Symbolleiste mit benutzerdefinierten Icons

Zusammenfassung

Fügen Sie Symbolleisten Ihre selbst erstellten Icons hinzu – mit Transparenzeffekt!

Techniken

Symbolleisten, VBA

Voraussetzungen

Access 2002 und höher

Beispieldateien

SymbolleisteIcons2002.mdb

André Minhorst, Duisburg

Zu jeder professionellen Anwendung gehört eine Benutzeroberfläche mit passender Menüleiste. Wie Sie eine solche erstellen, wurde in Access im Unternehmen an anderer Stelle berichtet. Dort wurde allerdings verschwiegen, wie Sie Ihre eigenen Bilder als Icons der Symbolleistenschaltflächen unterbringen. Wie das funktioniert, erfahren Sie im vorliegenden Beitrag.

Das für das Erstellen von Symbolleisten erforderliche Commandbar-Objekt und dessen Elemente gehören zur Bibliothek Microsoft Office x.0 Object Library. Wenn Sie mit den darin enthaltenen Objekten komfortabel arbeiten möchten, müssen Sie zunächst einen Verweis auf die Bibliothek setzen.

Anschließend können Sie direkt loslegen und eine Prozedur anlegen, die eine Menüleiste mit einer Schaltfläche erstellt. Diese Prozedur sieht so aus wie in Quellcode 1 und wird durch einen Mausklick auf die Schaltfläche cmdSymbolleisteErstellen im Formular frmPictures ausgelöst (s. Abb. 1).

Die Routine erzeugt zunächst eine Symbolleiste namens Icons und füllt diese dann willkürlich mit Schaltflächen, denen einige der für die FaceID-Eigenschaft zur Verfügung stehenden Symbole zugewiesen werden.

Abb. 1: Symbolleisten erstellen per Schaltfläche

Die Sammlung der zur Verfügung stehenden Symbole (FaceIDs) ist zwar sehr groß, aber für den einen oder anderen Zweck ist vielleicht doch nicht das Passende dabei.

Im Gegensatz dazu gibt es vielleicht das eine oder andere Icon in Ihrer privaten Sammlung, das Sie gerne auf einer Symbolleiste sehen würden.

Ab Access 2002 ist das überhaupt kein Problem mehr, sogar transparente Symbole sind damit möglich.

Sie müssen lediglich die beiden Eigenschaften Picture und Mask mit entsprechenden Objekten füllen. Dabei enthält Picture das eigentliche Symbol und Mask eine Maske, die lediglich weiße und schwarze Bereiche enthält und mit der weißen Farbe die transparenten Teile markiert.

Als Bilddateien verwenden Sie Bitmaps (.bmp, .jpg oder .gif, nicht aber .ico!). Diese weisen Sie den entsprechenden Eigenschaften über die LoadPicture-Funktion zu.

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