Formulare zoomen in Access
Allen Unkenrufen zum Trotz: Microsoft Access wird immer noch weiterentwickelt. Vor kurzem wurde ein neues Feature veröffentlich, das nun schrittweise ausgerollt wird: Eine Zoom-Funktion für Datenblattansichten von Tabellen und Abfragen und von Formularen in der Formularansicht! In diesem Beitrag schauen wir uns die neue Funktion an. Wir zeigen, wie die Zoom-Funktion genutzt werden kann und welche Limitierungen sie noch hat.
Access: Version und Architektur einfach ermitteln
Wenn man für einen Kunden eine neue Anwendung programmieren oder diesem ein Tool wie etwa ein Access-Add-In, ein COM-Add-In oder auch eine Bibliotheksdatenbank zur Verfügung stellen möchte, benötigt man einige grundlegende Informationen zu der verwendeten Access-Version und der Architektur – also ob die 32- oder die 64-Bit-Version im Einsatz ist. Bislang konnte man diese Informationen nur umständlich über mehrere Dialoge ermitteln. Nun bietet Microsoft einige neue Elemente für VBA an, mit denen wir diese Eigenschaften per Einzeiler auslesen kann. In diesem Beitrag stellen wir den bisherigen Weg vor und zeigen auch die neuen VBA-Elemente. Außerdem erstellen wir ein kleines COM-Add-In, mit dem sich diese Informationen ganz einfach über den Datei-Bereich von Access abrufen lassen.
Access-Infos per COM-Add-In anzeigen
Im Beitrag »Access: Version und Architektur einfach ermitteln« (www.access-im-unternehmen.de/1606) haben wir die neuen SysCmd-Konstanten zum Abfragen von Access-Version und Access-Architektur vorgestellt. Dort haben wir auch gezeigt, wie wir diese Informationen übersichtlich in einem Formular darstellen können. Im vorliegenden Beitrag erstellen wir nun ein COM-Add-In, das den Dateibereich von Access erweitert und dort die verschiedenen Versionsinformationen, die Architektur und den aktuellen Update-Kanal von Access anzeigt. Außerdem liefern wir dort auch gleich noch den aktuellen Datenbankpfad und eine Möglichkeit, diesen in die Zwischenablage zu kopieren.
Abhängige Kombinationsfelder
Ein Kombinationsfeld mit hunderten Einträgen ist mehr Last als Hilfe. Wählt der Benutzer aber zuerst eine Kategorie, lässt sich die Liste im zweiten Feld auf eine überschaubare Handvoll eindampfen. Genau das leisten abhängige Kombinationsfelder: Die Auswahl im ersten Feld bestimmt, was im zweiten zur Verfügung steht. Wie das gelingt – vom einfachen Grundgerüst bis zu den Feinheiten, die im Alltag den Unterschied machen –, zeigt der vorliegende Beitrag.
Gebundene abhängige Kombinationsfelder
Im Beitrag »Abhängige Kombinationsfelder« (www.access-im-unternehmen.de/****) haben wir beschrieben, wie wir per 1:n-Beziehung verknüpfte Daten in zwei aufeinanderfolgenden Kombinationsfeldern erst filtern und dann auswählen können. Im vorliegenden Beitrag gehen wir einen Schritt weiter und schauen uns an, wie wir abhängige Kombinationsfelder in gebundenen Formularen darstellen. In Formularen in der Einzelansicht gelingt dies ohne Probleme. In der Endlosansicht und der Datenblattansicht stoßen wir jedoch auf Einschränkungen, die wir mehr oder weniger gut umgehen können. Wie das gelingt, lesen Sie ebenfalls in diesem Beitrag.
Filterformular erweitern: Kombinationsfelder
In den ersten beiden Teilen dieser Beitragsreihe haben wir ein universell einsetzbares Filterformular vorgestellt und seine Programmierung beleuchtet. Bisher bietet das Formular für Vergleichswerte schlicht ein Textfeld an. Bei einem Feld wie »AnredeID« oder »KategorieID«, das im aufrufenden Formular über ein Kombinationsfeld dargestellt wird, muss der Benutzer aber die nackte Zahl kennen, nach der er filtern will – wenig komfortabel. In diesem Teil erweitern wir das Filterformular so, dass es solche Lookup-Felder erkennt und im Vergleichsfeld dieselbe Auswahlliste anbietet wie das Originalformular.
Filter speichern und wieder hervorholen
Bis jetzt kann unser Filterformular schon eine ganze Menge: Man klickt sich seine Suchbedingungen zusammen und sieht sofort nur noch die passenden Datensätze. Doch sobald man das Formular schließt, ist der mühsam eingestellte Filter wieder weg. Wer denselben Filter morgen erneut braucht, muss alles noch einmal eintippen. Das ändern wir jetzt. In diesem Teil bringen wir dem Filterformular bei, einen fertigen Filter unter einem Namen zu speichern und ihn später mit einem Klick wieder hervorzuholen.
