienlein f&uuml;hlt sich geschmeichelt. Ihre &Auml;nderungen in den Personaldaten kamen bei den Mitarbeitern der amerikanischen Gesch&auml;ftsstelle gut an. Einige fanden es sogar sehr treffend, dass der Kollege Robert King auf einmal den Nachnamen Looser hatte. Motiviert m&ouml;chte Sie heute noch weitere Personaldaten &auml;ndern. Auch wenn niemand wei&szlig;, dass sie daf&uuml;r verantwortlich ist, so genie&szlig;t sie doch den geheimen Ruhm. <\/p>\n<p>Wohlgemut startet sie ihre eigene kleine Access-Datenbank und &ouml;ffnet die eingebundene Tabelle <b>Personal<\/b>. Doch anstelle der Daten sieht Sie nur eine Fehlermeldung (siehe Bild 27).<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.27.png\" alt=\"Frau Bienleins erfolgloser Datenzugriff\" width=\"424,7115\" height=\"141,9821\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 27: Frau Bienleins erfolgloser Datenzugriff<\/span><\/b><\/p>\n<p>So etwas Banales wie eine Fehlermeldung h&auml;lt Frau Bienlein noch lange nicht auf. Dann wird die Tabelle halt neu eingebunden. Sie l&ouml;scht die Tabelle und navigiert sich durch den ihr inzwischen gut bekannten Weg <b>Externe Daten|Neue Datenquelle|Aus Datenbank|Aus SQL Server <\/b>zum Dialog <b>Externe Daten &#8211; ODBC-Datenbank<\/b>. Dort markiert sie die zweite Option, klickt auf <b>OK <\/b>und w&auml;hlt im n&auml;chsten Dialog die OBDC-Datenquelle <b>WaWi_SQL<\/b>.<\/p>\n<p>Im Dialog <b>SQL Server-Anmeldung <\/b>tippt sie das Kennwort ein und klickt dann auf <b>Optionen<\/b>, um die Datenbank der amerikanischen Kollegen auszuw&auml;hlen. Der Klick auf die Auswahlliste <b>Datenbank <\/b>wird jedoch mit einer Fehlermeldung quittiert. Zwar zeigt die Meldung nun etwas mehr Text, f&uuml;r Frau Bienlein ist der Inhalt jedoch unverst&auml;ndlich (siehe Bild 28). Es gibt anscheinend einen Fehler mit dem Benutzer <b>WaWiMa<\/b>. <b>WaWiMa<\/b> Diesen Benutzer kennt Frau Bienlein nicht. Wo ist denn der Benutzer <b>sa <\/b>geblieben Damit hat es doch gut funktioniert.<\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.28.png\" alt=\"Frau Bienleins zweiter erfolgloser Datenzugriff\" width=\"424,7115\" height=\"188,7607\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 28: Frau Bienleins zweiter erfolgloser Datenzugriff<\/span><\/b><\/p>\n<p>Also &auml;ndert sie im Eingabefeld <b>Anmelde-ID <\/b>den Eintrag von <b>WaWiMa <\/b>in <b>sa <\/b>und gibt erneut das Kennwort ein. Zuversichtlich klickt sie wieder auf die Auswahlliste <b>Datenbank<\/b>. Das Ergebnis ist die gleiche Meldung, nur dass diese jetzt auf einen Fehler beim Benutzer <b>sa <\/b>hinweist.<\/p>\n<p>Frau Bienlein gibt entt&auml;uscht auf. Schade, wie gerne h&auml;tte Sie ihrem amerikanischen Publikum noch etwas Unterhaltung geg&ouml;nnt. Aber was solls. Es gibt Wichtigeres zu tun, denn heute m&ouml;chte sie sich die n&auml;chste inoffizielle Gehaltserh&ouml;hung g&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Sie schlie&szlig;t den Anmeldedialog und klickt auf die eingebundene Tabelle <b>Mitarbeiter<\/b>. Wieder gibt es eine Fehlermeldung. Leicht genervt l&ouml;scht Frau Bienlein nun auch die Tabelle <b>Mitarbeiter <\/b>und bindet sie auf dem altbekannten Weg aufs Neue ein. Im Anmeldedialog f&auml;llt ihr der Eintrag <b>WaWiMa <\/b>auf (siehe Bild 29). Etwas unsicher &uuml;berschreibt sie diesen Eintrag mit <b>sa <\/b>und tippt das Kennwort ein. Gespannt klickt Sie auf <b>OK<\/b>. Wieder nichts, nur diese l&auml;stige Fehlermeldung. Mag es an diesem <b>WaWiMa <\/b>liegen <\/p>\n<p class=\"image\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/fileadmin\/_temp_\/2020_05\/Abb. 3.29.png\" alt=\"Frau Bienlein auf dem Weg zum erfolgreichen Datenzugriff\" width=\"499,6607\" height=\"196,9617\" \/><\/p>\n<p><b><span style=\"color:darkgrey;\">Bild 29: Frau Bienlein auf dem Weg zum erfolgreichen Datenzugriff<\/span><\/b><\/p>\n<p>Flexibel wie sie ist, geht sie zur&uuml;ck zum Eingabefeld <b>Anmelde-ID <\/b>und &auml;ndert den Eintrag in <b>WaWiMa<\/b>. Bei der Kennworteingabe z&ouml;gert sie kurz und tippt dann frei nach ihrem Lebensmotto &#8222;Frechheit siegt&#8220; das ihr bekannte Kennwort ein.<\/p>\n<p>Beinahe h&auml;tte Frau Bienlein erfreut in die H&auml;nde geklatscht. Aber das w&auml;re dann doch zu auff&auml;llig gewesen. Leicht geduckt w&auml;hlt sie im Dialog <b>Tabellen verkn&uuml;pfen <\/b>die Tabelle <b>dbo.Mitarbeiter <\/b>aus und aktiviert mit einem Schmunzeln die Option <b>Kennwort speichern<\/b>. Nach einem Klick auf <b>OK <\/b>best&auml;tigt sie die folgende Meldung noch mit der Schaltfl&auml;che <b>Kennwort speichern<\/b>. <\/p>\n<p>Fertig. Frau Bienlein schaut zufrieden auf die eingebundene Tabelle <b>dbo_Mitarbeiter<\/b>. F&uuml;r was dieses <b>dbo <\/b>wohl stehen mag Egal, denn noch ist nicht klar, ob sie die Tabelle &ouml;ffnen kann. Nach einem Doppelklick sieht Frau Bienlein die Daten der Mitarbeiter. Am&uuml;siert &uuml;bersetzt sie sich das K&uuml;rzel <b>dbo <\/b>als &#8222;die Bienlein Option&#8220; und erh&ouml;ht ihr Gehalt um f&uuml;nf Euro.<\/p>\n<p>An dieser Stelle sei wieder erw&auml;hnt, dass das Beispiel konstruiert ist und eine solche Art der Gehaltserh&ouml;hung schnell auffallen sollte. Nicht konstruiert ist jedoch die Wiederverwendung des Kennworts. Es kommt in der Praxis recht oft vor, dass f&uuml;r mehrere Anmeldungen ein und dasselbe Kennwort genutzt wird. <\/p>\n<p>Was soll in diesem Fall schon passieren Ob nun die Anmeldung <b>sa <\/b>oder <b>WaWiMa<\/b>, die Anmeldungen waren beziehungsweise sind nur f&uuml;r den Zugriff zur Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>vorgesehen. Zudem ist die eigentliche <b>sa<\/b>-Anmeldung inzwischen deaktiviert. Dann kann man das Kennwort doch beibehalten. <\/p>\n<p>Nein! Das Kennwort kann und sollte man nicht beibehalten. Ein Kennwort geh&ouml;rt zu einer Anmeldung und nicht zu einer Applikation. Dies gilt nicht nur f&uuml;r die Beispiel-applikation, sondern insbesondere f&uuml;r E-Mail-Konten, Online-Zug&auml;nge und &auml;hnliches. Zu jeder Anmeldung gibt es ein eigenes Kennwort, sogar f&uuml;r die deaktivierte <b>sa<\/b>-Anmeldung.<\/p>\n<p>Frau Bienlein hat durch diese Bequemlichkeit nicht nur Zugang zur Tabelle <b>Mitarbeiter<\/b>, sondern zu allen Daten und Objekten der Datenbank <b>WaWi_SQL<\/b>. <\/p>\n<p>Ein eigenes Kennwort f&uuml;r die Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>w&uuml;rde ihr diesen Zugang zumindest erschweren. Leider nur erschweren und nicht verhindern, denn das Kennwort l&auml;sst sich recht einfach ermitteln. Es ist im Klartext in der ACCDB gespeichert. Frau Bienlein muss das Access-Frontend nur mit einem einfachen Texteditor &ouml;ffnen und dort nach der Bezeichnung der ODBC-Verbindung suchen. Eine Suche nach <b>W a W i _ S Q L<\/b> liefert ihr das Kennwort. Ein unsicheres wie auch ein nicht ausreichend gesichertes Kennwort ist und bleibt eine Sicherheitsl&uuml;cke. <\/p>\n<p>Diese Sicherheitsl&uuml;cke nutzt Frau Bienlein jetzt aus, denn so richtig hat sie den verwehrten Zugriff auf die Datenbank der amerikanischen Kollegen noch nicht verkraftet. Diese Niederlage muss mit einem Erfolgserlebnis ausgeglichen werden. War da nicht letztens die Rede von neuen Bewerbungsgespr&auml;chen Dem kann man entgegenwirken. Routiniert erstellt Frau Bienlein eine Pass Through-Abfrage, tippt den Befehl <b>DROP TABLE Bewerber <\/b>ein und klickt auf <b>Ausf&uuml;hren<\/b>.<\/p>\n<p>Nach der Auswahl der ODBC-Datenquelle und der Eingabe des Kennworts erscheint der Hinweis, dass die Pass Through-Abfrage keine Datens&auml;tze zur&uuml;ckgegeben hat. Muss sie auch nicht, weshalb Frau Bienlein die Meldung mit <b>OK <\/b>best&auml;tigt. Zur Sicherheit klickt sie erneut auf <b>Ausf&uuml;hren<\/b>. Nach Auswahl der ODBC-Datenquelle und der Kennworteingabe liest sie die erwartete Meldung <b>L&ouml;schen des Tabellen-Objekts Bewerber nicht m&ouml;glich, weil das Objekt nicht vorhanden ist oder Sie nicht die erforderliche Berechtigung haben<\/b>. Das reicht Frau Bienlein als Best&auml;tigung, dass die Tabelle <b>Bewerber <\/b>nicht mehr existiert. Zufrieden schlie&szlig;t sie ihre Datenbank und geht in den wohlverdienten Feierabend.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Mitarbeiter der IT verschiebt sich der Feierabend heute etwas. Gerade eben gab es von der Personalabteilung einen &auml;rgerlichen Anruf. Wieder einmal gibt es Fehlermeldungen in der Bewerberdatenbank. Die Mitarbeiter der IT vermuten die Ursache bereits &#8211; und tats&auml;chlich, die Tabelle <b>Bewerber <\/b>ist wie beim letzten Mal auf omin&ouml;se Art und Weise verschwunden. Es beginnt das m&uuml;hsame Prozedere zur Wiederherstellung der Tabelle. Ein kleiner Trost bleibt den Mitarbeitern der IT. Inzwischen sind sie in der Vorgehensweise routiniert.<\/p>\n<p><b>Fazit und Zusammenfassung<\/b><\/p>\n<p>Mit der neuen SQL Server-Anmeldung wird die bisherige Schwachstelle beseitigt und das Sicherheitsniveau um einiges verbessert. Die Verbindung von Access zum SQL Server erfolgt nun mit der Anmeldung <b>WaWiMa<\/b>. Die bisher verwendete Anmeldung <b>sa<\/b> mitsamt ihren administrativen Rechten steht den Anwendern nicht mehr zur Verf&uuml;gung.<\/p>\n<p>Mehr noch &#8211; die Anmeldung <b>sa <\/b>ist deaktiviert und die Datenbank-Administratoren verwenden ihre pers&ouml;nlichen Windows-Benutzerkonten. Auf diese Weise besitzt nur ein kleiner und &uuml;berschaubarer Kreis von Anwendern administrative Rechte im SQL Server. Diese beinhalten nicht nur das Recht zum Anlegen, &Auml;ndern und L&ouml;schen von Objekten, sondern auch zum Lesen und &Auml;ndern aller Daten der im SQL Server verwalteten Datenbanken.<\/p>\n<p>Das alles ist der Anmeldung <b>WaWiMa <\/b>nicht erlaubt. Sie darf lediglich eine Verbindung zum SQL Server herstellen und eine &Uuml;bersicht der Datenbanken sehen. Beides ist notwendig f&uuml;r den Zugriff auf eine Datenbank. Jedoch ist dieser erst nach der Zuordnung der Anmeldung zur Datenbank gestattet. Durch die Zuordnung wird f&uuml;r die Anmeldung ein Benutzer in der Datenbank angelegt. Im Beispiel ist dies in der Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>der Benutzer <b>WaWiMa <\/b>f&uuml;r die gleichnamige Anmeldung.<\/p>\n<p>Die Rechte innerhalb der Datenbank erh&auml;lt der Benutzer aktuell durch seine Mitgliedschaft in der Systemdatenbankrolle <b>db_owner<\/b>. Eine viel zu hohe Rechtevergabe f&uuml;r die Anwender der Beispielapplikation <b>WaWi<\/b>, beinhaltet diese doch administrative Rechte in der Datenbank. <\/p>\n<p>Mit diesen Rechten ist Frau Bienlein in der Lage, alle Daten der Datenbank zu lesen und zu &auml;ndern. Sie kann unter anderem auch Tabellen l&ouml;schen, was nun wirklich nicht zu ihrem Aufgabengebiet als Verk&auml;uferin geh&ouml;rt. Um Frau Bienlein davon abzuhalten, m&uuml;ssen die Rechte innerhalb der Datenbank noch weiter eingrenzt werden. Wie Sie diese n&auml;chste Stufe der Zugriffsberechtigungen in SQL Server erreichen, lesen Sie in der n&auml;chsten Ausgabe. <\/p>\n<p><b>Warnung<\/b><\/p>\n<p>Die beschriebenen Aktionen haben Auswirkungen auf Ihre SQL Server-Installation. Aus diesem Grund f&uuml;hren Sie die Aktionen nur in einer Testumgebung aus. Verwenden Sie unter keinen Umst&auml;nden Ihren produktiven SQL Server!<\/p>\n<p><b>Installation<\/b><\/p>\n<p>SQL Server &#8211; Wechsel in den Gemischten Modus<\/p>\n<ul>\n<li>Starten Sie das SQL Server Management Studio.<\/li>\n<li>Melden Sie sich mit einer Anmeldung mit administrativen Rechten an.<\/li>\n<li>Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den ersten Eintrag im Objekt-Explorer.<\/li>\n<li>W&auml;hlen Sie den Men&uuml;punkt <b>Eigenschaften <\/b>und wechseln Sie im Dialog zur Seite <b>Sicherheit<\/b>.<\/li>\n<li>Aktivieren Sie die Option <b>SQL Server- und Windows-Authentifizierung<\/b>. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Sollte diese Option bereits aktiviert sein, k&ouml;nnen Sie die &Auml;nderung hier abbrechen. Die folgenden Schritte m&uuml;ssen Sie dann nicht ausf&uuml;hren.<\/p>\n<ul>\n<li>Speichern Sie die &Auml;nderung mit <b>OK<\/b>.<\/li>\n<li>Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den ersten Eintrag im Objekt-Explorer.<\/li>\n<li>W&auml;hlen Sie den Eintrag <b>Neu starten <\/b>und best&auml;tigen Sie die folgenden Meldungen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Installation der Beispieldatenbank WaWi_SQL<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Starten Sie das SQL Server Management Studio.<\/li>\n<li>&Ouml;ffnen Sie &uuml;ber <b>Datei|&Ouml;ffnen|Datei <\/b>das Skript <b>WaWi_SQL.sql<\/b>.<\/li>\n<li>Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfl&auml;che <b>Ausf&uuml;hren<\/b>.<\/li>\n<li>Das Anlegen der Datenbank ist abgeschlossen, wenn Sie im unteren Bereich die Ausgabe <b>Fertig <\/b>sehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>ODBC-Datenquelle WaWi_SQL<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>&Ouml;ffnen Sie den ODBC-Datenquelleneditor 32-Bit oder 64-Bit je nach verwendeter Access-Version.<\/li>\n<li>Wechseln Sie zur Registerkarte <b>System-DSN <\/b>und klicken Sie auf <b>Hinzuf&uuml;gen<\/b>.<\/li>\n<li>W&auml;hlen Sie den Treiber <b>ODBC Driver 17 for SQL Server <\/b>aus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn Sie den Treiber in der Auswahl nicht sehen, m&uuml;ssen Sie diesen zun&auml;chst installieren.<\/p>\n<p>Sie finden den Treiber im Microsoft <b>Downloadbereich <\/b>unter dem Suchbegriff ODBC <b>Driver 17 for SQL Server<\/b>.<\/p>\n<ul>\n<li>Geben Sie im Eingabefeld <b>Name<\/b> die Bezeichnung <b>WaWi_SQL <\/b>ein.<\/li>\n<li>W&auml;hlen Sie in der Auswahlliste <b>Server <\/b>Ihren SQL Server aus oder tragen Sie den Namen direkt ein. Den Namen Ihres SQL Servers sehen Sie als ersten Eintrag im Objekt-Explorer im SQL Server Management Studio. Alternativ &ouml;ffnen Sie im SQL Server Management Studio mit einem Klick auf die Schaltfl&auml;che <b>Neue Abfrage <\/b>eine neue Registerkarte und geben dort den Befehl <b>SELECT @@Servername <\/b>ein. Nach einem Klick auf <b>Ausf&uuml;hren <\/b>sehen Sie als Ergebnis den Namen Ihres SQL Servers.<\/li>\n<li>Klicken Sie im ODBC-Datenquelleneditor auf <b>Weiter<\/b>.<\/li>\n<li>Aktivieren Sie die dritte Option mit der Bezeichnung <b>Mit SQL Server-Authentifizierung anhand der vom Benutzer eingegebenen Anmelde-ID und des Kennworts<\/b>.<\/li>\n<li>Geben Sie <b>sa<\/b> im Eingabefeld <b>Anmelde-ID <\/b>und das zugeh&ouml;rige Kennwort im Feld <b>Kennwort <\/b>ein.<\/li>\n<li>Klicken Sie auf <b>Weiter<\/b>.<\/li>\n<li>Aktivieren Sie die Option <b>Die Standarddatenbank &auml;ndern auf <\/b>und w&auml;hlen Sie die Datenbank <b>WaWi_SQL <\/b>aus. Sollten Sie eine Fehlermeldung erhalten, haben Sie sich vielleicht beim Kennwort vertippt. Mit einem Klick auf <b>Zur&uuml;ck <\/b>k&ouml;nnen Sie die Eingabe wiederholen.<\/li>\n<li>Klicken Sie auf <b>Weiter <\/b>und anschlie&szlig;end auf <b>Fertig stellen<\/b>.<\/li>\n<li>Beenden Sie die Konfiguration mit einem Klick auf <b>OK<\/b>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Beispielapplikation WaWi<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Starten Sie die Access-Beispielapplikation <b>WaWi<\/b>.<\/li>\n<li>Entfernen Sie alle eingebundenen Tabellen.<\/li>\n<li>&Ouml;ffnen Sie &uuml;ber <b>Externe Daten|Neue Datenquelle|Aus Datenbank|Aus SQL Server <\/b>den Dialog <b>Externe Daten &#8211; ODBC-Datenbank<\/b>.<\/li>\n<li>Aktivieren Sie die zweite Option und klicken Sie auf <b>Weiter<\/b>.<\/li>\n<li>W&auml;hlen Sie in der Registerkarte <b>Computerdatenquelle <\/b>die ODBC-Datenquelle <b>WaWi_SQL <\/b>aus.<\/li>\n<li>Geben Sie das Kennwort zur Anmeldung <b>sa <\/b>ein.<\/li>\n<li>Markieren Sie alle Tabellen mit dem Pr&auml;fix <b>dbo<\/b>.<\/li>\n<li>Aktivieren Sie die Option <b>Kennwort speichern <\/b>und klicken Sie auf <b>OK<\/b>.<\/li>\n<li>Best&auml;tigen Sie jede der folgenden Meldungen mit <b>Kennwort speichern<\/b>.<\/li>\n<li>&Ouml;ffnen Sie mit der Tastenkombination <b>Strg + G<\/b> den Direktbereich im VBA-Editor.<\/li>\n<li>F&uuml;hren Sie im Direktbereich zuerst die Funktion <b>fTabellenUmbenennen <\/b>und dann <b>fPassThroughVerbindungen <\/b>aus. Diese Funktionen passen die Access-Objekte an Ihre Umgebung an.<\/li>\n<li>F&uuml;hren Sie im Direktbereich die Anweisung <b>fTabelleAlsSystemObjekt &#8222;ADO&#8220;, False <\/b>aus.<\/li>\n<li>Wechseln Sie zu Access und erweitern Sie den Navigationsbereich.<\/li>\n<li>&Ouml;ffnen Sie die Tabelle <b>ADO<\/b>.<\/li>\n<li>Tragen Sie in der Spalte <b>Server <\/b>den Namen Ihres SQL Servers ein und in der Spalte <b>Kennwort <\/b>das Kennwort Ihrer <b>sa<\/b>-Anmeldung.<\/li>\n<li>Schlie&szlig;en Sie die Tabelle <b>ADO <\/b>und wechseln Sie per Tastenkombination <b>Strg + G<\/b> zum Direktbereich.<\/li>\n<li>F&uuml;hren Sie im Direktbereich die Anweisung <b>fTabelleAlsSystemObjekt &#8222;ADO&#8220;, True <\/b>aus.<\/li>\n<li>Testen Sie den Datenzugriff mit den Schaltfl&auml;chen des Formulars <b>Start<\/b>.<\/li>\n<h3>Downloads zu diesem Beitrag<\/h3>\n<p>Enthaltene Beispieldateien:<\/p>\n<p>WaWi.accdb<\/p>\n<p>WaWi_SQL.sql<\/p>\n<p><a href=\"..\/fileadmin\/beispiele\/2CC356BA-8C6C-46EA-9398-CD68D57959EB\/aiu_1256.zip\">Download<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zugriff von Access auf die Daten einer SQL Server-Datenbank erfolgt &uuml;ber eine Authentifizierung im SQL Server. 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