Assistent für m:n-Beziehungen

Microsoft Access bietet eine ganze Reihe von praktischen Assistenten. Ich setze beispielsweise sehr oft den Nachschlage-Assistenten ein, der nicht nur eine Beziehung mit den gewünschten Optionen anlegt, sondern das bearbeitete Feld auch noch als Kombinationsfeld auslegt, mit dem die Daten der verknüpften Tabelle leicht ausgewählt werden können. Eine m:n-Beziehung stellen Sie her, indem Sie zwei solcher Nachschlagefelder in der sogenannten Verknüpfungstabelle anlegen. Noch praktischer wäre es, wenn Sie diese Verknüpfungstabelle gar nicht erst anlegen müssten. Stattdessen wären nur die zu verknüpfenden Tabellen auszuwählen und der Assistent erledigt den Rest – das Anlegen der Verknüpfungstabelle mit den notwendigen Feldern sowie das Einrichten der Beziehungen zu den zu verknüpfenden Tabellen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie einen solchen Assistenten programmieren können.

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Access-Optionen per Ribbon ändern

Es gibt einige Access-Optionen, die man immer wieder nutzt. In meinem Fall ist es zum Beispiel die Einstellung, ob Formulare nun als überlappende Fenster oder als Dokumente im Registerkartenformat angezeigt werden sollen. Sicher haben Sie ähnliche Einstellungen, die Sie oft ändern oder die Sie vielleicht einfach nur schnell einsehen können – was bei dem mittlerweile recht umfangreich gewordenen Optionen-Dialog schon einige Sekunden kosten kann. Warum also nicht ein COM-Add-In bauen, dass die Informationen der wichtisten Access-Einstellungen immer direkt im Ribbon anzeigt – anstatt irgendwo versteckt im Optionen-Dialog Und da wir mit twinBASIC auch noch ein praktisches Tool zum Erstellen von COM-Add-Ins zur Hand haben, können wir direkt loslegen!

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COM-Add-In: Ereignisprozedur zur Laufzeit anzeigen

Bei unserer Arbeit mit Access passiert es immer wieder, dass wir schnell prüfen wollen, was eine durch ein bestimmtes Ereignis ausgelöste Prozedur überhaupt erledigt. Dann muss man in den Entwurf wechseln, einen Haltepunkt setzen, wieder den Formularentwurf aktivieren und dann das Ereignis auslösen. Wir wäre es mit einem Add-In, mit dem Sie die Ereignisse des aktuell markierten Steuerelements direkt anzeigen könnten Ein solches COM-Add-In wollen wir in diesem Beitrag entwickeln und vorstellen. Das ist ein perfekter Anwendungszweck für die neue Entwicklungsumgebung twinBASIC, die wir in Ausgabe 3/2021 im Detail vorgestellt haben.

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Schaltflächen-Assistent

Access bietet für Einsteiger bereits einen Befehlsschaltflächen-Assistent an, der grundlegende Operationen unterstützt. Die Funktionen sind allerdings stark begrenzt und das Ergebnis nicht an die aktuellen Möglichkeiten von Access angepasst. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie Sie selbst einen praktischen Assistenten zum schnellen Erstellen von Schaltflächen programmieren können. Vorher schauen wir uns an, was der eingebaute Assistent kann und was wir verbessern und ergänzen wollen.

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Schaltflächen per Code anlegen

Im Beitrag Schaltflächen-Assistent (www.access-im-unternehmen.de/1308) zeigen wir, wie Sie das Grundgerüst eines Schaltflächen-Assistenten definieren. Was Sie mit dem Schaltflächen-Assistenten anfangen können, zeigen wir Ihnen im vorliegenden Beitrag. Wir wollen zunächst das Anlegen bestimmter Standardschaltflächen erlauben. Die erste sind einfache OK- und Abbrechen-Schaltflächen. Diese Aufgabe kostet in jedem Formular, das sie neu erstellen, ein paar Minuten. Zeit, die Sie sich sparen können – indem Sie einmalig Zeit in die Entwicklung eines passenden Steuerelement-Assistenten investieren.

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E-Mails verwalten mit dem Outlook View Control

Im Beitrag “Outlook-Folder in Access anzeigen” haben wir gezeigt, wie Sie das Outlook View Control in ein Formular integrieren, um damit die Ordner von Outlook anzuzeigen. Im vorliegenden Beitrag bauen wir auf den dort vorgestellten Techniken auf und gehen genauer auf den Umgang mit dem E-Mail-Ordnern ein. Dabei wollen wir Details wie den Betreff, den Inhalt oder den Empfänger oder Absender der aktuell markierten E-Mail in entsprechenden Steuerelementen anzeigen. Außerdem wollen wir die Anzeige der Outlook-Ordner in ein TreeView-Steuerelement verlagern.

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Statische Workflows im Griff

Es gibt immer wieder Standardabläufe im Büroalltag. Bei mir ist es das Schreiben von Artikeln. Für jeden Artikel gibt es einige Aufgaben, die immer in der gleichen Reihenfolge ablaufen. Wer denkt, das geht nach 20 Jahren automatisch, irrt sich – immer wieder bleibt mal eine Teilaufgabe liegen oder wird nicht in der richtigen Reihenfolge erledigt. Um das zu ändern, erstellen wir in diesem Beitrag eine Lösung, um wiederkehrerende, nach dem gleichen Schema ablaufende Aufgaben zu verfolgen. Dazu speichern wir die einzelnen Schritte als Felder in einer Tabelle. Über die Benutzeroberfläche stellen wir die Aufgaben und die Teilschritte optisch so dar, dass die nun zu erledigen Teilaufgaben immer im Blickfeld sind!

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Webcam-Bilder in Datenbank speichern

Die Bilder einer Webcam kann man üblicherweise auf dem Rechner speichern, auf dem man diese erstellt hat. Gegebenenfalls geschieht das auch automatisch – so zum Beispiel mit der Kamera-App von Windows. Ein Leser fragte, ob sich das Aufnehmen von Bildern auch so steuern lässt, dass man die neuen Fotos direkt in einer Datenbank weiterverwenden kann – durch Speichern des Bildes oder des Speicherpfades in der Datenbank und das anschließende Anzeigen des Bildes direkt in einem Formular der Datenbank. Eine direkte Steuerung via VBA haben wir nicht realisiert, aber einen Workaround, der diese Aufgabe ebenso gut erfüllt.

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Daten-Updates ausliefern

Wenn Sie eine Anwendung bereitstellen wollen, die bereits Daten enthält und deren Daten sowohl von Ihnen als auch vom Benutzer der Anwendung erweitert werden sollen, müssen Sie einige Dinge beachten. Wir gehen zur Vereinfachung davon aus, dass nur neue Daten hinzukommen und keine vorhandenen Daten geändert werden – das würde die Aufgabe noch schwieriger gestalten. Als Beispiel soll eine Datenbank mit Produkten dienen, die sowohl aus einem Basiskatalog gefüttert werden, der gelegentlich erweitert wird, als auch vom Benutzer der Anwendung. Wie Sie das überhaupt machen, welche Probleme das mit sich bringt und wie Sie diese lösen, zeigen wir in diesem Beitrag.

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XRechnung, Teil 1: Rechnungen generieren

XRechnung ist ein Standard für das Einreichen von Rechnungen bei öffentlichen Aufträgen. Sinn und Zweck dieses Standards ist, das Übermitteln von Rechnungsdaten auf eine Weise zu erlauben, dass diese automatisiert eingelesen und verarbeitet werden können. Wie das X in XRechnung vermuten lässt, steckt dahinter ein Austausch der Daten im XML-Format. Die Vorlage für XRechnung liefert die europäische Norm EN 16931. Wie die Daten strukturiert werden müssen, haben wir dem Dokument “Spezifikation XRechnung Standard und Extension” entnommen, das öffentlich einsehbar ist. Als Grundlage für die Zusammenstellung der XRechnung verwenden wir ein herkömmliches Datenmodell einer Bestell- oder Rechnungsverwaltung. In diesem ersten Teil zeigen wir, wie die Daten aus den Tabellen der Beispieldatenbank in ein XRechnung-kompatibles XML-Dokument umgewandelt werden und wie Sie dieses validieren können.

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