Tabellendaten mit Übersicht und Details anzeigen

Eine gute Basis für das Anzeigen und Bearbeiten von Daten ist die folgende Konstellation: Wir verwenden ein Haupt- und Unterformular, um die Daten einer Tabelle in einer Übersichtsansicht anzuzeigen. Dabei können wir die Daten, die im Unterformular angezeigt werden, filtern und sortieren. Außerdem stellen wir Schaltflächen bereit, mit denen wir die Datensätze anlegen, bearbeiten und löschen können. Zum Bearbeiten verwenden wir ein weiteres Formular, das die Daten in einer übersichtlichen Ansicht darstellt. Zusätzlich fügen wir noch ein den Code hinzu, der für das Interagieren der Formulare untereinander notwendig ist. Diese Konstellation von Formularen können wir für alle möglichen Tabellen verwenden und schaffen so die Basis einer professionellen Anwendung. Anpassungen können schließlich dort vorgenommen werden, wo m:n- oder 1:n-Beziehungen dargestellt werden sollen.

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Formulare: Datensatz wird nicht gespeichert

Es gibt seit vielen Jahren einen Bug in Access-Formularen, der möglicherweise Entwickler und Benutzer in den Wahnsinn treibt. Dabei geht es darum, dass neue oder geänderte Datensätze beim Schließen des Formulars nicht automatisch gespeichert werden. Stattdessen findet man neue Datensätze einfach nicht in der entsprechenden Tabelle vor und bei vermeintlich geänderten Datensätzen wurde die Änderung nicht übernommen. Dies geschieht, wenn man das Formular auf eine bestimmte Art schließt und Restriktionen in der zugrunde liegenden Tabelle dafür sorgen, dass der Datensatz nicht gespeichert werden kann. Wird zum Beispiel ein Pflichtfeld nicht gefüllt und das Formular geschlossen, verwirft Access den neuen Datensatz einfach, statt eine entsprechende Meldung zu liefern. Dieser Beitrag dokumentiert das Fehlverhalten und zeigt, welche Möglichkeiten wir zum Umgehen dieses Problems haben.

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Detailformular mit Daten per Mausklick erstellen

Bei der Arbeit mit Microsoft Access gibt es immer wiederkehrende Aufgaben – zum Beispiel das Anlegen von Detailformularen. Diese sollen die Daten aus einfachen Tabellen darstellen und zwei Schaltflächen namens OK und Abbrechen bereitstellen. So kann der Benutzer neue oder geänderte Datensätze übernehmen oder diese verwerfen. Dazu sind immer wieder viele kleine Handgriffe nötig. Damit dies ab jetzt schneller geht, schauen wir uns an, wie wir die meisten der Schritte automatisieren können. Dazu bauen wir ein Formular, mit dem wir alle Konfigurationsschritte erledigen können – von der Auswahl der Datenquelle über die Benennung des Formulars bis hin zur Erstellung des vollständigen Formulars inklusive Code.

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TreeView: Bug durch falsche Einheiten

Wenn man das TreeView-Steuerelement professioneller nutzt, programmiert man unter anderem Ereignisse, die durch das Anklicken von Elementen ausgelöst werden. Damit kann man Ereignisprozeduren auslösen, die beispielsweise Daten zum angeklickten Element in einem Unterformular anzeigen oder man blendet ein Kontextmenü zum jeweils angeklickten Element mit weiteren Optionen ein. Dazu ist es notwendig, zu identifizieren, auf welches Element der Benutzer geklickt hat. Die notwendigen Informationen liefern die Parameter der Prozeduren, das Ermitteln des angeklickten Elements erledigt man mit einer bestimmten Funktion. Seit Kurzem erreichen uns allerdings Meldungen von Lesern, bei denen dies nicht mehr zuverlässig funktioniert: Es werden keine Kontextmenüs mehr angezeigt und auch das Anklicken gelingt nicht mehr wie gewünscht. Interessanterweise tritt das Problem nur bei Verwendung von Office 365 auf. Wir schauen uns in diesem Beitrag an, woher das Problem rührt und wie Sie es lösen können.

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Individuelle Formular-Icons ohne Zusatzdateien

Im Beitrag “Icons in Access-Formularen und Berichten” (www.access-im-unternehmen.de/1235) haben wir schon einmal eine Möglichkeit aufgezeigt, wir man Formulare und Berichte in Access mit individuellen Icons ausstatten kann. So kann man beispielsweise ein Formular zum Bearbeiten eines Kunden mit dem gleichen Icon ausstatten, das man auch für die Schaltfläche zum Öffnen dieses Formulars im Ribbon untergebracht hat. Der Benutzer kann so noch besser erkennen, worum es im Formular geht. In der vorherigen Fassung der Lösung hatten wir allerdings noch das Problem, dass wir die Icons, die links oben in Formularen und Berichten erscheinen sollten, noch im Dateisystem speichern mussten. Das kann aus diversen Gründen zu Problem führen und daher sind wir froh, hier den nächsten Schritt gehen zu können: Das direkt Einlesen der Icons aus der Tabelle “MSysResources” und anschließendes Anzeigen in Formulare und Berichten.

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Abfragen direkt in der SQL-Ansicht erstellen

Microsoft hat neuerdings einen Befehl zum direkten Anzeigen von Abfragen in der SQL-Ansicht. Damit können wir eine Abfrage direkt in der SQL-Ansicht öffnen statt den Umweg über den Abfrageentwurf zu wählen. Leider hat Microsoft keine entsprechende Funktion für das Erstellen von Abfragen hinzugefügt – also eine Schaltfläche im Ribbon, mit der wir eine neue SQL-Abfrage direkt in der SQL-Ansicht öffnen können. Das ist allerdings gar nicht schlimm, denn wir rüsten diese Funktion einfach selbst nach. Zunächst schauen wir uns an, welche Befehle dazu notwendig sind, danach erstellen wir ein COM-Add-In, das die Funktion in der Benutzeroberfläche verankert – gleich neben den Schaltflächen für den Abfrageassistenten und das Anlegen von neuen Abfragen über die Entwurfsansicht.

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COM-Add-Ins und -DLLs installieren oder registrieren

Wenn man eine COM-DLL oder ein COM-Add-In mit VB6 oder twinBASIC erstellt hat, muss dieses registriert werden muss, damit es in einer der Office-Anwendungen angezeigt wird oder unter VBA zur Verfügung steht. Die Informationen für die Registrierung werden in der Regel direkt in die jeweilige .dll-Datei integriert, sodass man die Registrierung nur noch von außen initialisieren muss. Dafür gibt es verschiedene Wege, die sich je nach Zweck (COM-DLL oder COM-Add-In) unterscheiden. Einer davon ist das Erstellen eines Setups mit Inno Setup. Dieses braucht der Anwender nur auszuführen und muss keine Verrenkungen machen, um die neuen Funktionen auf seinem Rechner nutzen zu können. Es gibt aber auch noch alternative Methoden, die wir ebenfalls in diesem Beitrag vorstellen.

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Assistent für Domänenfunktionen

Domänenfunktionen wie DomWert (DLookup), DomMax (DMax) oder DomAnzahl (DCount) sind praktische Helfer, wenn es um das schnelle Zugreifen auf verschiedene Informationen einer Datenbank geht. Wir können damit den Wert eines oder mehrerer Felder aus einem Datensatz mit einem bestimmten Kriterium ermitteln, die Gesamtanzahl von Datensätzen einer Tabelle mit oder ohne Kriterium oder auch Minimal- oder Maximalwerte. Der Assistent, den wir in diesem Beitrag vorstellen, hilft dabei auf verschiedene Arten. Die erste ist, dass Sie ihn einfach aufrufen können, um schnell die Werte für eine Domänenfunktion einzutippen und das Ergebnis auszulesen. Aber der Assistent kann noch mehr: Sie können ihn auch von Eigenschaftsfeldern heraus aufrufen, um die gewählte Domänenfunktion direkt dort einzutragen.

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Formular an Mausposition öffnen

Verschiedene Anwendungszwecke machen es erforderlich, dass man ein Formular an einer bestimmten Position öffnet. Und selbst wenn es an sich nicht erforderlich ist, steigert es doch die Ergonomie, wenn zum Beispiel ein Popup-Formular an der Stelle erscheint, an der man den Befehl zum Öffnen betätigt hat – beispielsweise durch einen Klick auf eine Schaltfläche oder auf ein anderes Steuerelement. In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie wir unabhängig von anderen Elementen ein Formular öffnen und an der Position des Mauszeiters positionieren können. Dazu benötigen wir nichts außer ein paar Ereignisprozeduren und API-Funktionen.

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Modale Dialoge nach Wunsch gestalten

Modale Dialoge, also Formulare, die mit dem Befehl DoCmd.OpenForm mit dem Parameter WindowMode:=acDialog geöffnet wurden, sind in vielen Fällen hilfreich: Wir können den aufrufenden Code anhalten, bis das Formular geschlossen oder ausgeblendet wird und so gegebenenfalls auszulesende Werte ermitteln. Oder wir sorgen so dafür, dass der Benutzer nicht an anderen Formularen arbeiten kann, bevor er nicht die Eingabe in dieses Formular abgeschlossen hat. Einen Nachteil haben modale Dialog allerdings: Wir können ihre Rahmenart nicht so einstellen, wie wir es von normal geöffneten Formularen gewohnt sind. Wollen wir also einen modalen Dialog einmal ohne Titelleiste anzeigen, weil er zum Beispiel einfach als Erweiterung neben einem anderen Steuerelement geöffnet werden soll, können wir das so nicht machen. Es gibt allerdings einen Workaround, den wir hier vorstellen.

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