Ausblick auf Access 2007

Zusammenfassung

Access 2007 heißt die kommende Version von Access – erfahren Sie jetzt schon, was Sie erwartet.

Techniken

Access allgemein

Voraussetzungen

Access 2007 Beta 1

Karl Donaubauer, Wien

Derzeit läuft der Betatest für die nächste Office-Version. Viele Zeitschriften und Webseiten bringen seit Monaten aufgeregte Berichte darüber und schreiben oft über unausgegorene neue Features, als seien diese bereits fix und fertig. Access 2007 befindet sich zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Ausgabe von Access im Unternehmen noch in einem relativ frühen Betastadium. Vieles ist im Fluss und zahlreiche Details werden sich noch ändern.

Die Version 12 von Office wird “Office 2007” heißen. Ebenso enthalten die einzelnen Programme die Jahreszahl im Namen. Microsoft hat, wie bei den meisten neuen Programmen in letzter Zeit, auch den Betatest für Office 2007 verlängert und das Erscheinen weiterer Betaversionen und der Endversion hinausgeschoben.

Das ist eher ein gutes Zeichen, denn MS wird ja oft vorgeworfen, die Programme zu früh auf den Markt zu werfen und den Käufer als Betatester zu missbrauchen. Mit der fertigen Version ist aus aktueller Sicht erst gegen Jahresende 2006 oder Anfang 2007 zu rechnen.

Sie erhalten in diesem Artikel einen kurzen allgemeinen überblick über die zu erwartenden änderungen, wobei eher die strategischen Absichten von Microsoft mit Access 2007 beleuchtet werden. Das ist der Auftakt zu weiteren Berichten über Access 2007 in den kommenden Ausgaben von Access im Unternehmen.

Zum Zeitpunkt, da dieser Artikel entsteht, ist die Beta 2 noch nicht erschienen und diese Stufe im MS-Betaprozess sollte man für detaillierte Aussagen zu einzelnen Features stets abwarten.

Die Benutzeroberfläche ist stark verändert, vor allem werden Menüs und Symbolleisten durch die so genannten Ribbons ersetzt (s. Abb. 1).

Das Ribbon ist eine Art erweiterte Symbolleiste, die stärker kontextsensitiv ist, also sich den Objekten und Situationen anpasst.

Dieses neue Element von Word, Excel, Powerpoint, Outlook und Access hinterlässt bei vielen Betatestern einen zwiespältigen Eindruck.

Die änderungen an der Benutzeroberfläche erfordern besonders im vielgestaltigen Access einen erheblichen Einarbeitungsaufwand und könnten die größte Akzeptanzhürde für Office 2007 werden.

Abb. 1: Eines der Tabellen-Ribbons

Ich kenne sie jetzt seit etlichen Monaten, muss jedoch immer wieder nach Funktionen suchen, die mit gewöhnlichen Menü- und Symbolleisten im Schlaf erreichbar sind. Microsoft versucht aber, während des Betatests laufend, die Praxistauglichkeit der Ribbons zu verbessern.

Aber nicht nur Ribbons verändern die Oberfläche, auch das Datenbankfenster wird abgelöst, die Datenbankobjekte sind in Registern darstellbar und so weiter. Access erhält generell ein moderneres Design. Erfahrene Access-Anwender müssen sich also die Bedienung des Programms in großen Teilen neu aneignen. Neuen Usern hingegen soll der Einsteig wesentlich leichter fallen – das ist zumindest die erklärte Absicht von MS.

Die klassische Datenbank-Engine von Access wurde oft totgesagt, ist jedoch nicht umzubringen und bei Microsoft seit jeher auch für andere Zwecke im Einsatz. JET gilt daher als Windows-System-Komponente und liegt in Redmond in der Kompetenz des SQL-Server-Teams.

Für Access 2007 erhielt das Access-Team nun eine Kopie von JET, genannt ACE (Access Data Engine), die es weitgehend unabhängig und exklusiv für die Verwendung mit Access anpassen darf. Das erleichtert Modernisierungen und Erweiterungen für Access, die durch die windowsweite Rolle von JET jahrelang behindert wurden.

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